Mitglied inaktiv
hallo, mein sohn ist 28 monate alt und im moment bin ich unsicher wo ich grenzen setzen muss. er war ein frühchen und wir haben ihm auch deshalb sehr sehr viel "erlaubt"... ihm sozusagen alle wünsche von den augen abgelesen. besonders auch weil er sehr empfindlich u. sensibel ist. sehr ruhig, unspontan, unsicher, ängstlich, anhänglich. aber wird jetzt immer fordender, d.h. er setzt sich sachen in kopf die im prinzip für mich ziemlich einfach zu erfüllen wären. ich glaube sie kennen solche beispiele. nur geht das eben ständig so. besonders wenn er abends ins bett soll lässt er sich so einiges einfallen um das ganze hinauszuzögern. irgendwie habe ich angst vor dem kurswechsel denn ich -glaube ich- machen muss. angst dass er (noch) unzufriedener, noch fordender wird. auch das vertrauen verloren geht, dass er sich im stich gelassen fühlt. meine umgebung sagt ich/wir sind zu inkonsequent und würden zu viel erklären/reden. können sie mir einen rat geben? vielen dank katrin
Hallo, was die Umgebung sagt, sollte Sie zunächst einmal nicht so ernst nehmen. Da ist ja auch niemand, der Ihnen wirklich die schwierigen Aufgaben abnimmt, oder? Wahrscheinlich ist es Ihnen gelungen, Ihren Sohn trotz aller Schwierigkeiten so sicher zu binden, daß er jetzt trotzig aufbegehren kann, um sein Selbst durchzusetzen. Dafür hat er sich seinen Vater als Vorbildfigur gewählt, was entwicklungspsychologisch ja richtig ist. Grenzen brauchen Sie nicht zu setzen, die ergeben sich automatisch, wenn Sie "stopp" bei einer Aktion sagen. Aber dieses Stopp muß dann konsequent durchgehalten werden. D.h., Sie müssen mit Ihrem Sohn Regeln "aushandeln". Hält Ihr Sohn dann diese Regeln ein, geht ihm kein Vertraeun verloren, sondern im Gegentiel, er fühlt sich stark und vermehrt sogar sein Selbstvertrauen. In Ihrer Konsequenz erkennt er Stärke und begrüßt es, wenn auch zuweilen unter Protest, schließlich muß er ja trotzen, sich daran ausrichten zu können. Also keine Angst vor der Darstellung eines eigenen Erziehungsprofils. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
noch was: tom war von anfang an sehr unzufrieden und hat sehr sehr viel geschrien. wir sind immer darauf eingegangen und haben mit allen mitteln versucht ihm zu "helfen", da ich gespürt habe das nur so eine gesunde entwicklung zustande kommt. sein papa macht mittlerweile ("seit man mehr mit ihm anfangen kann." ;-) ) sehr viel mit ihm und tom ist der papa auch sehr wichtig, er fast wichtiger als ich wenn er da ist- ausser ihm gehts schlecht-.
Ähnliche Fragen
Guten Tag Herr Dr. Posth, unser Sohn, 17 Mon., scheint momentan seine Grenzen auszutesten. Er ist z.B. manchmal recht ruppig zu uns und seiner Katze, haut und kratzt uns. Auf Nein oder eine kurze Erklärung, dass uns das wehtut, reagiert er meist mit Lachen und erneutem Hauen. Auch wirft er ständig Dinge runter, beispielsweise seinen Löffel oder se ...
Hallo Herr Posth, mein Sohn ist fast 4 Jahre alt. Er ist ein sehr sensibles Kind und auch immer noch sehr stark auf mich bezogen. Der Kita-Start mit 3 Jahren war sehr holprig. Er hatte auch Angst vor den Kindern und hat sich in ein Schneckenhaus begeben. Mittlerweile geht er dort gerne hin und hat auch Freunde gefunden.Jedoch fehlt es ihm an Durchs ...
Unser Sohn ist mittlerweile 5 Jahre 8 Monate alt und hat nach wie vor Schwierigkeiten, die von uns gesetzen Grenzen einzuhalten. Wir sind sehr konsequent, also nicht heute solche Grenzen, morgen andere, und wir achten sehr darauf, dass er sich daran hält. Bsp: Beim Essen wird nicht herumgehampelt, wenn es nach Verwarnung nicht klappt, muss er den ...
Seh geehrter Hr. Dr. Posth, mein Sohn ist 1,5 Jahre alt und ich habe bisher immer versucht, ihm möglichst viel Freiheiten zu lassen. Er darf viel ausprobieren oder selber machen, selber entscheiden, z.B. welche Hose er anziehen möchte usw. Ich beobachte aber immer mehr, dass andere Mütter viel strenger sind mit ihren Kindern. Sagen z.B. einfach m ...
Guten Morgen Hr. Posth, wie stehen Sie zu dem Thema, dass Kinder immer ihre Grenzen austesten wollen oder die Eltern gegeneinander ausspielen wollen? Sind das Ansichten von früher oder stimmt das wirklich und wenn ja, ab welchem Alter kann dies sein? Gibt es eine Tendenz, ob dieses Verhalten alle Kinder zeigen oder eher Einzelkinder oder macht es ...
Hallo, mein Kind ist 3,5 Jahre alt. Sie hat 1,5 Jahre lang gestillt, und nach dem abstillen hat sie für sich das Ritual gefunden mit meinen Brüsten zu kuscheln oder die Hand drauf zu legen. Ich sage ihr täglich (!) dass ich es jetzt nicht möchte, zum einschlafen oder trost okay aber nicht den ganzen Tag mein T-shirt hochziehen ohne mich zu fragen ...
Guten Tag Frau Henkes, unserem Sohn, 27 Monate, fällt es bislang – und jetzt in der Autonomiephase erst recht – schwer, Aufforderungen und Grenzen, die wir ihm vermitteln, zu akzeptieren. Gegen notwendige Tätigkeiten des Alltags wie Händewaschen, Zähneputzen, Wickeln wehrt er sich beinahe jedes Mal. Auch ist es oft mühsam für uns, ihn dazu zu b ...
Hallo Frau Henkes, meine Tochter ist fast 4,5 Jahre alt und schon immer teils sehr „auffällig“ was den Kontakt mit anderen Kindern angeht. Meistens spielt sie super gut mit anderen hat aber immer wieder Phasen/ Kinder, die sie kneift oder haut. In letzter Zeit macht es ihr Spaß mit ihren Worten zu provozieren. So nennt sie meine Schwester ...
Guten Tag, als mein Kind wenige Wochen alt war, hatte ich ein traumatisches Krankenhauserlebnis. Mein Kind musste operiert werden. Die Operation war morgens angesetzt, wurde aber erst abends umgesetzt. Während dem gesamten Tag war ich mit meinem Kind in einem Raum eingesperrt (Coronazeiten), mein Baby wollte an meine Brust, auch zum Kuscheln un ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Ich habe 2 Fragen mit denen ich mich gerne an Sie wenden möchte. Unsere Tochter ist jetzt 12 Monate alt und ein sehr aktiver, willensstarker Mensch. Ihr Papa und ich waren jetzt beide seit ihrer Geburt in Elternzeit, sie ist es gewohnt, dass beide immer verfügbar sind und ist auch sehr anhänglich. Nun zu meinen Fra ...
Die letzten 10 Beiträge
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung
- Besuch bei den Großeltern