Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, unser Sohn schlägt uns ebenfalls seit einiger Zeit ins Gesicht, gar nicht mal, wenn er gerade wütend ist, sondern mehr aus Übermut. Aber das ist wohl nur ein weiteres Puzzelteil vom Ganzen. Probleme mit der Loslösung haben Sie uns ja schon vor einiger Zeit bescheinigt (http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=35050), und das, obwohl wir nach wie vor gemeinsam schlafen und dies auch so beibehalten wollen, keine Sauberkeitserziehung, null Fremdbetreuung. Der Kindergarteneintritt ist gegen den dritten Geburtstag geplant. Wenn ich 2 x die Woche arbeite ist mein Mann für Karim da. Der Papa war übrigens von Anfang an sehr präsent, hat alle Aufgaben mit übernommen, arbeitet zu Hause, also was ist es denn??? Nun darf der Papa zwar mit dem Kleinen baden, ihn aber nicht ins Bett bringen (es sei denn, ich bin nicht zu Hause, was so gut wie nie vorkommt am Abend). Eigentlich sollte ich (Anfang 40) nach drei FG doch zufrieden sein, doch noch ein gesundes und sich sowohl kognitiv, sprachlich als auch motorisch sehr gut entwickelndes Kind bekommen zu haben, aber vielleicht fühle ich mich zur Zeit einfach überfordert mit diesem impulsiven Kerl, der anfangs nur geschrieen hat, den wir über 18 Monate getragen haben, unsere zugewandte Art haben wir stets vor allen Anfeindungen (glücklicherweise nicht aus der Familie) verteidigt. Und nun habe ich das Gefühl, dass unser Sohn unser Engagement gar nicht zu schätzen weiß und kann meine Enttäuschung wohl nicht immer verbergen, reagiere oft zu heftig und ungeduldig, schimpfe viel zu viel. Und meinem Mann ergeht es ähnlich, da ist es nicht immer einfach mit der Familienharmonie. Was raten Sie einer z. Z etwas mutlosen Mutter? LG, Moni
Liebe Moni, es gibt heutzutage einige Hilfsangebote für Mütter, die sich im Moment mit mehreren Kindern etwas überfordert fühlen. sie sollten Sie da einmal bei den Sozialen Einrichtungen in Ihrer Kommune erkundigen oder auch beim Jugendamt (das ist nichts Ehrenrühriges!). Im Prinzip haben Sie ja mit allem Recht, nur mit den Früchten Ihres gemeinsamen Einsatzes müssen Sie noch ein bisschen warten. Die Saat, die Sie als Eltern im Gehirn Ihrer Kinder aussäen, braucht bis zur Frucht einige Jahre. Mit 3-4 Jahren etwa merken Sie spontan, wie gut das alles gewesen ist, dass Sie ihrem Kind haben angedeihen lassen. Viele Grüße
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