Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, ich weiss, dass Sie hier nicht gerne SChlaffragen beantworten. Ich geht mir aber bei meiner Frage nicht darum, wie ich meine Kinder zum Durchschlafen bringen, sondern nur um Ihre Erklärung aus entwicklungtechnischer Perspektive. Also: meine Tochter (28 Monate) hat bis auf die ersten Wochen, wo sie im Eltern-Schlafzimmer schlief, die ersten 2 Jahre in ihrem Bett in ihrem Zimmer mehr oder minder gut geschlafen. Seitdem möchte sie bei Mama schlafen, sprich in unserem Ehebett einschlafen und auch dort die Nacht über bleiben. Es macht ihr allerdings nichts aus, wenn sie - so wie auch in ihrem Bett - dort alleine einschlafen muss. Nur wehe, wenn wir sie nachts in ihr Bett tragen, dann gibts grosses Geschrei, bis sie wieder in unserem Bett liegt. Wie kann man das erklären, dass Kinder, die so lange in eigenen Bett schliefen, plötzlich bei Mama schlafen wollen? Sie sagt dann immer: "Ich will nicht im Gitterbett schlafen, ich tu dann sooo weinen". Mittagsschlaf im Gitterbett ist aber überhaupt kein Problem. Oder liegt das "ganz einfach" an der Tatsache, dass ihr kleiner Bruder auch fast jede Nacht bei uns schläft und sie das irgendwann mitbekommen hat? Können wir damit rechnen, dass sich das wieder von selbst gibt, wenn sie älter wird? Bin schon neugierig auf Ihre Ausführungen! Besten Dank Susanne
Liebe Susanne, warum schläft Ihre über Zweijährige noch im Gitterbett? Das macht Kindern Angst, besonders, wenn kein Schlupfloch existiert. Wenn das Brüderchen bei Ihnen ist, fühlt sich Ihre Tochter natürlich vernachlässigt, wenn sie es nicht darf. Ohne Gitterstäbe könnte sie aufstehen und zu Ihnen kommen, würde aber vielleicht auch mal in ihr Bett wieder zurückkehren. Viele Grüße
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