Dr. med. Ludger Nohr

Fremdeln und Reizüberflutung

Antwort von Dr. med. Ludger Nohr

   

Antwort:

Fremdeln und Reizüberflutung

Hallo,
was Sie beschreiben hat mit Fremdeln nichts zu tun, denn eine richtige Unterscheidung von bekannt und fremd hat ein dreimonatiger Säugling noch nicht. Was Ihr Kind Ihnen zeigt ist, wann es nicht passt, zu viel ist, unangenehm erlebt wird. Dies ist ein Signal für Sie, die Situation zu verändern. Es geht also in diesem Alter nicht darum zu üben, viele Reize besser auszuhalten, sondern die Sitationen den Möglichkeiten und den Bedürfnissen des Kindes anzupassen. Das muß nicht abschotten heißen, sondern reagieren, wenn es zu viel wird und wahrnehmen, welche Situationen überfordernd sind. Wenn Sie das achtsam tun, werden Sie schnell merken, welche Situationen Ihrem Kind gut tun und welche zu vermeiden sind.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. med. Ludger Nohr am 15.08.2019

 
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