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Entwicklungskalender
für Babys und Kleinkinder

  Entwicklung 4. bis 6. Monat

Babys Entwicklung im 1. Lebensjahr
mit 4 bis 6 Monaten



Wachstum

Seht her, so groß bin ich schon!

Die Säuglingsphase ist nun langsam vorbei: Ihr Kleines ist vermutlich zu einem recht stattlichen runden Wesen mit prallen Wangen herangewachsen. Pro Monat legt Ihr Kind jetzt etwa 500 Gramm Gewicht zu.

Auch sein Längenwachstum macht weiterhin enorme Fortschritte. Nach wie vor allerdings gilt: Bitte schielen Sie nicht danach, ob andere Babys vielleicht noch runder und größer sind als Ihres. Obwohl es natürlich Mittelwerte gibt, wie schnell ein Baby wächst und zunimmt, bleibt sehr viel individueller Spielraum.

Entwickelt sich unser Kind gut?

Fast alle Eltern haben da manchmal ihre Zweifel. Fragen sich: Ist unser Kleines vielleicht doch zu dick, zu dünn, zu klein? Nehmen Sie doch einfach mal das gelbe Vorsorgeheft Ihres Kindes zur Hand. Im hinteren Teil finden Sie Entwicklungskurven, die Ihnen genau sagen, welche Bandbreite in Sachen Länge und Gewicht möglich und normal ist. Denken Sie daran, dass sehr viele Faktoren einen Einfluss darauf haben, wie das individuelle Entwicklungstempo eines Babys aussieht. So werden etwa kleinere Eltern eher kleinere Kinder haben, auch eine Erkrankung kann das Wachstum eines Kindes vorübergehend bremsen.

Falls Sie dennoch beunruhigt sein sollten, sprechen Sie ruhig mit Ihrem Kinderarzt. (Übrigens: War Ihr Kind schon bei der Vorsorgeuntersuchung U4 ? Sie ist im 3. bis 4. Lebensmonat fällig.) Ob Längenwachstum und Gewicht altersgemäß sind wird auch bei allen Vorsorgeterminen überprüft. Der nächste Termin für Ihr Baby ist die Vorsorgeuntersuchung U5 im 6. bis 7. Lebensmonat. Machen Sie auf alle Fälle rechtzeitig einen Termin aus.

Ist mein Kind zu dick?

Klären Sie erst einmal, ob Ihr Verdacht überhaupt gerechtfertigt ist. Speckröllchen an Beinen und Armen, dick gepolsterte Hände und Füße sowie pralle Bäckchen sind typisch für Säuglinge in diesem Alter und meist völlig normal. Vor allem bei Flaschenkindern kann es jedoch ausnahmsweise mal vorkommen, dass sie etwas zu viel zugelegt haben. Falls Ihr Kinderarzt oder ihre Kinderärztin das bestätigt, sollten Sie sich an seine/ihre Anweisungen halten. Achten Sie auch darauf, dass Sie die vom Hersteller angegebene Milchpulvermenge fürs Fläschchen genau einhalten. Auf keinen Fall sollten Sie der Milch noch etwas zusetzen, etwa Sahne, damit sie sättigender wird.

Bitte versuchen Sie umgekehrt auch nicht Ihr Baby auf eigene Faust auf Diät zu setzen - etwa indem Sie sein Fläschchen mit Wasser strecken. Dabei besteht die Gefahr, dass Ihr Kleines zu wenig Nährstoffe bekommt.

Ist mein Kind zu dünn?

Auch hier gilt: Erst einmal mit dem Arzt oder der Ärztin beraten, ob Ihr Kleines wirklich zu dünn ist. Manche Babys sind von Natur aus auffallend schlank und gedeihen dennoch prächtig. War Ihr Baby krank, handelt es sich vermutlich nur um einen vorübergehenden Stillstand bei der Gewichtszunahme. Den holt Ihr Kleines bald auf. Möglicherweise ist Ihr Kind aber auch so schläfrig oder so aktiv, dass es immer mal wieder das Trinken vergisst bzw. bei jeder Mahlzeit zu wenig bekommt. Oder es ist so schnell gewachsen, dass es allmählich Zeit zum Zufüttern ist, damit Ihr Baby ausreichend Kalorien und Nährstoffe bekommt.

Falls Sie stillen und gerade durch eine sehr stressige Phase gehen, sehr erschöpft sind, kann es auch sein, dass die Milchbildung gedrosselt ist. Je nachdem, wo das Problem liegt, sollten Sie mit dem Kinderarzt, einer Hebamme oder einer Stillberaterin eine ganz individuelle Lösung suchen.

Hurra, der erste Zahn!

Frühestens wenn Ihr Baby etwa 20 Wochen alt ist, werden Sie ihn vielleicht entdecken: Den allerersten Zahn. Zuerst nur als eine Spur von Weiß sichtbar, wird er im Laufe der Wochen zu einem wunderbaren kleinen Milchzahn heranwachsen. Allerdings bekommen die meisten Babys den ersten Zahn erst zwischen sechstem und achtem Lebensmonat, also bitte nicht ungeduldig werden.

Übrigens sind die ersten Zähnchen kein Grund zum Abstillen. Wenn Sie und Ihr Kind noch stillen möchten, können Sie das problemlos weiterhin tun. Tut Zahnen weh? Ganz einig sind sich die Experten da nicht. Zahnen muss nicht wehtun; es gibt Babys, die ohne Beschwerden bis zum kompletten Milchzahngebiss kommen. Zumindest hin und wieder können die durchbrechenden Zähne die Kleinen aber wohl schon plagen. Bei jedem Wehwehchen rätseln die Eltern nun: Sind die Zähne schuld? Sicher ist, dass sie nicht so häufig die Übeltäter sind, wie die meisten Eltern glauben. Da die Zeit der ersten Zähne häufig zusammenfällt mit der Zeit der ersten Infekte, ist es in vielen Fällen nicht ganz einfach zu unterscheiden, was genau ein Baby gerade plagt.

Das können Sie tun, falls Sie glauben, dass Ihr Kleines unter Zahnungsbeschwerden leidet:

  • Massieren Sie seine Zahnleisten behutsam mit Ihrem sauberen Finger.
  • Geben Sie Ihrem Kind etwas zum Daraufherumkauen- oder lutschen. Geeignet sind z. B. Beißringe (sicherheitshalber auf Vermerke wie "ohne Weichmacher" oder "ohne Phtalate" achten). Die gibt es auch mit Flüssigkeit gefüllt zum Kühlen. Aber nicht ins Tiefkühlfach legen, dann wird der Ring zu kalt und kann Ihr Baby verletzen. In Apotheken sind auch Veilchenwurzeln als Zahnungshilfe erhältlich. Manche Ärzte halten Sie allerdings für zu unhygienisch.

    Tipp der Öko-Test-Redaktion: Veilchenwurzel regelmäßig kurz in kochendes Wasser tauchen. Auf Brotrinden sollte Ihr Baby nicht ständig herumkauen. Sie enthalten Stärke, die kariesfördernd wirken kann. Vorsicht mit Schullern und Saugern: Sobald Ihr Baby knabbern kann, müssen Sie diese Teile häufiger auswechseln, da Sie löcherig werden können.

  • In der Apotheke gibt es flüssige oder gelförmige Mittel zum Bestreichen der Zahnränder. Sie enthalten ein leichtes lokales Betäubungsmittel, das den Schmerz an der bestrichenen Stelle vorübergehend dämpft. Einige Ärzte stehen der ständigen Anwendung dieser Mittel allerdings kritisch gegenüber.


Allgemeine Fragen zum Thema "erste Zähnchen" können Sie auch im Forum unserer Kinderzahnärztinnen, Dr. Freundorfer und Dr. Esch, stellen.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: Februar 2017

   
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Die richtige Vorsorge

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