User-1766176522
Hallo und guten Tag, zuallererst, ja, ich gebe jetzt schon vorweg zu, dass bei uns Eltern einiges schief läuft. Zu der Situation: Kindesmutter und ich seit 2 Jahren getrennt, wie im Titel erwähnt, sehr große Kommunikationsprobleme, 3jährige Tochter, gemeinsames Sorgerecht, meine Umgangszeit sind alle 2 Wochenenden ab Freitag Kitaabholung bis Sonntagabend und jeden Dienstag ab Kitaabholung bis abends. Außerordentliche Umgangsmöglichkeiten bei Feiertagen oder Ferien werden individuell mit einer Beratungsstelle des Jugendamtes kommuniziert. Zu meinem Problem: Die KM und ich haben unterschiedliche Vorstellungen, was zusätzliche Umgangsideen unserer gemeinsamen Tochter angeht. So besteht von meiner Seite aus zb der Wunsch, gelegentlich über mediale Kommunikation mit meiner Tochter in Kontakt zu treten, was vllt in 1 von 20 Fällen klappt. Hingegen "erwartet" sie gerne mal, dass ich, wenn sie beruflich eingespannt ist, dass ich bei Feiertagen sie unterstütze. Nun ist es so, dass sie an einem der kommenden Feiertage arbeiten muss und angemerkt hat, dass ich das doch bitte übernehmen müsste. Auf mein Hinweis, dass ich schon den Umgang wahrnehme vom 31.12. bis 4.1. (und da kein Ausgleich möglich ist, da sie in der Zeit im Urlaub ist), habe ich dies abgelehnt. Nun wurde seitens der Beratungsstelle erwähnt, dass wenn beide Seiten an dem Feiertag nicht die Möglichkeit haben (familiär oder über ihren Bekanntenkreis ist anscheinend nichts möglich), würde meine Tochter in eine Notbetreuung des JA, kommen. Darauf hin hatte mir die KM gesagt, dass wenn ich den 6.1. nicht übernehme, sie unsere Tochter in diese Notbetreuung geben würde. Meine Frage wäre, jetzt mal wirklich rein rechtlich (moralisch bitte außen vor lassen) betrachtet, ob das nicht unter Erpressung zählt ? Ich will gewiss kein Fass aufmachen, aber ich finde das schon ... erschreckend in gewisser Weise, dass sowas anscheinend von manchen Müttern normal ist, was ich so in anderen Foren gelesen habe
Hallo, außerhalb des Umgangs müssen Sie nicht betreuen. Wenn Sie nicht wollen, muss die Mutter die Unterbringung organisieren. Evtl dann eben Notbetreuung. Keine Erpressung. Liebe Grüße NB
misses-cat
Das deine Ex will das du dich in den Ferien an der Betreuung beteiligst ist Standard, also zu deinem Tagen die Hälfte der Ferien bzw Schließungstage der Kita übernimmst Freu dich auf die Schulzeit Was daran Erpressung ist erschließt sich mir nicht
User-1766176522
Hallo. Die Umgänge, was Ferien und Feiertage angeht werden mit der Beratungsstelle geregelt und die sind von allen Seiten abgesegnet. Es geht um weitere Tage, wo sie dann gerne kommt und meint, dass sie urplötzlich an dem und dem Tag arbeiten muss, was jetzt hier in der Hinsicht der Fall ist und auch keine Alternativen bestehen, wie Ausgleich mit anderen Tagen. Und da kam seitens der Beratungsstelle, dass wenn da keine Betreuung möglich ist, weil Kita an Feiertagen geschlossen, eine Notunterbringung als einzige Möglichkeit nur noch besteht. Und diesbezüglich die Aussage seitens der KM, dass wenn ich sie an den Tagen nicht betreue, dann unsere Tochter in diese Notunterbringung müsste.
User-1766176522
Ich entschuldige mich für den Doppelpost, ich wollte es nochmal genau schildern (bearbeiten ist nicht möglich) Wie gesagt, Umgang ist geregelt mit allem. Die KM ist im Einzelhandel tätig und muss dort auch mal an Feiertagen arbeiten. Ich kann nur mutmaßen, da die Privatleben des anderen tabu sind, aber anscheinend nimmt sie auch gerne mal Tage an, wo sie sich aber keine Gedanken über die Betreuung des Kindes gemacht hat. Und als sie es dann merkt und der entsprechende Tag nicht mehr änderbar ist, kommt sie dann urplötzlich und recht kurzfristig auf mich zu und ich solle doch bitte dem entgegenkommen. Und sollte ich es nicht machen, kam diese Aussage.
luvi
Hallo, Was hat das eigentlich mit Kommunikationsproblemen zu tun? Ich kann deine Einstellung überhaupt nicht nachvollziehen. Warum springst du nicht ein und betreust DEIN Kind zusätzlich an diesem Feiertag. Für mich wäre das selbstverständlich. Was soll denn die Mutter sonst machen, als sie bei dieser Notbetreuung anzumelden? Sie selbst muss arbeiten, sonst kommt keiner in Frage und du signalisiert, dass du keinen Bock auf dein Kind hast. Wo ist da die Erpressung? Welche sinnvolle, umsetzbare Vorschläge hast du? Das Kind MUSS betreut werden.Alleine zu Hause lassen kann sie es nicht Soll die Mutter kündigen, weil du dein Kind nicht betreuen möchtest? Ist dir eigentlich schon aufgefallen, dass die Mutter Euer Kind an den meisten Tagen im Monat betreut? Eigentlich würde ich hoffen, dass diese Frage Fake ist, aber das ist sie wahrscheinlich nicht. Viele Grüße Luvi
User-1766176522
Hallo, nein, diese Frage ist ernst gemeint ! Warum ich nicht einspringe ? Weil sich das häuft und sie unsere Tochter auf mich abwälzt, wenn sie kurzfristig anderweitig beruflich verplant war und dann erwartet, dass ich das übernehme. Und zeitgleich werden meine Wünsche vllt zu 5% erfüllt. Warum soll ich mir Gedanken machen, was in ihrer Umgangszeit passiert ? Ich kümmere mich auch um meine. Es ist klar getrennt, ihres und meines. Und das hat definitiv nichts mit Bock zu tun ! Und die Aussage, ob ich weiß, dass die KM meine Tochter mehr nimmt als ich ? Ich leiste den Barunterhalt und zudem betreue ich unsere 3jährige Tochter in 2 Wochen an 5 von 14 Tagen. Residenzmodell halt, wie viele Paare es haben.
KielSprotte
Wie lautet denn dein konstruktiver Lösungsvorschlag? KM kann nicht KV will nicht Welche Alternative zur Notbetreuung siehst du?
User-1766176522
Das hat nichts mit wollen zu tun ... hier ist klar das "müssen" das richtige Wort. Es ist ihr Umgang und es ist ihre Aufgabe in ihrem Umgang die Betreuung des Kindes zu regeln. Und wenn sie das nicht kann, muss sie jemanden haben, der für sie aushilft ... ein eigenes Netzwerk aufbauen. Mach und muss ich doch genauso, damit eben genau solche Situationen nicht entstehen. Das klingt hart aber so ist es kommuniziert. Aufgrund der hochstrittigen Kommunikationsproblematik wird empfohlen, die Kommunikation auf ein Minimum zu reduzieren, sofern es nicht dringend notwendig ist. Und der Umgang ist geregelt durch die Beratungsstelle.
Sternenschnuppe
Sie kann nicht, Du willst nicht. Diese Notbetreuung ist dann die Konsequenz. Das ist doch keine Erpressung. Du musst dann eben aushalten wenn sie es anders löst. Du willst ja nicht.
luvi
Ich verstehe nicht, wo dann dein Problem ist. Es ist ihre Umgangszeit und sie regelt den Umgang. Sie gibt euer Kind in die Notbetreuung. Wenn dir das nicht passt, dann musst dich du einspringen.
WonderWoman
eben, es ist ihre zeit es geht dich nichts an. sie fragt dich, du sagst nein, wie sie das dann regelt ist ihre baustelle. wenn sie dich über die alternative, also die notbetreuung, nicht informiert hätte wäre das ergebnis das gleiche. wo ist da die erpressung? die notbetreuung ist kein empfindliches übel.
User-1766176522
Ich ziehe meine anfängliche Frage zurück. Diese Verurteilung, trotz mehrfachen drauf hinweisen auf die Situation, ist echt anstrengend. Hab schon mehrfach geschrieben, dass es rein gar nichts mit wollen zu tun, sondern aufgrund der planlosen Alltagsplanung der KM und der Situation, das fortwährend auf mich abzuwälzen und noch oben drauf mir dann ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, "ja wenn du das nicht machst, muss sie in die Notbetreung". Wahnsinn echt.
KielSprotte
....und wer hat mal wieder die A-karte gezogen? Das arme Kind. ... bearbeitet von der Redaktion Und deinen Lösungsvorschlag habe ich dich noch nicht gelesen. Andere Alternative wäre auch noch, dass du soviel Betreuungsunterhalt zahlst, dass gue KM nicht arbeiten gehen muss, dann gibt's auch keine Betreuungsproblem.
WonderWoman
ich verstehe dich schon. sie kommt dir nicht entgegen dann willst du ihr auch nicht entgegen kommen. also lehnst du ihren wunsch ab. fair enough. hat nur nichts mit erpressung zu tun. ihr habt weder ein rechtliches noch ein kommunikationsproblem. ihr seid halt noch wahnsinnig wütend aufeinander und seid deswegen sehr damit beschäftigt dem anderen eins reinzuwürgen. beide. ich hoffe ihr bekommt das bald in den griff. beide.
Ally79
Ich würde euch ein faires Wechselmodell anraten. Dann weißt du wie es ist, wenn der Arbeitgeber Arbeitszeiten anordnet, die du mit Kind nicht erfüllen kannst. Lass mich raten, du musst an nicht an Wochenenden und Feiertagen arbeiten. Und ebenfalls niemals an deinem Kindernachmittag. Du redest dir deine Einsatz selbst schön. Also nehmt sie im wöchentlichen Wechsel. Dann organisierst du 7 Tage Arbeit/Kind und sie ebenfalls. Zudem müsstest du keinen/weniger Unterhalt zahlen. Kommt dir bestimmt auch entgegen. Das Geld Argument finde ich übrigens immer zum kotzen. Wenn du ihr 50 % ihrer Betreuungszeit bezahlen müsstest würdest du viel mehr zahlen. Übrigens verdient sie vermutlich deutlich weniger, weil sie euer Kind häufiger betreut. Du kannst vermutlich nur Vollzeit arbeiten, weil sie das Kind deutlich!!! mehr betreut als du. Also komm mal von deinem hohen Ross runter und überlege mal, was du für dein Kind, nicht für deine Ex-Partnerin, tun kannst.
Neverland
Es gibt NUR die 3 Optionen - welche andere Lösung siehst du? 1. Die KM betreut oder sorgt privat für eine Lösung 2. Du betreust oder sorgst privat für eine Lösung 3. Das JA springt ein und übernimmt die Betreuung das ihr dabei beide mies darsteht, erscheint logisch und nachvollziehbar.
mamavonbaby
Ich sehe da ebenfalls gar kein Problem. Sie muss arbeiten und hat keine anderweitige Betreuung gefunden ( da du es ja auch nicht machen möchtest) also muss das Kind in die Notbetreuung. Die ist genau für solche Fälle da.
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