Christiane Schuster

Meine Tochter ist sehr weinerlich

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Frau Schuster,

ich wende mich wieder an Sie. Mein Partner und ich haben uns im Dezember getrennt und unsere Tochter (3) bekommt es im Moment nicht so wirklich mit, da wir die Arbeit vorschieben bzw. sie es gewohnt ist, oft nur einen von uns beiden zu haben. Das der Papa hier nicht mehr schläft, hat sie bisher nicht mitbekommen bzw. fragt sie auch nicht danach. Ich denke trotzdem, dass sie spürt, dass etwas anders ist. Seit einiger Zeit ist sie auch sehr launisch, bzw. weinerlich, möchte nicht in den Kindergarten gehen (heute hat sie gesagt, dass ihr schlecht ist), wenn ich aber später im Kindergarten anrufe, ist wieder alles gut und die Erzieherinnen erzählen, dass alles wieder ok ist. Ich mach mir soviele Gedanken, weil ich diejenige bin, die die Trennung wollte und ich jetzt mir soviel Vorwürfe mach, dass ihre kleine Seele daran schaden nimmt. Sie ist generell ein sehr emotionales Kind, weint oft auch, wenn jemand anders sich wehtut (vorallem ich) und ist sehr sensibel. Ich bin momentan auch selbst mit der Situation überfordert beides zu sein: Mama und irgendwie auch Vater und muss neben Arbeit und Haushalt noch soviel anderes klären und regeln, dass oft wenig Zeit für gemeinsames Spielen bleibt. Meinen Sie, dass die Trennung mit dem Kindergarten zusammen hängt? Sie ist eigentlich immer sehr gern gegangen, hat zwar auch oft geweint wenn ich gegangen bin, aber nicht so extrem wie in letzter Zeit. Wir fahren nächste Woche auch noch auf Mutter-Kind-Kur was uns sicherlich gut tut, aber ich hab dann wieder eine Überforderung für sie: Neue Kinder, anderer Kindergarten für 3 Wochen usw. Meinen Sie ich überfordere sie damit nicht?Ich möchte sie auch nicht in Watte packen, aber es ist schwer da einen Mittelweg zu finden....Am Wochenende war sie am Samstag beim Papa und gestern mit mir zusammen und beide Tage haben wir sie nicht Mittags schlafen lassen, da wir was vorhatten. Die Quittung hab ich dann Abends bekommen, denn sie war völlig fertig und am Ende ihrer Kräfte, hat nur gehauen, gezwickt und geschrieen. Ich kann das ja auch nicht durchgehen lassen, aber andererseits versteh ich sie so gut und ich glaub wir tun ihr damit nichts Gutes?!
Danke für Ihre Antwort

von muggi83 am 25.02.2013, 09:31 Uhr

 

Antwort auf:

Meine Tochter ist sehr weinerlich

Hallo muggi83
Auch wenn Ihre Tochter vermutlich spürt dass sich Irgendetwas an ihrem bisher gewohnten Alltag verändert hat wäre es nicht nur für sie viel belastender, wenn Sie die Partnerschauft ausschließlich wegen des Kindes aufrecht erhalten.

Bestätigen Sie ihr mitfühlend dass es im Moment für Sie Alle eine recht schwere Zeit ist, während Sie sich gleichzeitig darüber freuen dass Sie sich gegenseitig haben, sich unterstützen und auch trösten können.

Bereiten Sie Ihre Tochter auf diese Kur vor, indem Sie ihr die Freude darüber vermitteln dass sie dort einmal mit anderen Kindern spielen darf und Sie gemeinsam viel Neues erleben und auch neue Kraft sammeln können.

Zeigen Sie ihr möglichst nicht wie Sie selbst am Ende Ihrer Kräfte sind.- Schauen Sie gemeinsam nach vorne. Es kann nur wieder besser werden!

Kopf hoch, liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 25.02.2013

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