Wunderbar erfrischend - die Gurke

Wunderbar erfrischend - die Gurke

Bei heißen Temperaturen steigt die Lust auf leichtes Essen: Etwas Erfrischendes muss her! Die beste Zeit für Salatgurke.

In der Schlangenfrucht steckt viel Wasser, so dass der Gurke-Genuss nicht so schwer im Magen liegt. Kein Wunder, dass die Gurke zu den beliebtesten Gemüsesorten gehört und Platz 4 auf der weltweiten Lieblingsliste einnimmt.

Vitamine und Mineralstoffe unter der Schale

Neben dem hohen Wasseranteil - sage und schreibe 96 Prozent der Frucht ist Wasser - sind aber auch viele weitere gesunde Vitamine und Nährstoffe enthalten. Vitamin A, B1 und C, Phosphor, Eisen, Kalium und Kalzium sind in der Schlangenfrucht. Da die wichtigen Mineralien aber direkt unter der Schale lagern, empfiehlt es sich junge Gurken nicht bzw. nur ganz dünn zu schälen.

Wichtig: Waschen Sie die Schale vor der Zubereitung gründlich und bevorzugen Sie beim Einkauf eher Biogurken. Alternativ kann die Schale auch nur in Streifen geschält werden, so kann man hübsche Akzente setzen. Noch eine Information für Figurbewusste: 100 Gramm Gurke enthalten gerade mal 12 Kalorien und 0,2 Gramm Fett.

Viele verschiedene Sorten: Minigurken und Cocktailgurken für dekorative Zwecke

Gurken gibt es in mehr als 40 Sorten: Grundsätzlich ist zwischen Salatgurken und Schmorgurken zu unterscheiden, wobei die letzteren eher aus festem Fleisch und mit geringerem Wassergehalt eher zum Kochen und Einlegen mit Essig, Senfkörnern, Gewürzen und Kräutern geeignet sind.

Neben der bekannten langen Salatgurke, die normalerweise zwischen 300 und 500 Gramm wiegt, werden im Gemüseladen auch Mini-Exemplare angeboten. Die Minigurke und die Cocktailgurke, das Gegenstück zur Cocktailtomate, kommen als kleinere Ausgaben der Salatgurke daher, wiegen nur 60-90 Gramm bzw. 15-30 Gramm und überzeugen einerseits mit kräftigen Aroma, andererseits mit dekorativem Anblick. So sollte man diese Sorten wählen, wenn man leckere Gemüse-Spieße oder einen bunten Sommer-Salat zubereitet.

Zwar werden Gurken das gesamte Jahr über angeboten, aber gerade jetzt von Juli bis August kommen sie erntefrisch von den regionalen Anbietern ins Regal. Wählen Sie eine feste Gurke aus mit einer glatten Schale. Zuhause kann man sie zwar im Kühlschrank aufbewahren, aber immer separat von anderem Gemüse, da die Gurke sonst schneller weich wird. Achten Sie auch auf die eingestellte Kühlschrank-Temperatur, Gurken mögen keine Kälte und werden bei zu niedrigen Temperaturen gelb und faulen. Deshalb kann man Gurken auch nicht einfrieren.

Vielseitig einsetzbar: Gurke als Salat, Suppe, Snack oder Lassi

Gurken sind unglaublich vielseitig zuzubereiten: Ob in Scheibchen pur als Gurkensalat mit Joghurt-Dressing oder in saurer Sahne und viel Dill oder als Zutat in einem frischen Salat mit Paprika und Tomaten, als Gurkensuppe oder in einem Gazpacho - kombiniert mit Kräutern und Gewürzen sorgt saftige Gurke immer für Frische. Auch als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten, in einem Sandwich, Burger und aufs Brot schmeckt Gurke als rohe und als eingelegte saure Variante fein.
Durch den hohen Wasseranteil wird Gurke ebenso als Getränk verarbeitet, beispielsweise zu einem erfrischend scharfen Gurken-Joghurt-Lassi. Und nicht zuletzt lassen sich Gurken auch für kosmetische Zwecke nutzen, als Auflage auf dem Gesicht führen sie der Haut Feuchtigkeit zu und schenken einen glatten, erfrischten Teint.

Das lieben Kinder: gefüllte Gurken mit Tomatensoße und Reis

Schneiden Sie 80 g Schafskäse in kleine Würfel und vermengen Sie sie zusammen mit 200 g Hackfleisch sowie zwei Teelöffel Tomatenmark in einer Schüssel. Anschließend wird eine Salatgurke gewaschen und in Abschnitte von etwa 8cm Länge geteilt. Wer mag, kann mit einem Sparschäler oder Obstmesser Muster in die Gurkenschale einbringen. Dann löst man mit einem scharfen Messer die Kerne und etwas Fruchtfleisch heraus, salzt den Innenraum und gibt die Hackfleischmasse hinein. Die Gurkenstücke werden dann in eine leicht gefettete Auflaufform gesetzt und im vorgeheizten Backofen bei Umluft: 175 °C etwa 20-25 Minuten gebacken.
In der Zwischenzeit bereitet man den Reis zu und schält für die Tomatensoße eine kleine Zwiebel, die in Würfel geschnitten wird. Die Zwiebelwürfel lässt man in etwas heißem ml andünsten, löscht mit Tomatenstückchen aus zwei kleinen Dosen ab und lässt die Soße etwas reduzieren. Nun kann man mit Salz, Pfeffer und vielleicht Minze, die man zuvor kleingeschnitten hat würzen. Wer Koriander mag, kann auch diesen verwenden. Auch Paprika oder Zucchini können in Würfel geschnitten zur Soße ergänzt werden. Zum Schluss wird alles hübsch auf Tellern angerichtet: Zuerst kommt die Soße auf den Teller, die Gurkenstücke stellt man in die Mitte, der Reis wird darum verteilt - und schon kann serviert werden.

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