ajana84
Hallo, unser Baby ist 6 ½ Monate alt. Mein Mann war den kompletten Februar zu Hause in Elternzeit und hatte natürlich auch somit viel Zeit für den Kleinen gehabt. Wir haben ihm begebracht im eigenem Zimmer alleine einzuschlafen. Vorher hat er im Beistellbett in unserem Schlafzimmer geschlafen und ist meistens im Arm oder an der Brust eingeschlafen. Das Schlafenlegen haben wir meistens abwechselnd gemacht. Wir haben auch ein festes Ritual. Seit ein paar Wochen lässt er sich nur von mir ins Bett bringen. Eigentlich ist es so, dass sobald er müde ist, nur zu mir will. Wenn ich nicht da bin, fängt er an zu weinen und steigert sich immer mehr hinein. Mein Mann versucht es immer wieder ihn schlafen zu legen, aber spätestens beim Umziehen bekommt er seine Schreiattake, sodass ich aushelfen muss. Was können wir tun? Irgendwann möchte ich ja auch wieder ausgehen. Oder ist es nur eine Phase die von alleine weggeht? Danke im Voraus Grüße Jana
Hallo, noch ist es unmöglich, einem Kind etwas beizubringen. In der frühen Säuglingszeit geht es nur über das Gewöhnen etwas und die Bedürfnisbefriedigung, welche das noch fehlende Lernen ersetzt (s. mein Langtext über das emotionale Bewusstsein II, Teil 2 und 3). Sonst kann man kann man einen Säugling nur konditionieren, was aber nur dann Sinn macht, wenn positive Gefühle dabei benutzt werden und nicht negative (z.B. schöne Rituale). Denn man will das Belohnungssystem aufbauen, das Glücksgefühle transportiert, und nicht das Bestrafungssystem, das auf Stress basiert und Angst verstärkt. Ihr Sohn steuert entsprechend seiner Bindungsentwicklung im Moment ganz auf Sie als Mutter zu, weil er wenigstens im Augenblick nur bei Ihnen ausreichend positive! Sicherheitsgefühle erleben kann. Das ist klassisches Bindungsverhalten und sollte auch unbedingt bedient werden. Denn, was ein Säugling in dieser Phase der Bindung aufbaut, trägt ihn später lebenslang. Die große Stunde des Vaters kommt im 2. Lebensjahr bei der Loslösung (s.a. gezielter Suchlauf). Ausgehen können Sie als Mutter dann noch jahrelang! Jetzt wäre es aber besser, wenn Sie die Bedürfnisse Ihres Sohnes erfüllten. Viele Grüße
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