Mitglied inaktiv
Sg. Herr Dr. Posth! Danke für ihre Anwort, die mir schon mal sehr weiterhilft. Habe ich sie richtig verstanden, sollte ich mich, wenn mein Mann da ist, eher im Hintergrund halten (? kommt er sich da nicht vernachlässigt von mir vor)? Wie sollte ich mit ihm umgehen, wenn mein Mann 2-3 Tage die Woche nicht da ist. Tagsüber ist er zwar meist auch wütend-aggressiv aber abends beim Schlafengehen, da spielen wir ganz süß und da mag er auch viel Nähe und will mich gar nicht mehr loslassen. Wie sollte ich mich nachmittags und abends verhalten, wenn Papa nicht da ist. Ihm viel Aufmerksamkeit schenken oder ihn doch selber was tun lassen (kann sich allerdings schwer länger alleine beschäftigen bzw.es ist ihm sofort langweilig und will fernsehen, naschen, Computer. Er kommt trotz seines Alters von knapp 6 Jahren noch jede Nacht zu uns in Bett. DAnke nochmals Lynn
Hallo, den Eltern die gewünschten Rollen zuweisen bedeutet, dass das Kind entscheidet, wann und in welcher Situation es Vater oder Mutter wünscht. Eine solche Entscheidungsfähigkeit fördert die Autonomie und stärkt damit das Selbst. Genau das braucht Ihr Sohn jetzt. Wenn Ihr Sohn also abends "plötzlich" Mama- Bedarf hat und wieder kuscheln möchte, dann ist das sein persönlicher Wunsch und befreidigt natürlich auch Ihre Ansprüche. jetzt aber decken sich die Bedürfnislagen und alles ist in Ordnung. Wenn man jetzt - wie manche Eltern - Sorge hat, dass man seinem Kind zuviel Bestimmungsmacht überlässt, dann hat man das Autonomieprinzip nicht verstanden. Ist Ihr Mann nicht da, wendet sich Ihr Sohn natürlich wieder verstärkt an Sie. Das sind aber ganz normale Vorgänge. Ihr Sohn wäre entrüstet, wenn Sie sich jetzt ihm entzögen. So braucht er offenbar auch nioch immer nachts die Sicherheit, zu seine Eltern ins Bett kriechen zu können. Wenn er aber weiter in sich selbst gestärkt ist, fällt dieses Verhalten automatisch fort. Viele Grüße
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