Mitglied inaktiv
Sg Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort.Das Wort „Falle“ entspricht exakt dem,was ich bei meiner T erlebe.Sie wirkt ge-bzw,-befangen.Sie ist fixiert auf mich u scheint s m.E. nur bei mir sicher zu fühlen,was nicht mehr ihrem Alter entspricht u woraus sicher viele Probleme (Ängste etc.) resultieren. Sie hat viel gefremdelt u damit bis heute nicht aufgehört (Fremdenangst?).Seit einigen Wo will sie fast gar nichts mehr allein mit Papa o Opa (alle weniger engagiert) machen,trotz meiner Ermutigung u trotz attraktiverer Angebote (Haushalt vs. Spielen,Lesen).Ich muss,wenn überhaupt,immer direkt nebendran sein;nur in einem Raum reicht oft nicht.Auffällig ebenso,daß unabsichtliches Zerstören ihrer äußeren Ordnung (Kuscheltier an falschen Ort legen etc.) unstillbare Tränen hervorruft,anstatt Reaktion „Nein,das will ich nicht“.Passt das alles ins Bild? Nur bei Oma bin ich zeitweise abgemeldet,werde aus dem Raum geschickt,was ich voll unterstütze.Das war mit 1,5 J schon der Fall,nach 10 Tagen Krankenhaus wg Nierenbeckenentzündung (mit mir) vorbei,jetzt erst wieder auf dem alten Stand.Oma war seit Geburt viel präsent (mind. 3-5x/Wo mehrere Std. engagiert nur für T),um diesen Status zu erlangen!Deshalb denke ich,die Fremdbetreuung hätte es sehr schwer.Oma ist aber bereit,ihr Engagement fortzuführen u,was T zulässt, zu tun u nach ihrem Tempo zu erweitern.Ebenso versuche ich,noch mehr Kontakte zu anderen Kindern herzustellen.Reicht das? Was kann ich noch tun,allgemein u vor allem auf mein Verhalten als Mutter bezogen,dass sie (auch bei anderen) mehr Boden unter den Füßen bekommt?Sie mehr frustrieren,war ein Rat der Psych.,es heißt,ich „schwinge zu sehr mit“.Was meinen Sie? Wie „schlimm“ schätzen Sie die Situation ein u mit welcher Kraft muß in eine andere Richtung gelenkt werden? DANKE für Ihre geschätzte Antwort!!
Hallo, wenn Sie ihre Tochter frustrieren, wie Ihnen die Psychologin empfielt, dann fühlt sich Ihre Tochter zurückgestoßen und wird mit noch größerer Angst und vor allem dann auch mit Aggression reagieren. Die Loslösung können Sie so auf keinen Fall beschleunigen. Das kann eben nur eine zweite etwa gleichwertige Bezugsperson wie sie die Mutter ist. Der Vater wäre ideal (geht aber nicht), die Großmutter wäre Ersatz und wenn das einigermaßen klappt eben auch eine Fremdbetreuunng, die aber unbedingt auf sanfte Weise eingeleitet werden muss. Sonst verstärkt sich wieder die Angst. Sie selbst können nur darauf achten, möglichst wenig Rückbindung auszuüben. D.h. Sie sollten Ihre Tochter gewähren lassen bei allem, was sie unabhängig von Ihnen zu tun gewillt ist. Und Sie müssen sie dafür anerkennen. Die Großmutter muss jetzt das Sprungbrett zur Loslösung werden. Eine andere Möglichkeit sehe ich im Moment nicht. Viele Grüße
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