Nicola Bader, Rechtsanwältin

Natürlich gibt das Sinn

Antwort in der Beratung Recht

Wenn man 3 Jahre Elternzeit nimmt, hat man ja auch 36 Monate Kündigungsschutz. Als Mutter auch noch die 9 Monate vor der Geburt, macht also 45 Monate maximal. Warum soll es bei einem Vater dann so abwegig sein, 24 Monate zu haben?

Er hat ja definitiv WÄHREND der Elternzeit Kündigungsschutz. Wenn er also, zum Beispiel, Monat 13 & 14 mit Elterngeldbezug nimmt und dann noch 13 Monate ohne Elterngeldbezug dranhängt, hat er auch 15 Monate am Stück Kündigungsschutz.

Ich verstehe das Dilemma. Der Kündigungsschutz während der Elternzeit soll ja verhindern, daß der Arbeitgeber den unbequemen, weil aktuell oder demnächst in Elternzeit befindlichen, Elter einfach rauswirft. Wenn dieser Kündigungsschutz zwischen weit auseinander liegenden Elternzeit-Abschnitten aber nicht greift, werden viele Eltern (meistens die Väter) diese erst gar nicht nehmen, um nicht das Risiko einzugehen, zwischendrin gekündigt zu werden.

Allerdings weiß ich nicht, wie es rechtlich ist - also ob man zwischen den Elternzeit-Abschnitten tatsächlich Kündigungsschutz hat oder nicht.

von Strudelteigteilchen am 22.05.2017, 14:45 Uhr

 
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