Nektarica
Sehr geehrte Frau Henkes, In wie fern können die Regeln in neuen Kita schlecht den Kind beinflussen? Also, vorher waren wir zufrieden, jedoch durch Umzug war Wechsel unvermeidbar. Ich muss sagen, das Kind macht keine größe Probleme, sagt morgens, dass er lieber zuhause bleiben würde, aber geht trotzdem, macht micht, verabschiedet sich schnell und einfach von mir. Wenn ich zur Abholung komme, meistens spielt er, sieht fröhlich aus. Fragt aber ob ich ihm am nächsten Tag etwas früher abholen könnte. Alle Regeln ins Kita respektiert er soweit, aber sagt mir klar, das manche ihm gar nicht gefallen. Leider, vorher war mir das nicht sichtbar, wir waren zweimal zur Besichtigigung, Website war auch schön. In Realität ist das aber anders, oder mir ungewöhnlich. 1. Alle Kinder müssen gleichzeitig zwischen 13 und 14 Uhr in dunklen Raum ruhig liegen. Erzieher liest Bücher eventuell, aber nicht nach Wahl, sondern was er will. Die Kinder dürfen nicht mal ruhig sitzen, obwohl die gar nicht schlafen. Mein Sohn hat gefragt, ob er vielleicht selber Buch schauen könnte. Würde im beantwortet, nein. "Er darf nicht aufstehen, das ist Quatsch". 2. Mein Sohn wollte, dass die Erzieherin ihm ein Buch vorliest. Ich kann verstehen, es gibt noch Kinder, sie kann das nicht schafen. Aber ihm würde gesagt "nein jetzt, diesen Buch würdest du sowieso nicht verstehen". Er ist ein bisschen Bücher-orientiert aktuell. 3. Es gibt eine feste Einteilung in Aktivitäten. Einmal hat mein Sohn gesagt, dass er sich ein bisschen bei dem Angebot langweilt und er wollte was anders ausprobieren. Heißt aber nein, es war eine Beleidigung für Erzieherin, die sich Mühe für Vorbereitung gegeben hat und in Schule wird er sowieso nicht wählen können. 4. Gabel darf nur in linke Hand gehaltet werden. Rechte auf keinen Fall. Meine Freundin ist positiv beeindruckt, weil die Kinder Struktur bekommen. Ich bin aber tief enttäuscht, und frage mich jetzt, was schlimmer ist. Das er hier weiter kommt 5-6 Stunden (lt. ihm hat er Freunde dort, es klappt gut mit Kinder, besonders gern geht er aber nicht). Oder lieber gleich raus, wobei er 4.5 Jahre alt ist und wir haben hier keine Familie und noch wenig Freunde für Unterhaltung. MfG,
Guten Tag, Sie haben mir ja bereits vor zwei Wochen geschrieben, dass Sie mit dem neuen Kiga mehr Probleme haben als Ihr Sohn. Möglicherweise hat Ihre Einstellung sich inzwischen auf Ihren Sohn übertragen und er hat am neuen Kiga auch mehr auszusetzen. Grundsätzlich denke ich, dass er sich den neuen Regeln schon anpassen könnte. Sie gelten ja schließlich für alle Kinder und benachteiligen nicht ein einzelnes Kind. Sie können das Gespräch mit den Erzieher/innen suchen oder sich an den Elternrat wenden mit Ihren Anliegen. Aber die Vorgaben des Kigas werden Sie wohl nicht beeinflussen können. Wenn Sie weiterhin unzufrieden bleiben, hilft wohl nur ein Wechsel der Einrichtung. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass Ihr Sohn dann einen weiteren Wechsel aushalten müsste. Alles Gute Ihnen Ingrid Henkes
Ähnliche Fragen
Guten Tag Frau Henkes, unser Sohn, 20 Monate, geht seit September in die Krippe. Er kennt die Einrichtung bereits, da auch sein großer Bruder dort ist und so lief die Eingewöhnung problemlos. Wir sind dennoch langsam Schritt für Schritt vorgegangen, das Mittagessen hat er sich zum Beispiel irgendwann selbst eingefordert und auch mit dem Schla ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn (18 Monate) befindet sich seit dem 01.10. in der Eingewöhnung. Es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen. Künftig soll L. dort von Mo bis Do 8.15 bis 12.30 Uhr bleiben (Mittagschlaf wird zuhause gemacht). Bereits am ersten Tag hatte er wirklich Spaß und ist nach ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen herzlichen Dank für Ihre informative Rückmeldung zu meiner Frage vom 20.10. Seither wird die Situation immer schwieriger. Am Montag musste ich meinen Sohn bereits nach einer halben Stunde abholen, weil er immer wieder geweint hat. Er war fix und fertig als ich ankam. Am darauffolgenden Tag meinte die Erziehe ...
Hallo Frau Henkes, Im Moment ist unser Kleiner (3 Jahre alt) sehr trotzig, testet Grenzen und möchte vieles nicht machen (besonders beim Anziehen, aufräumen und aufs Klo gehen). Er sagt beim Anziehen oft er will das nicht oder: "Ich kann das nicht", obwohl er sich inzwischen ganz gut schon selber anziehen kann. Wenn etwas nicht auf Anhieb klapp ...
Hallo Frau Henkes, Es geht um meinen 5-jährigen Sohn. Er ist noch nie besonders gerne in den Kindergarten gegangen, aber es war dann okay. Seit drei Wochen weint er schon am Abend und das Abgeben ist sehr belastend für ihn und uns Eltern, weil er so traurig ist. Auf die Frage, warum er nicht gerne geht, antwortet er dass er Heimweh hat und es i ...
Liebe Frau Henkes Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita und ich habe am Abend zufällig einen Beitrag über PDA-Kinder gesehen. Ich erkenne einige Muster bei meiner Tochter und mache mir nun grosse Sorgen. Wir haben immer Mühe mit Anziehen (sie rennt weg oder fängt an etwas anderes zu tun), Zähneputzen und Frühstücken. Man muss sie immer ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn (21 Monate) besucht seit dem 01.10.2024 eine Kleinkindergruppe mit 7 Kindern und 2 Erzieherinnen ( Mo bis Do 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Nach einer etwas durchwachsenen Eingewöhnung und einer krankheitsbedingten Unterbrechung von 3 Wochen im November 2024 geht er seither regelmäßig. An sich geht er gerne hin, ...
Hallo, meine Tochter ist jetzt 5 Jahre und 8 Monate alt, wird also bald 6 Jahre alt und in diesem Jahr steht auch die Einschulung an. Mein Kind ist noch nie gerne in den Kindergarten gegangen. Jeden Morgen sagt sie, sie will nicht hin. Mal schreit sie phasenweise alles zusammen wenn sie dahin muss, mal ist das abgeben etwas leichter ohne Tränen abe ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn ist 22 Monate alt und geht seit dem 01.10.2025 in eine Kleinkindergruppe mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen (Mo bis Do, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Die Eingewöhnung lief holprig. Einige Wochen ging er gerne und ohne Tränen beim abgeben hin. Seit 3 Wochen ist es jedoch sehr schwierig. Er weint morgens und ...
Guten Abend Frau Henkes, Meine Tochter, 4 Jahre alt, hat sich mittlerweile eingermaßen in den Kindergarten eingelebt, d.h. trotz ihrer starken Schüchternheit und Unsicherheit geht sie jetzt gerne hin. Die Erzieherin hat mir erzählt, dass sie dort auch zwei Freundinnen hat. So weit so gut.. Nun ist es aber so, dass sie mir überhaupt nichts aus dem ...