Mitglied inaktiv
Sg. Dr. Posth, Paul ist nun 18 Mon. alt und war eigentlich schon immer recht fixiert auf mich - er war ein Not-KS, die ersten 2 Monate waren sehr schwierig. Gestillt habe ich 12 Monate, aber auch nach dem Abstillen ist er nie wirklich gerne von mir "weg gerückt". Wenn ich einmal einen Tag weg bin, muss immer Action sein, zwischendurch wird er allerdings immer weinerlich und verlangt nach mir. Er schläft schon seit er 5 Monate alt ist, sehr, sehr schlecht - früher wurde er machmal stündlich wach - jetzt "nur" 5-6 Mal pro Nacht, er lässt sich seit einiger Zeit hierbei auch wieder nur von mir beruhigen, und will sich auch nicht vom Papa ins Bett bringen lassen. Wir haben das Ritual, dass wir immer Hand haltend neben ihm sitzen bis er eingeschlafen ist. Das wollen wir nun ändern und ihm sagen, dass ab nun der Teddy mit ihm schlafen geht und immer wieder zu ihm reingehen, und ihm sagen, dass alles in Ordnung ist. Halten Sie das für ok?
Liebe Ines, die Idee mit dem Teddy halte ich für gut, denn sie unterstützt die Loslösungtendenz, die jetzt altersgemäß ist. Allerdings scheint Ihr Sohn gewisse Unsicherheiten in der Bindung zu spüren, so daß er die Loslösung nicht richtig zulassen kann, und immer wieder mit Anhänglichkeit reagiert. Insofern sollte auf der "sicheren Basis" (Mama ist erreichbar) der Vater wichtige Betreuungsaufgaben übernehmen. Schrittweise daran arbeiten! Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Oder wird die Mama-Anhänglichkeit dadurch vielleicht noch schlimmer? Wie kann man ihn unterstützen, dass es ihm leichter fällt auch einmal einzelne Tage ohne mich, allerdings eh mit dem Papa fröhlicher und ausgeglichener zu verbringen? Vielen, vielen Dank! Ines
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