Teddybär2021
Hallo liebe Biggi, meine Tochter wird nächste Woche 5 Monate, ist in 36+0 mit 2550g auf die Welt gekommen und nach anfänglichem Zufüttern wird sie seit 4 Monaten voll gestillt und wiegt nun ca. 5500g. Leider hat sie die linke Brust nie wirklich genommen sodass ich nur mit der rechten Brust stille, wie bei unserer Großen Tochter gegen Ende auch. Nun hatte ich letzte Woche RSV und es hat sich letzten eine Mastitis an der "funktionalen" Brust angeschlossen. Zum Glück ist diese soweit mit einigen Maßnahmen abgeklungen. Mir ist aufgefallen, dass seitdem die Milchmenge gedrosselt ist. Ich merke es beim Stillen am Schluckbehalten, an ihrem vermehrten Weinen (vermutlich Hunger) und vor allem auch am Windelinhalt, der deutlich reduzierter ist. Nun mache ich mir Gedanken was der richtige Weg ist. Ich trinke wieder Stilltee und kaufe mir heute Bockshornklee. Meine Fragen: 1) Sollte ich Zufüttern? Ich habe Angst, dass sie nicht weiter zunimmt. Andererseits habe ich auch Angst, dass sie dann weniger die Brust nimmt und die Milchproduktion gar nicht mehr in den Gang kommt. Ich weiß auch nicht, ob sie die Flasche noch nehmen würde (bei der Großen war das iegdnwann nicht mehr der Fall), aber zur Not geht's ja auch mit Spritze. 2) Pendelt es sich irgendwann wieder ein? Ich habe gelesen, dass wenn das Areal an der Brust groß war, die Milchgänge langfristig nachlassen zu produzieren, womit ich dann gar keine funktionale Brust mehr hätte. 3) Ist das vielleicht auch der richtige Moment jetzt mit Beikost zu starten,wenn die Milch ohnehin reduziert ist? Beikost Zeichen sehe ich nicht, weil ich sie nicht ganz verstehe, habe ich bei der Großen auch nicht. 4) Durch die Mastitis habe ich nun auch ein paar Saugbläschen und erneut einen Vasospasmus. Wie dosiere ich Calcium und Magnesium in dem Fall richtig? Ich erinnere mich dunkel, dass ich es bei der großen Tochter abends Magnesium und morgens Calcium genommen habe (?), aber ich weiß es nicht mehr und weiß auch nicht mehr die Dosierung. Ganz herzlichen und lieben Dank, Viele Grüße
Liebe Teddybär2021, ich würde nicht mit der Flasche zufüttern, es könnte sonst wirklich sein, dass dein Baby die Brust ganz ablehnt. Was du auf jeden Fall jetzt sofort mal probieren kannst ist, ihr Muttermilchsahne zu füttern. Das bewirkt oft einen wirklich guten Zunahme- und Entwicklungskick. Schau, dass du Milch ausstreichst oder abpumpst, die du in 10-20 ml Spritzen aufziehst und dann kopfüber in ein Glas stellst (also mit der Spitze nach unten). Lass aber ein bisschen Luft, denn die Schwerkraft wird den Kolben vielleicht etwas weiter in die Spritze drücken... Oben auf der Milch wird sich eine Fettschicht absetzen, der Muttermilchrahm. Nach ca. 2-4 Stunden kannst du den wässrigen unteren Teil der Milch ausdrücken und deinem Kind die verbleibende Sahne in den Mund träufeln. Statt mit leeren Spritzen kannst du natürlich auch mit einer Tasse oder einem Glas arbeiten, in die du die gewonnene Muttermilch gibst. Oben wird sich der fetthaltige Rahm absetzen, du kannst ihn mit einem Löffel abschöpfen und deinem Kind geben. Wenn du das eine Woche lang machst (je länger, desto besser), wird dein kleines Mädchen ganz sicher deutlich zunehmen. Mach dir auch keine Sorgen, eine Brustentzündung oder ein Milchstau sind sicher kein Grund zum Abstillen und reduziert auch nicht die Milchmenge! Du kannst nun auch langsam mit der Beikost beginnen, denn die üblichen Kriterien zur Beikostreife gelten für voll ausgetragene, gesunde Babys. Für Frühgeborene gelten etwas andere Regeln. Aber NICHT, dass mit der Beikost länger gewartet werden soll, sondern, dass unter Umständen die Beikosteinführung sogar schon vorgezogen werden sollte, weil es sonst Probleme mit der Eisenversorgung geben kann, denn Frühchen hatten nicht so viel Zeit wie reif geborene Kinder einen Eisenspeicher anzulegen. Am besten besprichst du mit deiner Kinderärztin/arzt wie es für dein Kind am besten gehandhabt wird. Deine letzte Frage kann ich dir leider nicht beantworten, ich kann und darf keine medizinischen Ratschläge erteilen, ich bin kein Arzt. Darum kann und sollte sich dein behandelnder Arzt oder Apotheker bei der Embryotox in Berlin gezielt beraten lassen!! Es ist dein gutes Recht, das auch von ihm abzufordern... Das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") berät Ärzte und andere Fachleute bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft). Es ist unter der Telefonnr. 030 450-525700 erreichbar, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html. Liebe Grüße Biggi
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