Aghlp
Guten Tag Ich melde mich bezüglich meiner Tochter (21 Mt.). Ich frage mich langsam, ob irgendetwas an der Bindung kaputt ist. Am Anfang war ich ganz klar ihre NO 1. - bin ich neben ihrem Vater immer noch. Aber sobald die Grossmutter da ist, ist die Oma ganz klar die erste Bezugsperson. Sie will sich dann nur von der Oma trösten lassen, will nur ihre Hand halten. Sagt dann auch klar, dass sie nicht zu mir möchte. Das ist seit ca. 4 Monaten so. Mich macht das zum einen traurig und zum anderen weiss ich nicht, wie ich in diesem Moment damit umgehen soll. Was sagen oder machen? Zur Ausgangslage muss ich auch sagen, dass die Oma jeden Tag anwesend ist. Mal sind es ein paar Stunden mal ganze Tage. Viellicht muss ich den Besuch der Oma reduzieren? Das kommt daher, weil meine 2 Kinder sehr anstrengend in der Pflege sind (beide in der Trotzphase, bis zu 8x Trotzanfälle pro Kind an einem Tag). Bin oft am Limit.
Guten Tag, möglicherweise hilft es Ihnen mehr, Ihre Einstellung zu ändern, als die Besuche der Oma zu reduzieren. Deren Unterstützung scheint nach Ihrer Beschreibung doch sehr angebracht. Sie bleiben für Ihre Tochter die wichtigste Bezugsperson. Die Oma kann Ihnen da nichts wegnehmen. Ihre Tochter kann sich nur so gut auf die Oma einlassen, weil sie sich der Beziehung zu Ihnen so sicher ist. Die Oma ist möglicherweise gewährender und muss nicht erziehen. Das macht sie attraktiv und das ist ganz in Ordnung so. Wenn Sie sich emotional sicher sind, dass Sie durch die Oma nichts verlieren, können Sie in solchen Situationen Ihre Tochter darin bestärken, wie schön es ist, dass sie ihre Oma hat und sich so gut mit ihr versteht. Dann kann Ihre Tochter spüren, dass Sie ihr die gute Beziehung zur Oma ermöglichen und sie gut aushalten. Dann sind Sie in diese Beziehung mit eingeschlossen. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
frau_e_2017
Freu dich doch einfach über die Unterstützung und dass deine Tochter eine so wundervolle Beziehung zur Oma hat. Es ist dein Kind und nicht dein Eigentum, und wenn es die Oma so gerne hat ist das doch ideal für alle Beteiligten. Ich verstehe nicht, woher diese ständige Angst um die "Bindung" kommt, ich habe noch nie einen Vater getroffen, der sich da auch Sorgen macht. Dieses Thema geistert im Internet herum und die Mamas interpretieren dann irgendwas...
Ähnliche Fragen
Mein Sohn ist ein absolutes Wunschkind und ich wusste von Anfang an um die Wichtigkeit sich feinfühlig und voller Liebe mit ihm zu beschäftigen und prompt auf seine Bedürfnisse einzugehen, um eine sichere Bindung aufbauen zu können. Leider entwickelte ich nach einer sehr schwierigen Geburt, bei der ich fast verstorben wäre, auch noch eine postnat ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich mache mir Sorgen um die Bindung zwischen meiner 10 Monate alten Tochter und mir. Schon im Krankenhaus hat meine Tochter mit mir keinen Blickkontakt aufgenommen, dafür aber mit dem Papa, der sie anfangs allein mit dem Fläschen fütterte, da ich Stillprobleme hatte. Noch lange Zeit danach hat sie nur den Papa ange ...
Guten Tag, momentan befindet sich meine Tochter (21. Monate) in der Eingewöhnung (Berliner Modell). Die ersten beiden Tage hat sie sich quasi direkt auf die Erzieherinnen eingelassen und eine Stunde gespielt+ sich nicht für mich interessiert (auch nicht wirklich geschaut); am Ende konnte ich sie zumindest ohne Protest nehmen und gehen. Am d ...
Liebe Frau Henkes, ich betreue mein Baby aktuell in Elternzeit zuhause, muss aber für 2 Monate wieder Vollzeit arbeiten gehen, wenn unsere Tochter 1 Jahr alt wird. In diesen 2 Monaten übernimmt mein Mann die Betreuung zuhause(er ist derzeit voll berufstätig, aber kümmert sich sonst viel um unsere Tochter) und danach nehme ich wieder Elternzeit. We ...
Guten Tag, ich hatte eine schwere Schwangerschaft, viele fachzentren immer wieder die Aussage alles sei topp obwohl ich spürte dass es das nicht ist. Letztlich kam meine Tochter /unterversorgt zur welt. Es war eine schwere Zeit und es gibt keine einzige schöner Erinnerung für mich an diese Zeit… nach der geburt gings ähnlich weiter die ...
Sehr geehrte Frau Henkes, seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Verhalten unserer Tochter (15 Monate) sehr und bevor ich mich mit weiterer Google Recherche verrückt mache, wollte ich Ihnen gerne meine Beobachtungen schildern: Sie war schon immer sehr umgänglich mit fremden Personen und "pflegeleicht". Allerdings frage ich mich mittlerwe ...
Guten Morgen, ich hatte bereits immer mal wieder die Angst, dass meine Tochter eine unsichere-vermeidende Bindung hat. Ich habe sie zwar nie schreien lassen, sie schläft bei uns im Zimmer und natürlich auch immer alle Bedürfnisse gestillt, aber ich weiß, dass sie oft auch mehr Aufmerksamkeit beim Spielen hätte bekommen müssen (wobei ich mich na ...
Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...
Guten Morgen Frau Henkes, unser Sohn, 4.5 Monate alt, lächelt mich und seinen Papa gerne an (beim aufwachen, Wiedersehen und beim Scherzen sowieso). Der Kinderarzt sagt er sei lebensfroh, topfit und schön entwickelt. Er lässt sich, wenn er doch mal weint (was tagsüber nicht so häufig vorkommt; kurz nach dem Einschlafen hat er das kurz 1-2 mal un ...
Unsicher-vermeidende Bindung oder sichere Bindung Mein Sohn ist 8 Monate alt. Wenn ich ihn auf dem Arm habe dreht er sich immer von mir und dem Papa weg. Er schaut gerne was seine große Schwester ( 4 Jahre) macht. Auch bei Schmerzen drückt er sich weg und dreht sich auf dem Arm weg. Er hatte ab 5 Monaten bereits etwas gefremdelt bei Großeltern/Freu ...
Die letzten 10 Beiträge
- Kind schlägt, haut, beisst und spuckt in Kita
- Tochter, Verhaltensänderung seit Schulanfang
- Spielen mit anderen Kindern
- Fernsehen Süßigkeiten
- Weg laufen
- Sohn 5 Jahre entwickelt Tick
- Beziehungsbindung, laut werden
- Vorbereitung auf Schule
- Schwierige Phase
- Kind ist oft wütend und fühlt sich immer gleich persönlich angegriffen