Nicola Bader, Rechtsanwältin

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Nicola Bader erhielt ihre juristische Ausbildung an der Universität Würzburg, wo sie auch das Referendariat absolvierte. Seit 1997 ist sie als Rechts­anwältin tätig - seit 2000 in ihrer eigenen Kanzlei Bader in Koblenz, wobei der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf den Gebiet des Familienrechtes ( Mutterschutz­gesetz, Bundes­erziehungs­geldgesetz u.a. ) und Vertragsrechtes liegt. In diesen Bereichen nimmt sie regelmäßig an Fortbildungs­lehrgängen teil. Sie ist Fachanwältin für Familienrecht und Honoraranwältin der Verbraucher­zentrale-Rheinland-Pfalz. Nicola Bader ist verheiratet und hat zwei Kinder, Emilia und Justus.

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Elterngeld bei 13,85 Monatsgehältern

Antwort von Nicola Bader, Rechtsanwältin

Frage:

Liebe Frau Bader,
Der Tarifvertrag meines Arbeitgebers ist so aufgebaut, dass alle Angestellten ihr Jahresgehalt auf 13,85 Monate verteilt ausgezahlt bekommen anstatt auf 12. dh ich bekomme im Mai, im Juli und im November jedes Jahr 50-80% mehr Gehalt als in den anderen Monaten. Dies ist in meinem Arbeitsvertrag fest geregelt, es handelt sich hier also um eine generelle struktur und nicht um Einmalzahlungen. Fließt dies in die Berechnungen des Elterngeldes mit ein? Ich kann ja nichts dafür dass mein Arbeitgeber die Gehälter anstatt auf 12 Monate auf 13,85 aufteilt und es wäre ja ungerecht wenn mir dadurch ein Nachteil entstünde? Wir haben hier leider als Arbeitnehmer keine Wahlmöglichkeit.

Vielen Dank!

von Polo1985 am 07.01.2017, 08:01 Uhr

 

Antwort auf:

Elterngeld bei 13,85 Monatsgehältern

Hallo,
ja, wird berücksichtigt
Liebe Grüße
NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 09.01.2017

Antwort auf:

Elterngeld bei 13,85 Monatsgehältern

Es kommt darauf an, wie genau dieses Zahlungen deklariert sind.

Eigentlich klingt es schon wie Einmalzahlungen, dann würden diese nicht mit ins Elterngeld einfließen. Wenn aber tatsächlich dein Gehalt nur einfach in 2 Monaten höher ist, dann wird dies auch bei der Elterngeldberechnung mit berücksichtigt.

von chrissicat am 07.01.2017

Antwort:

Benachteiligung, Bevorzugung, Gleichbehandlung?

Worin genau siehst du eine Benachteiligung gegenüber anderen Elterngeldempfängern, die ihr übliches Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Sonderzulagen alljährlich z.B. im Juni und November erhalten und diese beim Elterngeld als Einmahlzahlungen gewertet werden?

Sollen andere gegenüber dir benachteiligt werden, oder ist es nicht vielmehr rechtmäßig alle Elterngeldbezieher gleich zu behandeln?

von uriah am 07.01.2017

Antwort auf:

Elterngeld bei 13,85 Monatsgehältern

Ist das Brutto einfach höher oder sind diese Zahlungen besonders deklariert?

Wenn es als Einmalzahlung (sonstige Bezüge) oder Provision deklariert ist, wird es wohl nicht eingerechnet. Andernfalls wird der Durchschnitt der Monate vor Geburt genommen.

LG Lilly

von lilke am 07.01.2017

Antwort:

gehört dazu, alles gut

Mein Mann hatte das auch jahrelang und ggf. belegt der Arbeitsvertrag, dass es zum Lohn gehört.
Daraus geht ja hervor, dass der Monatslohn anteilig ausgezahlt wird und durch die Zusatzzahlungen dann komplett.

Wir hatten das eine Weile als wir Kindergeldzuschlag bekamen.
Für den Unterhalt seiner beiden Mädchen wurde es ebenso so gerechnet.

von Sternenschnuppe am 07.01.2017

Antwort auf:

Elterngeld bei 13,85 Monatsgehältern

Ich habe ein Jahresgehalt verhandelt, wie üblich, dies ist für mich Bemessungsgrundlage. Es sind keine Einmalzahlungen und auch kein Weihnachtsgeld, es gehört zu meinem Jahresgehalt. Ich hätte sehr viel lieber mein Jahresgehalt durch 12 anstatt durch 13,85 ich habe aber leider keine Wahl. Mein Ehemann verdient im Jahr dasselbe wie ich aber auf 12 Monatsgehälter verteilt, wenn er kezzz die elternzeit machen würde würden wir mehr Elterngeld bekommen obwohl wir aufs Jahr gerechnet exakt dasselbe verdiene. Ich fühle mich denjenigen ggü ungerecht behandelt, die ich jahrsgehalt in 12 Monaten bekommen. Es sollte ein Jahresdurchschnitt genommen werden, Einmalzahlungen kann man ja raus nehmen aber bei mir sind es keine einmalzahlungen.

von Polo1985 am 08.01.2017

Antwort auf:

Elterngeld bei 13,85 Monatsgehältern

Dennoch kommt es darauf an, wie genau dieses Zahlungen deklariert sind. Was steht auf den Abrechnungen drauf wenn du mehr bekommst? Ist dann das Entgelt einfach höher oder was steht bei dem höheren Betrag?

von chrissicat am 08.01.2017

Antwort:

Elterngeld - Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit

Es ist ganz unerheblich, ob die sonstigen Bezüge (Urlaubs-, Weihnachtsgeld, 13. Monatsgehalt) übers Jahr verteilt monatlich gewährt, oder als 13,85 Gehälter ausbezahlt werden. Entscheidend ist, ob/dass diese Zahlungen nach lohnsteuerlichen(!) Vorgaben als "sonstige Bezüge" deklariert sind.
So wie sie lohnsteuerlich eingestuft sind, so werden sie auch elterngeldrechtlich betrachtet.

Du bist ganz bestimmt nicht benachteiligt, wenn du mit allen andern Eltergeldbeziehern in dieser Hinsicht gleichbehandelt wirst. Allein deine Sichtweise ist das Problem, die ein Gefühl der Benachteiligung verursacht.

von uriah am 08.01.2017

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