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Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Kindererziehung

Sylvia Ubbens, Dipl.-Sozialpädagogin

   

 

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Guten Abend,
Ich bin mit meinem Latein am Ende und entschuldige mich schon jetzt für den nun folgenden Roman!

Mein Sohn wir im Frühjahr 5 Jahre alt.
Er hat einen hohen Bewegungsdrang und eine 3 Jahre jüngere Schwester.
Er hat viele Freunde, geht gern in die Kita, spielt Fußball.
Es ist ein Auf und Ab: einige Wochen hört er wirklich richtig toll, es läuft alles wie am Schnürchen, dann schimpfe ich gefühlt 4 Wochen nur, weil er überhaupt nicht mehr hört. Kurz darauf hört er wieder eine Weile wirklich gut.
Seit Anfang Dezember hatten wir wieder eine Phase, in der er nicht mehr gut gehört hat. Ich habe es auf die Aufregung bzgl Weihnachten geschoben. Um Weihnachten rum kam dann der Schock: in einer Streitsituation (ich hatte ihm etwas verboten), hat er mich plötzlich geboxt - allerdings nur mit einem Bruchteil seiner Kraft. Das hat sich in den letzten 2 Wochen massiv gesteigert. Mittlerweile boxt, haut, tritt, beißt er mit voller Kraft, wirft mit Legobauten nach mir, macht Spielzeug kaputt, geht mit einem Schirm auf mich los, beschimpft mich, geht sogar gezielt auf seine Schwester los. Er sucht gezielt nach Gegenständen, mit denen er mich verletzen kann, geht also aus der Situation an sich raus.
Danach ist das schlechte Gewissen riesig. Er heult, ist kuschelig, mag gar nciht mehr weggehen.
Ich habe nun alles durch: verbote (bringt nichts, nur noch mehr Getöse und Wut), festhalten (keine Chance, dann windet er sich so lang, bis er beißen kann), ihm meine Gefühle erklären, deutliches nein, Zeitung zum zerreißen gegeben, Kissen schlagen, über seine Gefühle reden, Verständnis zeigen, mehr Zeit für ihn einräumen, deutlich weniger meckern, mehr Geduld, mehr loben und kuscheln und spielen.... nichts hat Wirkung gezeigt.
Heute Abend gab es wieder eine solche Situation: er hat sehr schnell Zähne geputzt, ich habe ihm freundlich erklärt, dass er nochmals etwas länger und ordentlicher putzen solle. Da flog auch schon die Zahnbürste quer durchs Bad. Wir haben dann den Kompromiss geschlossen, dass ich nachputze. Danach wollten wir noch Schnell gemeinsam seine spielzeugautos wegräumen, die in der Küche verteilt lagen. Statt aufzuräumen fing er wieder an , damit zu spielen. Ich sagte, wenn er den Sandmann noch schauen wolle, müssten wir uns beeilen. Schließlich sei es schon sehr spät. Dann ist eine Sicherung durchgebrannt, erst flog ein Auto, dann boxte er mich auf den Kopf und trat mit in den Bauch. Ich hielt ihn fest, sagte, dass ich verstehe, dass er aufräumen doof findet, aber gemeinsam ginge das doch sehr schnell. Daraufhin biss er so fets in meinen Arm, wie er könnte und ließ partout nicht los. Ich habe ihn - worauf ich nicht stolz bin - leicht zurückgebissen. Er ließ immerhin los und heulte, ich hätte ihm total wehgetan. Man hat keinerlei Abdruck erkannt, es war wirklich nur leicht! Ich habe einen dicken blauen Fleck. Es ging noch lange so weiter, immer wenn ich dachte, er hätte sich beruhigt, ging er wieder auf mich los. Irgendwann habe ich ihn immerhin in sein Zimmer bekommen. Dort wütete er so sehr, dass er seine Geliebte murmelnden kaputt machte. Später meinte er, er habe sich beruhigt. Ich bin mit seiner Schwester (sie teilen sich ein Zimmer) auch hoch gegangen. Hätte sie auf dem Arm, er lag im Bett. Habe wie immer küsse verteilt, ein Schlaflied gesungen. Kaum war das Licht aus, stand er auf, und schlug bzw boxte bewusst und gezielt seine Schwester auf den Kopf und auf de Beine. Ich habe ihm gesagt, dass ihr das sehr weh tut, er drehte wieder richtig auf. Ich habe das Zimmer verlassen, er wollte hinterher, mir noch mehr weh tun (wie bereits zuvor), ich habe seine Tür zugehalten, ich wusste nicht mehr weiter.
Als er sich beruhigt hatte, hatte er besonders ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen... Hat geweint und mit ihr gekuschelt. Es scheint mir so, als würde er ihr wehtun, um mich zu verletzen.

Ich mache mir solche Sorgen. Er scheint nach diesen Attacken auch sehr zu leiden, hat ein wahnsinnig schlechtes Gewissen...
Was habe ich nur falsch gemacht? Ich war stets stolz auf das sehr gute Verhältnis zwischen uns, darauf, dass er mit der Genurt der Schwetser so entspannt umgegangen ist, dass die beiden ein Herz und eine Seele sind.
In letzter Zeit hat sich natürlich etwas verändert: die kleine ist nun in der trotzphase, meckert viel, ist sehr anhänglich, wacht noch immer nachts oft auf, wodurch ich natürlich sehr müde bin. Meine Geduld ist daher auch nichtadlige ausgeprägt. Dennoch habe ich 1 Woche lang so gut wie gar nicht geschimpft, war verständnisvoll und überaus geduldig mit ihm, was nicht heißt, dass ich das vorher nicht war. Ich bin vorher nur etwas schneller laut geworden oder habe verbote erteilt, was definitiv nicht die Art Erziehung ist, die ich leben wollte (habe mich allerdings auch entschuldigt, wenn ich mal einen schlechten Tag hatte und zu unrecht geschimpft habe - Eltern sollten Fehler machen dürfen, sich dafür jedoch auch entschuldigen können, finde ich).
Das Ergebnis sind stetig schlimmer werden Wutausbrüche. Ich traue mich schon gar nicht mehr, Messer auf dem Tisch liegen zu lassen, wenn ich Gemüse oder Äpfel schneide und mich nur 3 Schritte entferne um ein Tuch zu holen.
Sein Vater ist beruflich leiider viel unterwegs - anders kennen wir es jedoch gar nicht.
In der Kita klappt übrigens alles ganz wunderbar, bei anderen ist er auch lammfromm.
Vor kurzem war in der Kita ein Kind sehr aggressiv, hat sich scheinbar aber auch wieder gefangen. Mein Sohn fand dieses Verhalten ganz blöd.

Ich bin mit meinem Latein am Ende, mache mir solche Sorgen und Vorwürfe!
Wie soll es erst werden, wenn er 14 ist!?
Ich liebe diesen Fratz so sehr, aber er macht es uns derzeit nicht einfach...
Irgendwas scheint ja schief zu laufen, sonst wäre er nicht so...

Über Tipps, Hinweise, etc würde ich mich sehr freuen!

Verzweifelte Grüße!

von Bambi_1989 am 07.01.2019, 21:52 Uhr

 

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Liebe Bambi_1989,

die Phase, die Ihr Sohn derzeit durchläuft, fing in einer aufregenden Zeit an. Weihnachten stand vor der Tür. Erst der Nikolaus, der Wunschzettel, die Adventszeit mit anderen Abläufen als sonst, Weihnachten und Silvester, dazu das oft nicht so tolle Wetter und viel Zeit im Haus statt draußen. Das alles kann für ein Kind zur Überforderung führen und sich in für sie nicht kontrollierbarem Verhalten äußern.

Sie schrieben, dass es schon wieder einen schönen Tag gegeben hat. Aus dem Grund möchte ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht viele Ratschläge geben. Womöglich pendelt sich das innere Gleichgewicht Ihres Sohnes gerade wieder ein.

Gut für ein inneres Gleichgewicht wird Ihrem Sohn viel Bewegung an der frischen Luft tun.

Sollte der beschriebene gute Tag eine Ausnahme gewesen sein, melden Sie sich gerne noch einmal.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 09.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Nachtrag: Entschuldigen Sie bitte, die vielen Tippfehler. Die Tränen in den Augen machen das Tippen nicht gerade einfach!

von Bambi_1989 am 07.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Verstehe ich das richtig, dass du immer ruhig erklärst?

Wirst du auch Mal laut?
Was sind die Konsequenzen, wenn er dich heißt, schlägt, tritt?

Mal abgesehen davon, dass ICH dem Kind aus Reflex längst ordentlich eine verpasst hätte...

Aber ich wäre ja auch Mal laut geworden vorher.

Und wer mir in den Bauch tritt (!) Und mich beißt (!) dem singe ich kein Schlaflied vor...

Was bekommt er an Konsequenz zu spüren, wenn er dich verprügelt?

Das fehlt da irgendwie total. Vielleicht hast du es ja nur vergessen zu schreiben?!

Ganz ehrlich, meine erste Tat gestern Abend wäre gewesen, die kleine Schwester aus dem Zimmer zu nehmen. Da muss man ja Angst haben, dass er sie nachts noch weiter bearbeitet.

Sowas traumatisiert sie doch!

von MeineGüte am 08.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Ich bin ja mit ihr rausgegangen und habe die Tür zugehalten, damit nicht noch mehr passiert. Weh getan hat es ihr - Gott sei dank - wohl nicht.
Fest hat er sie offenbar nicht geschlagen - sie schaute nur etwas verwirrt drein, dass sie nun doch nicht ins Bett geht.

Wie beschrieben werde ich natürlich laut, nehme das umhergeworfene Spielzeug weg, halte ihn fest.

Hatte gelesen, dass gerade das lautwerden bei aggressiven Kindern eben nicht funktioniert und es daher seit ein paar Tagen ruhig und mit Verständnis versucht.
Als es an die Schwester ging, war aber Schluss mit ruhig und verständnisvoll.

Zurückschlagen käme mir jedoch nie in den Sinn!

von Bambi_1989 am 08.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Ich ziehe den Hut vor dir, trotz allem offenbar zum größten teil die Nerven behalten zu können. Du solltest dir keine Vorwürfe machen, wenn du mal lauter geworden bist - das auch bei den verständnisvollsten Eltern das Maß mal voll ist, dürfen Kinder ruhig auch erfahren. Ich finde, du machst das ganz großartig - vor allem, weil du offenbar arbeitsbedingt wenig Unterstützung durch deinen Mann hast. ich bin ganz bei dir (ebenso wie die moderne Entwicklungspsychologie), dass jedes mal Laut werden, zurück schlagen etc - also Macht zeigen und ausüben - eher kontraproduktiv ist und schlechtes bzw. nicht nachvollziehbares Vorbild. Was ja eben nicht heißt, man muss immer total lieb bleiben auch wenn man getreten wird.
Welche Konsequenzen gibt es denn be euch für "nicht hören"? Denn Konsequenzen muss er natürlich dennoch spüren. Also zB das es keinen Sandmann geben kann, wenn er immer weiter trödelt oder umgekehrt "wenn du dich jetzt schnell umziehst, haben wir noch Zeit Sandmann zu schauen". Klappt so etwas auch oder gar nicht?
Ich gebe zu, seine Wut bzw. die körperliche Aggressivität scheint massiv zu sein und über das, was man auch von impulsiveren Kindern kennt deutlich hinaus zu gehen.
War er schon immer so oder st das erst ab einem bestimmten Alter so auffällig stark geworden? Ist im KiGa wirklich alles tutti oder ist er da lammfromm, weil es bestimmte Konsequenzen gibt und er das genau weiß? Was ich damit meine: ict er dort wirklich immer von sich aus "brav" oder der Typ, von dem die Erzieherinnen wissen, das man im Auge behalten muss, um ihn unter Kontrolle zu halten?
Und letzte Frage: wie ist es, wenn Papa da ist? Wie ist er zu ihm, wie verhält sich dann dir gegenüber? Macht Papa dann exklusiv auch etwas mit ihm?

von cube am 08.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Zunächst vielen Dank für deine lieben Worte!

Klar gibt es Konsequenzen: bummeln abends - keinen Sandmann, da es zu spät wird, heimlich Süßigkeiten nehmen trotz „nein“ - Verbot bis zum nächsten oder übernächsten Tag, nicht gehören auf dem Spielplatz - ab nach Hause.
Das sind nur Beispiele. Ich versuche, die Strafe nachvollziehbar zum „Vergehen“ zu halten.

In der Kita und außerhalb klappt es einfach so, in der Kita haben sie erst 1x von sich aus gesagt, dass es nicht so gut klappte. Allerdings war er da lieb, hat halt im morgenkreis nur den Clown gespielt - muss zwar nicht sein, aber ist ja eine ganz andere Schiene.
Die Erzieherinnen schauten mich gestern mit großen Augen an, als ich erzählte, was zu Hause los sei. Sie meinten, das hätten sie bei ihm ja nie gedacht... mit den Jungs dreht er in der Kita zwar auf und spielt wild und streitet sich mal um Lego-Steine, aber eigentlich nie körperlich.

Er ist erst seit kurz nach Weihnachten so. Vorher hat er einfach nur geheult, gebrüllt und aufgestampft, wenn er mal wütend war und ist auch ohne Theater zum brüllen in sein Zimmer gegangen. Und das kam alle 1-2 Wochen mal vor und nicht wie derzeit täglich.

Wenn der Papa da ist, ist er ganz genau so - geht,ein Mann in einer solchen Konfliktsituation dazwischen, bekommt er es auch ab...
Und derzeit machen die beiden sehr viel zu zweit: Schwimmen, Radfahren, Lego bauen,...

Mein Sorgenkind sitzt gerade ganz lieb und zufrieden neben mir.

von Bambi_1989 am 08.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Also ich bin tatsächlich sehr gespannt, was Frau Ubbens sagt.
Was ich dir nur noch sagen kann: die Situation, dass die Erzieherinnen einen mit großen Augen anschauen ob des kleinen "Teufelchens" das man da zu Hause hat - die kenne ich :-) Nicht ganz so massiv mit Gegenstände aussuchen zum loshauen, aber ansonsten kenne ich fliegende Lego-Steine etc auch ziemlich gut. Auch den Eindruck bzw. das Wissen, dass er selbst darunter leidet, so "rot" zu sehen. O-Ton "ich kann dann nicht mehr aufhören, alles explodiert".
Wir haben alles so gemacht, wie schon geschrieben und du ja auch tust. Es hat etwas genutzt - aber es hat seehr viel Geduld, Gebetsmühlenartiges Reden7Wiederholen und letztendlich viel Zeit gekostet. Irgendwann haben wir die Früchte des Tränentals geernet ;-) Wirklich. Klar wird in höchster Wut trotzdem mal ein Legoteil zerdeppert, "blöde Mama" gerufen - ist ok, er ist ein Kind und auch ich würde ja am liebsten manchmal etwas durch´s Zimmer pfeffern. Vielleicht beruhigt das schon mal ein wenig: es gibt Hoffnung! Auch für solch impulsive, meist dabei sensible Kinder (auch wenn man das sensible nicht so vordergründig sieht).
Ansonsten kann ich mir noch eine Sache vorstellen: wenn er jetzt zu den Vorschulkindern (ich weiß nicht, wie das in eurem BL ist) gehören sollte - das ist enormer Druck für die Kids. Und ein Gefühlschaos. Vorfreude und Stolz, "Groß" zu sein - aber auch die Unsicherheit und Ängste, was Schule heißen wird. Die häufigen Hinweise, das man doch jetzt "schon ein Vorschulkind sei" etc - oft gar nicht böse gemeint - machen einerseits stolz, bauen andererseits Druck auf. Viele Kinder im letzten KiGa-Jahr drehen am Rad und durchleben eine emotionale Berg- und Talfahrt.
Unser Kind war plötzlich total empfindlich, weinte Krokodilstränen bei Kleinigkeiten (für uns zumindest Kleinigkeiten). Rastete vor Freude aus und war 3 Minuten später todtraurig über irgendetwas. Sollte er jetzt ein Vorschulkind sein oder eben bald werden, evt. im KiGa zu den "Großen" gehören (auch ohne Vorschulkind zu sein), könnte das durchaus auch einen gewissen Einfluss haben.

von cube am 08.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Vielen Dank, du machst mir wirklich Hoffnung!
Ja, das mit den Vorschulkindern habe ich auch schon gedacht, da die Kinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden, schon jetzt ein „besonderes Programm“ in der Kita haben.
Ich hoffe, ich halte durch.

Heute war übrigens ein wunderschöner Tag. Ich wünschte, es wäre hier immer so harmonisch!
Wir haben gespielt, getobt, gekuschelt und gelacht. Sogar aufräumen ging ohne Stress, auch ein „Nein“ bei Süßigkeiten war kein Problem.
Und der Frust heute morgen wurde nach einem leichten, trotzigen Tritt und direkt folgender Ermahnung dann durch Jammern herausgelassen.

Das gibt einem Hoffnung, dass doch wieder alles gut werden kann!

von Bambi_1989 am 08.01.2019

Antwort:

Mein fast 5-Jähriger Sohn ist plötzlich massiv aggressiv

Das schaffst du! Es dauert halt bei impulsiven Kindern etwas länger, bis sie ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können ohne ihre Umwelt in Schutt und Asche legen zu wollen ;-)
Mir ist noch etwas eingefallen, was ich auch öfter mal gemacht habe und gestern auch mal zum Einsatz kam: Kissenschlacht. Kind war gestern echt unleidlich (die erste Woche Schule nach den Ferien halt) und es passte halt nix. Irgendwann flog mir ein Kissen an den Kopf. Ich hab´s genommen und zurück geworfen und auch sofort erkennen lassen - ich bin bereit, wirf doch ;-) Kind stieg darauf ein und der Ärger wurde zum Spaß.
Wenn es passt, versuch manchmal auch einen Spaß daraus zu machen - Kind merkt, nicht alles muss immer ein Drama sein. Manche Dinge können sich ganz schnell wieder in Luft auflösen.
Generell ist es wichtig zu vermitteln, dass die Gefühle vollkommen ok sind - nur die Art und Weise eben nicht immer so ganz adäquat :-) Aber ich denke, das machst du eh schon so.
Bei unserem Kind war übrigens der Ofen aus, wenn ich ihn festhielt oder gar ins sein Zimmer bugsieren wollte - das war für ihn offenbar der ultimative Übergriff und er hat sich nach Leibeskräften gewehrt. Das habe ich also ganz schnell gelassen. Aber da ist wohl jedes Kind anders - es gibt ja auch die, die sich in ihrem Zimmer gut beruhigen können.

von cube am 09.01.2019

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