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mit 4 bis 6 Monaten



Familie

Der Alltag als Familie

Egal, wie sehr Sie sich Ihr Kind gewünscht haben, egal, wie sehr Sie sich an ihm freuen: Statt als Paar nun als Familie zu leben, ist eine große Umstellung. Und jetzt, da sich der erste Trubel gelegt und der Alltag Sie fest im Griff hat, tauchen vielleicht unerwartete Fragen und Probleme auf. Manche Frauen sorgen sich nun doch: Was wird aus meinem Beruf? Sie vermissen die früher selbstverständliche Gesellschaft Erwachsener. Oder sie fühlen sich mit dem Baby allein gelassen, weil ihr Partner den größten Teil des Tages außer Haus ist.

Umgekehrt leiden Männer manchmal unter der Belastung, nun ganz allein für den Unterhalt der Familie zuständig zu sein. Viele arbeiten eher mehr als weniger, um im Job auf Nummer sicher zu gehen. Denn leider nehmen nach wie vor die meisten Arbeitgeber kaum oder gar keine Rücksicht darauf, dass ein Angestellter plötzlich Familie hat. Wenn dann noch wenig Zeit füreinander bleibt oder Sex wegen Erschöpfung ausfällt, kann es kriseln.

So finden Sie einen Ausweg:

  • Unterstellen Sie einander keine böse Absicht und verzichten Sie auf Schuldzuweisungen. Jeder braucht Zeit sich in der neuen Lebensphase einzurichten. Es ist außerdem normal, dass auch im Leben mit einem Kind nicht alles himmelblau und harmonisch ist.
  • Reden Sie über Ihre Gefühle. Sonst kommt es leicht eines Tages zur Explosion und Sie sagen einander Dinge, die Sie hinterher bereuen. Schieben Sie das Gespräch also nicht um des lieben Friedens willen auf. Suchen Sie bewusst nach einem geeigneten Moment, um Ihre Wünsche, Sorgen und Nöte zu besprechen.
  • Schaffen Sie Freiräume. Und zwar sowohl für jeden einzelnen als auch für Sie beide gemeinsam. Überlegen Sie, was Sie gerne tun würden: Sport treiben, Freunde treffen, einen Kurs belegen? Besprechen Sie dann, wer an welchem Tag abends frei hat, damit der andere rauskommt. Ab und zu sollten Sie sich auch gemeinsam etwas gönnen. Eine Pizza im Lokal um die Ecke, ein Kinobesuch oder auch nur ein Spaziergang ohne Kind werden Ihnen gut tun. Zwei, drei Stunden kann Ihr Kleines durchaus mal bei einem netten, gut eingewiesenen Babysitter bleiben.
  • Manchmal ist es hilfreich, mit anderen Müttern und Vätern Erfahrungen auszutauschen. Das können Sie in den Foren von Rund-ums-Baby.

Baby und Papa brauchen Zeit miteinander

Viele Väter genießen den Moment: Wenn Sie abends nach Hause kommen, strahlt ihr Kleines sichtlich vor Freude. Es prustet und strampelt, wirbt heftig um die volle Aufmerksamkeit seines Papas. Denn der gehört sehr wohl fest zu seiner Welt. Forscher konnten durch Videoaufnahmen beweisen, dass Babys bereits ab etwa vier Monaten den Kontakt zum Vater ebenso gezielt suchen wie zur Mutter.

Die Experten folgerten daraus, dass neben dem Beziehungsduo Mama-Kind auch das Gespann Papa-Kind bzw. die Dreiecksbeziehung Mutter-Vater-Kind von Natur aus angelegt ist. Harmonisch funktionieren kann sie allerdings nur, wenn Väter und Mütter auch ausreichend Gelegenheit zum Wachstum dieser Beziehung schaffen.

Das heißt: Baby und Papa brauchen Zeit miteinander, etwa zum Schmusen und Spielen, aber durchaus auch bei alltäglichen Verrichtungen wie Wickeln, Baden, Trösten und Füttern. Mütter sollten umgekehrt auch mal zurückstecken und ihrem Partner zutrauen, dass er in der Lage ist, mit dem gemeinsamen Kind richtig umzugehen. Am besten, Mama geht ab und zu einfach eine Weile aus dem Raum.

Stress mit den Großeltern?

Die meisten Großeltern sind ganz verrückt nach ihren Enkeln. Und die meisten Eltern freuen sich darüber. Ein Tropfen Bitternis mischt sich allerdings häufig in die Familienharmonie, wenn junge Mütter ständig mit guten Ratschlägen traktiert werden. Top-Themen sind dabei Hygiene, Ernährung, Sprache und Erziehung. "Dein Kind braucht doch nun wirklich einen anständigen Brei" oder "Lass den Kleinen doch einfach mal schreien" - solche Tipps sind häufig schwer zu ertragen. Also was tun?

  • Gehen Sie davon aus, dass auch Ihre (Schwieger-)Eltern vor allem das Wohl des Kindes im Auge haben. Empfinden Sie also nicht jedes Wort als in erster Linie gegen Sie gerichtet.
  • Erklären Sie möglichst ruhig, warum Sie manche Dinge so und nicht anders machen. Sie können nicht davon ausgehen, dass Großeltern in Sachen Babypflege und -entwicklung auf dem neuesten Stand sind. Dafür hat sich in den letzten Jahrzehnten viel zu viel getan. Wenn Sie Ihren Standpunkt sachlich begründen, reduziert das die Reibefläche. Und Sie haben bessere Chancen, Ihren Weg in wichtigen Dingen auch durchzusetzen.
  • Legen Sie nicht alles auf die Goldwaage. Es schadet Ihrem Baby nicht, wenn sein Opa es anders hält als die Mama. Oder wenn die Oma beim Spaziergang lieber eine Decke mehr über den Kinderwagen breitet.
  • Seien Sie flexibel: Großeltern sind nicht verpflichtet, als Babysitter einzuspringen. Wenn sie das dennoch tun und Sie selbst auch darauf setzen, dann sollten Sie ihnen, wo immer möglich, auch gewisse Freiräume zugestehen.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: März 2017

   
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