Julia294
Sehr geehrte Frau Henkes, kurz zur Vorgeschichte: mein Sohn (fast 3 Jahre) geht seit ca. 2 Jahren in die Kita. Vor über 1 Jahr fand die Trennung vom Kindsvater statt, damit ein Umzug, neue Stadt, neue Wohnung, neue Kita. Zum Kindsvater gibt es nur sporadisch telefonischen Kontakt. Ich möchte gern erneut die Kita wechseln, es steht sonst keine weitere Veränderungen an, kein Umzug oder ähnliches. Mein Sohn ist in der Kita eher ruhig und beschäftigt sich auch eine zeitlang alleine. Mir sagt er ständig, dass er nicht gerne in die Kita geht, kann es aber nicht begründen. Es sind einfach einige Dinge vorgefallen und ich würde einen Kitawechsel begrüßen, da er noch einige Jahre in eine Kita gehen wird. Aber mein Sohn ist sehr sensibel, mag keine fremden Menschen und tut sich schwer mit Veränderungen. Ich schätze, dass der Wechsel erst im Sommer erfolgen kann, laut Erzählungen von anderen Müttern. Nun steht ein Umzug im Frühjahr der aktuellen Kita an. Also ein Gebäudewechsel. Wäre es schädlich für meinen Sohn, wenn er den Umzug im Frühjahr mitmacht und dann ein paar Monate später die Kita wechselt? Wie kann ich meinen Sohn bei den bevorstehenden Veränderungen helfen? Vielen Dank!
Guten Tag, Ihr Sohn hat ja mit noch nicht drei Jahren bereits einige bedeutsame Veränderungen mitmachen müssen. Das kann für ein Kind sehr belastend sein, muss es aber nicht. Sie können das am besten danach einschätzen, wie Sie Ihren Sohn erleben. Haben Sie den Eindruck, dass es ihm gut geht und er die verschiedenen Wechsel gut verkraftet hat? Dann wird er sicher auch einen erneuten Kigawechsel aushalten. Sie können Ihren Sohn unterstützen, indem Sie ihm vermitteln, dass Sie ihm zutrauen, den Kitawechsel zu bewältigen. Vielleicht lässt sich der Wechsel doch schon zum Umzug der Kita vornehmen. Dann hätte er einen Wechsel weniger. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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