Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth Sie haben uns bisher schon oft weitergeholfen. Es wäre deshalb schön, wenn Sie auch zu meiner Frage zum entgültigen Abstillen kurz etwas schreiben könnten. (Ich weiss, dass es dafür auch ein eigenes Forum gibt, die Antwort dort hat mir aber nicht so viel weitergeholfen). Mein Sohn (13 Monate alt, ehemaliges Schreikind), verlangt abend vor dem Schlafen noch einen kurzen "Schlummertrunk". Ich habe sechs Monate voll gestillt, dann, da mein Sohn Flaschen oder Trinklernbecher nie akzeptiert hat, noch drei, später noch zweimal gestillt, damit er eine ausreichende Milchmenge bekommt. Bis zum ersten Lj. bekam er dann noch zwei Stillmahlzeiten, danach eine. Das Weglassen der Stillmahlzeiten am Morgen war übrigens entgegen aller Erwartungen kein Problem. Obwohl er sonst stets -kaum nachdem er die Augen aufgemacht hat- schreiend im Bett stand und seine Milch gefordert hat, habe ich es einen Tag später geschafft, ihn ohne zu Stillen morgens zu mir ins Bett zu holen , zu
Hallo, über das Langzeitstillen ist viel gesagt (Stichwort!), vielleicht zuviel. Es kann für Sie und Ihren Sohn bequem sein, ihn vor dem Einschlafen noch die 3 Min. Nuckeln zu gönnen. Dann müssen Sie es durchhalten, bis er von selbst davon abläßt. Aber das ist ja nicht Ihr Wunsch. Also können Sie ihm konsequent nur ein ähnlich liebevolles Alternativangebot hierfür machen und das Einschlafstillen nicht mehr zulassen. Einen Zwischenweg gibt es nicht. Sonst würde soetwas ja auch nicht immer wieder zum Problem werden.
Mitglied inaktiv
kuscheln... ohne dass er dann die Brust verlangt hat. (Allerdings stand ich bei diesem Abstillen auch voll dahinter - vielleicht hat er das gespürt). (Er trinkt übrigens seit dem siebten Monat aus einem "normalen" Becher oder Glas - Schnuller braucht er höchstens mal nachts). Ich habe nun keine Ahnung, wie es gelingen kann, auch vor dem Schlafen das Stillen abzugewöhnen. Es sind oft nur zwei, drei Minuten, danach kann ich ihn wach ins Bett legen und er schläft sofort und problemlos ein. Da er noch immer sehr wenig
Mitglied inaktiv
schläft, (etwa max. 1 Stunde am Mittag zw. 12-13 Uhr und abends ab 21.15 bis etwa 7.00) fand ich es auch immer angenehm, nicht noch stundenlang am Bett zu sitzen) Wissen Sie einen Rat, wie wir langsam auch auf dieses Stillen verzichten können? (Ein Schmusetuch hat er im Bett und kuschelt auch die ganze Nacht damit?) Vielen herzlichen Dank schon im Voraus!
Da jetzt aber auch die Loslösungsphase beginnt, wäre es wichtig, daß sich Ihr Mann zunehmend in das abendliche Ritual einschaltet. Gemeinsam leise Musik hören, sich zusammenkuscheln, etwas erzählen oder Schlaflieder singen sind gute Alternativen zum Stillen. Schlafbegleiter sollten vorhanden sein, und ein Übergangsobjekt, wenn schon ausgewählt. Aber sie müssen konsequent bleiben. Viele Grüße und viel Erfolg
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