Christiane Schuster

Ihre Tipps zum Durchschlafen und Abstillen

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Frau Schuster,
ich hatte mich schon einmal wegen eines Problems an Sie gewandt.
Mein Sohn hat ein starkes Saugebedürfnis und lässt sich mit seinen 9 Monaten immer noch in den Schlaf stillen. Nachts wird er zwischen 2 und 4 Mal wach und lässt sich auch dann nur durch Anlegen wieder beruhigen. Er
hat sein Bett im Elternschlafzimmer. Nach ein paar Mal aufwachen, lasse ich ihn meist bei uns, damit ich nicht die Rennerei habe, ihn ständig aus seinem Bett zu holen und wieder zurück zu legen. Aber auch hier reicht die Nähe alleine nicht aus, er wird ständig wach und saugt sich wieder in den Schlaf.
Ihre Tipps, ihm ein T-Shirt ins Bett zu legen oder das mit der Spieluhr nützen leider gar nichts, die interessiert ihn noch nicht mal beim Einschlafen, eben nur Brust, Brust, Brust.
Soll ich ihm das Vergnügen noch eine Zeit lang lassen? Kann es sein, dass er mit der Saugerei von alleine aufhört wenn das Saugbedürfnis abnimmt oder ist es wirklich so, dass ich es ihm abgewönen muss? Stimmt es, dass solche Kinder nie lernen alleine ein- und durchzuschlafen, solange man auf das Nuckeln eingeht?
Ich denke halt auch, dass es einfach sein Bedürfnis ist, und ich darauf eingehen sollte, damit er ein Sicherheitsgefühl hat. Was meinen Sie zu dem Ganzen?
Tausend Dank
Marion
I

von Marion am 31.01.2000, 08:54 Uhr

 

Antwort auf:

Ihre Tipps zum Durchschlafen und Abstillen

Hallo Marion
Wenn es Sie nicht belastet, können Sie Ihrem Sohn das Saugvergnügen ohne Bedenken noch eine Weile gönnen. Manche Kinder saugen noch mit 5 Jahren, wenn auch nicht an der Brust sondern an der Flasche oder am Daumen. Sie könnten ab und an ja mal versuchen eine Brustmahlzeit zu reduzieren. Wenn sich Ihr Sohn darauf einläßt, können Sie fortfahren, wenn nicht, warten Sie halt wieder eine Weile. Mit Macht und Druck etwas abzugewöhnen bringt höchstens rein äußerlich einen Erfolg. Ein Bedürfnis zu unterdrücken kann zu vielen anderen Schäden wie Vertrauensverlust, Ängstlichkeit führen.
Bis bald?

von Christiane Schuster am 01.02.2000

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