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Entwicklungskalender
für Babys und Kleinkinder

  Entwicklung 1. bis 3. Monat

Babys Entwicklung im 1. Lebensjahr
mit 1 bis 3 Monaten



Arzttermine

Die Gesundheit Ihres Babys

Ihr Kind ist nun ein bis drei Monate alt. Die anstehenden Vorsorgeunter-
suchungen U3 und U4 sollten Sie auf keinen Fall versäumen. Also unbedingt rechtzeitig Termine abmachen. Der Kinderarzt wird diesmal die ersten Impfungen für Ihr Kind mit Ihnen besprechen bzw. Ihr Baby impfen. Die ständige Impfkommission (STIKO) am staatlichen Robert Koch Institut empfiehlt für Ihr Kind jetzt folgende Impfungen: Diphterie, Tetanus, Pertussis (Keuchhusten), Häemophilus influenzae Typ b (eine Form der Kehlkopf- entzündung, die für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich ist), Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis B (infektiöse Leberentzündung).

Zusätzlich wird die Impfung gegen Pneumokokken grundsätzlich für alle Kinder in diesem Alter empfohlen. In bestimmten Fällen kann auch eine Impfung gegen Rotaviren, die bei Säuglingen schwere Durchfallerkrankungen auslösen können, sinnvoll sein. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt. Am besten schreiben Sie sich vor allen Arztbesuchen Ihre eigenen Fragen stichwortartig auf. So gehen Sie sicher, dass Sie nichts vergessen.

Generell gilt:

  • Zögern Sie nicht, jederzeit ärztlichen Rat zu holen, wenn Sie ihn brauchen. Das gilt umso mehr, je jünger Ihr Kind ist.
  • Klären Sie, wann Ihr Kinderarzt Praxiszeiten und evtl. Telefonsprechstunde hat. Fragen Sie, ob Sie ihn in Notfällen auch außerhalb dieser Zeiten erreichen bzw. an wen Sie sich dann wenden können.
  • Notieren Sie die Nummer Ihres Kinderarztes deutlich sichtbar auf einem Zettel, den Sie in der Nähe des Telefons hinlegen oder aufhängen. Denken Sie daran, auch jedem Babysitter zu zeigen, wo diese Nummer zu finden ist. Stecken Sie einen Zettel mit dieser und anderen wichtigen Telefonnummern in die Wickeltasche, falls Ihr Kleines mal außer Haus betreut wird.
  • Geben Sie Ihrem Baby keine Medizin auf eigene Faust. Fragen Sie immer erst Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat. Auch scheinbar harmlose Präparate wie Nasentropfen können bei so jungen Kindern unerwünschte bis schädliche Wirkungen haben.

Wann braucht unser Baby ärztliche Hilfe?

Wenn es Ihnen länger als einen Tag auffallend unruhig oder ungewohnt quengelig erscheint, dabei vielleicht schlecht trinkt und wenig schläft. Dahinter können sich Erkrankungen verbergen, die bei so kleinen Kindern für Laien nicht oder schwer erkennbar sind, etwa Ohrenentzündungen und Atemwegsinfekte. Sie können auch (fast) ohne Fieber auftreten. Ihr Baby muss unbedingt noch am gleichen Tag zum Arzt, wenn es hustet, nicht mehr trinkt, extrem schläfrig oder teilnahmslos wirkt bzw. Fieber über 39° Grad hat.

Wir erreichen unseren Arzt nicht - was tun?

Für Eltern ist es besonders beunruhigend, wenn Sie mitten in der Nacht, am Wochenende oder Feiertag dringend einen Arzt für Ihr Baby brauchen und ihr Kinderarzt nicht greifbar ist. Das können Sie tun:

  • Viele Ärzte haben einen Anrufbeantworter, auf den sie aufsprechen, wer Notdienst hat oder wer Ihnen diese Auskunft geben kann. Daher ist es auch außerhalb der Sprechzeiten eine gute Idee, erst einmal die Praxis des eigenen Kinderarztes anzurufen.
  • Schauen Sie vorne im Serviceteil des örtlichen Telefonbuchs nach: Da steht meist die Zentralnummer des ärztlichen Not- bzw. Bereitschaftsdienstes (die bekommen Sie sonst auch über die Telefonauskunft). Fragen Sie, welcher Arzt Dienst hat. Außerhalb größerer Städte kann es allerdings passieren, dass am Wochenende dennoch kein Kinderarzt erreichbar ist, falls sich die Pädiater der Region nicht gesondert abgesprochen haben. Fragen Sie daher Ihren Kinderarzt vorsorglich, wie das in Ihrem Bereich geregelt ist und was Sie tun sollen.
  • In vielen Großstädten gibt es zentrale ärztliche Notdienst-Praxen, in denen Fachärzte Dienst tun und meist rund um die Uhr auch ein Kinderarzt da ist. Solche Praxen stehen im örtlichen Telefonbuch - oder Sie rufen einfach die Auskunft an.
  • Erscheint Ihnen Ihr Baby ernsthaft krank und Sie erreichen keinen Arzt, können Sie mit Ihrem Kind auch in ein Krankenhaus fahren. Dort sind rund um die Uhr Ärzte in Bereitschaft. Damit Ihrem Kleinen optimal und ohne Verzögerung geholfen werden kann, sollten Sie möglichst eine Kinderklinik oder ein Krankenhaus mit Kinderstation wählen.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: März 2017

   
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Die richtige Vorsorge

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