Expertenforen   Foren   Treffpunkte   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben

Entwicklungskalender
für Babys und Kleinkinder

  Entwicklung 10. bis 12. Monat

Babys Entwicklung im 1. Lebensjahr
von 10 bis 12 Monaten



Arzttermine

Zeit für die Einjahresuntersuchung

Ihr Kind ist nun zwischen zehn und zwölf Monaten alt. In diesem Zeitraum sollten Sie unbedingt einen Termin für die Vorsorgeuntersuchung U6 abmachen. Das wird der Arzt bei dieser Einjahresuntersuchung alles kontrollieren:

  • Körpergröße, Gewicht und Kopfumfang. Die Daten werden wie üblich ins gelbe Vorsorgeheft Ihres Kindes eingetragen.
  • Die körperliche Gesundheit Funktionieren alle Gliedmaßen normal, arbeiten Herz, Lunge und die anderen Organe gut? Ist mit den Augen und Ohren alles in Ordnung, sind die Reflexe altersgemäß?
  • Bewegungen und sprachliche bzw. emotionale Entwicklung Kann das Kind alleine sitzen? Zieht es sich zum Stehen hoch? Greift es gezielt? Reagiert es auf seinen Namen und verfolgt Wort-/Finger-Spiele mit Freude und Aufmerksamkeit?
  • Ernährung Der Arzt wird Sie fragen, was Ihr Baby isst. Er möchte wissen, ob Ihr Kleines schon aus einem Becher bzw. einer Tasse trinken kann und selbständige Essversuche mit dem Löffel macht.
  • Stimmung in der Familie Wie läuft das Familienleben, gibt es wiederkehrende Stress-Situationen oder Probleme mit dem Kind?


Am besten schreiben Sie sich auch vor diesem Arztbesuch Ihre eigenen Fragen stichwortartig auf. So gehen Sie sicher, dass Sie nichts vergessen.

Impfungen

Bei der U6 geht es auch wieder ums Impfen. In der Regel wird die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Immunisierung gegen Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Hib, Kinderlähmung und Hepatitis B nun abgeschlossen. Die erste Impfung gegen Masern-Mumps-Röteln ist bereits möglich. Keine Sorge, Ihr Kind muss nicht für jeden Impfstoff extra gepiekst werden, es gibt heute Kombi-Impfstoffe. Sollte Ihr Kind bei der U6 so stark erkältet sein, dass es nicht geimpft werden kann, sollten Sie möglichst bald einen separaten Nachholtermin zum Impfen abmachen.

Die ersten Wehwehchen

Seit Ihr Kleines mobiler wird, sind Sie vermutlich häufiger mit kleinen Wehwehchen konfrontiert. Es ist unvermeidlich, dass sich Ihr Kind beim Laufenlernen und auf seinen Entdeckungstouren mal eine Schramme oder Beule holt. Sie können es nicht davor bewahren. Und kleinere Blessuren haben durchaus ihren Sinn, denn sie zeigen Ihrem Kleinen, wo seine Grenzen sind.

Meist ist das Übel durch Trösten, Streicheln oder Draufpusten schnell gelindert. Auf eine Schramme können Sie ein (Kinder-)Pflaster machen, Wundcremes sind normalerweise nicht nötig. Hat Ihr Kind sich den Kopf oder einen anderen Körperteil stark angehauen, beugt eine kühlende Auflage dicken Beulen vor. Notfalls tut? s ein feuchtkalter Lappen, den Sie einige Minuten lang auf die schmerzende Stellen drücken. Falls Sie ein sehr stürmisches Kind haben, das öfter mal hinpurzelt, ist es sinnvoll immer einen gelgefüllten Coolpack (Apotheke, Drogeriemärkte) im Eisschrank zu haben.

Zum Arzt muss Ihr Kind, falls es nach einem Sturz oder Schlag an/auf den Kopf kurzzeitig das Bewusstsein verliert, anhaltend benommen wirkt, erbricht oder sich in irgendeiner Weise auffallend verhält. Sorgen Sie dafür, dass in Ihrer Wohnung keine Gefahren lauern. Bewahren Sie Putzmittel und Medikamente für Ihr Baby unzugänglich auf, decken Sie scharfe Kanten ab, sichern Sie Steckdosen und bringen Sie Klemmschutz an Türen an. Schreiben Sie sich die Adresse und Telefonnummer des nächstgelegenen Giftnotrufzentrums auf und hängen Sie den Zettel neben das Telefon.

Wann braucht unser Baby ärztliche Hilfe?

Grundsätzlich gilt: Scheuen Sie sich nicht Ihren Kinderarzt anzurufen, sobald Sie wegen einer Sache beunruhigt sind oder einfach nur Rat brauchen. Auf jeden Fall sollten Sie den Arzt um Rat fragen, wenn Beschwerden auftreten (wie Husten, verstopfte Nase, Durchfall, Erbrechen), die sich nicht am gleichen Tag wieder deutlich bessern. Auch bei Fieber über 38,5 Grad bzw. wenn Fieber zu den genannten Beschwerden hinzukommt, sollten Sie sich mit dem Kinderarzt in Verbindung setzen. Besprechen Sie sich mit ihm auch, wenn Ihnen Besonderheiten bei der Entwicklung Ihres Kindes oder ungewöhnliche Verhaltensweisen auffallen (etwa Teilnahmslosigkeit). Und wenn Sie, etwa am Wochenende die Praxis nicht erreichen? Was Sie dann tun können, erfahren Sie unter Wir erreichen unseren Arzt nicht - was tun?.

Allgemeine Fragen zur Gesundheit Ihres Kindes können Sie auch im Kinderarzt-Forum stellen.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: Februar 2017

   
10 - 12 Monate
 
Paidi Einrichtungsratgeber
 
Fragen Haben Sie Fragen?

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Experten zum Thema. Stellen Sie Ihre Fragen - kostenlos!

Dr. med. Andreas Busse, Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse
Kindergesundheit
Dipl.-Sozialpädagogin Sylvia Ubbens Sylvia Ubbens
Groß- und Starkwerden
Prof. Dr. Michael Radke, Kinderarzt Prof. Dr. Michael Radke
Ernährung
 
Die richtige Vorsorge

Die richtige Vorsorge


Lesen Sie bitte hier, wie Sie für die
Gesundheit Ihres Babys im 1. Jahr
bestmöglich vorsorgen können ...
 

ImpressumTeamJobsMediadatenNutzungsbedingungenDatenschutzForenarchiv

© Copyright 1998-2017 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.