Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

"Mama soll damit nicht in Verbindung gebracht werden!"

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: "Mama soll damit nicht in Verbindung gebracht werden!"

Mitglied inaktiv

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Lieber Dr. Posth, wie sehen Sie dass: Unser Kia wollte nicht, dass ich Lara während des Impfens (war mir vorher bei anderen Untersuchungen auch schon aufgefallen)festhalte. Ich dachte es wäre deswegen, weil er mir nicht traute sie fest genug zu halten. Nein, er wollte nicht, dass "Lara ihre Mama mit etwas Unangenehmen in Verbindung bringt." Ist da was dran? Ich war bisher der Ansicht, dass Mama gerade auch bei unangenehmen Situationen da sein sollte. - ja,ich bin da gewesen, durfte Lara nur eben nicht halten. Kam mir befremdlich vor, und darum hätte ich gerne Ihre Meinung aus entwicklungspsychologischer Sicht! Vielen Dank! Stella


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Stella, da gibt es aus entwicklungspsychologischer Sicht keine eindeutige Antwort drauf. Die Reaktion des Kindes hängt ja mit vielen Vorerfahrungen zusammen, die der Arzt weder einschätzen noch unterlaufen kann. Impfen ist immer!! nicht nur eine physiologische, sondern auch eine psychische Traumatisierung. Das wird aber meist überhaupt nicht beachtet und schon gar nicht diskutiert. Ich halte es so, daß die Mutter dabei ist und, wenn Sie kann, auch hält, wobei ich durch viel Ablenkung und schmerzarme Impftechnik das Geschehen so entspannt wie möglich gestalte. Die Spritze halte und führe ich so gut es geht versteckt. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Hallo! Wenn wir zum Impfen waren, hat sie meine Kleine auch immer ganz bestimmt genommen und dem Papa (der ist beim KiA immer dabei) auf den Arm gegeben "So, jetzt gehts du zum Papa auf dem Arm". Scheint was dran zu sein, damit wir der sichere Hafen bleiben zum Trösten, weil wir in der Regel den ganzen Tag mit den Kids verbringen? Anfangs habe ich gedacht, sie hätte mich als Weiei in Erinnerung, weil wir damals zum Bilirubinwert messen dort waren und meine Kleine (6 Tage alt) entsetzlich geweint hat, ich habe da ebenfalls Rotz und Wasser geheult, weil ich mir so hilflos vorkam. Aber jetzt scheint es klar zu sein. LG Moni


Mitglied inaktiv

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Diese Einstellung finde ich nicht gut. Gerade wenn mein Kind Angst oder gar Schmerzen hat, möchte ich bei ihm sein und ihm zeigen, dass Mama (oder natürlich Papa) immer für ihn da sind. Eben auch in schwierigen oder besonders schmerzhaften Situationen. Würde man das Argument deines Arztes weiterspinnen, sollten Mütter nie dabei sein, wenn die Kinder z.B. hinfallen und sich das Knie aufschlagen. Sie dürften dann auch nicht die Wunde verarzten (kann sehr weh tun). Ich jedenfalls habe meinen Sohn beim Arzt immer auf dem Arm, und er hat selten beim Impfen geweint und wenn, war direkt nach dem Piks schon wieder alles in Ordnung - auf Mamas Arm. Grüße Franca


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