DonDeno
Hallo Frau Bader, Frage zur Organisation von Schul- und Kindergartenfahrten im Wechselmodell Meine Frau und ich haben uns getrennt. Bisher haben wir gemeinsam mit unseren zwei Kindern in unserem Haus gelebt. Kindergarten und Schule der Kinder befinden sich in unmittelbarer Nähe dieses Hauses. Meine Frau ist inzwischen etwa 6 km entfernt zu ihrem neuen Freund umgezogen. Wir praktizieren derzeit ein paritätisches Wechselmodell, bei dem die Kinder jeweils eine halbe Woche bei mir und eine halbe Woche bei ihrer Mutter leben. Durch ihren Umzug muss meine Frau die Kinder während ihrer Betreuungszeit nun mit dem Auto von Schule bzw. Kindergarten abholen. Sie fordert nun, dass ich die Hälfte dieser Fahrten übernehme. Daher meine Frage: Besteht in einer solchen Konstellation ein rechtlicher Anspruch darauf, dass der andere Elternteil die Hälfte der Fahrten übernimmt? Oder ist grundsätzlich der Elternteil verantwortlich, bei dem die Kinder sich in der jeweiligen Betreuungszeit aufhalten – auch wenn dieser weiter entfernt wohnt? Vielen Dank für eine Einschätzung der rechtlichen Situation.
Neverland
Während ihrer Betreuungszeit ihre Sache - Du bist da raus. Zumal sie die Entfernung geschaffen hat. Auch wenn 6km keine "Entfernung" im klassischem Sinne sind. Mögliche Kosten sind hälftig zu tragen - wenn zB Fahrkarte für den Schulbus. Davon ab, die Kinder sind wo gemeldet? Das könnte eher ein Problem werden. Nicht immer ist das gerade bei Schulen unproblematisch. Mein Rat, gerade wenn es jetzt bereits schon solche Diskussionen gibt, alles schriftlich fixieren. Ferien, Feiertage, welche Kosten, Unterhalt usw. Und sollten die Kinder noch nicht umgemeldet sein, würde ich das in Hinblick Schule auch vermeiden. Wenn verschiedenen Gemeinden, dann umso mehr - dann auch beim KiGa. Zur Ummeldung benötigt es deiner Zustimmung, diese kannst du vorsorglich auch beim Einwohnermeldeamt verneinen. Ist die Unmeldelung mal erfolgt, wird es schwieriger. Streit wegen 6km -. das ist extrem lächerlich. Ich würde mich da was schämen deshalb überhaupt ein Fass aufzumachen. Das ist eine durchaus übliche Entfernung auch bei Familien die nicht getrennt sind und wo die Kinder nicht direkt in der Nachbarschaft zum KiGa oder Schule gehen können. Ja, das ganze mal im Alltag - gerade morgens unter Zeitdruck nerven. erst Recht wenn die Arbeit dann gegensätzlich liegt, aber was wäre denn die Alternative langfristig? Will sie dann im Gegenzug auch fahren wenn die Kinder bei dir sind? Das wäre dann nämlich der entsprechende Austausch. Oder sollen die Kinder KiGa und Schule wechseln?
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