Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ich habe ein kleines Problem mit meinem Sohn (4 Monate). Seit zwei oder drei Tagen benimmt er sich sehr merkwürdig: er ist extrem unruhig und weinerlich, lässt sich nur schwer beruhigen (eigentlich manchmal sogar gar nicht...). Er trinkt häufiger als sonst (etwa alle eineinhalb Stunden, aber ich biete ihm auch die Brust an, um ihn zu beruhigen). Dann trinkt er, aber nur kurz (ca. 5 Minuten). Ich muss dazu sagen, dass er sowieso, auch wenn er "normal tickt", immer nur so 10 bis höchstens 20 Minuten lang trinkt und auch meist nur eine Brust, dann ist er zufrieden und braucht erst nach etwa 3 STunden wieder was. Im Moment trinkt er aber - wie gesagt - häufiger aber viel kürzer. er macht dann auch nicht mehr den eindruck, als wenn er Hunger hätte. Aber nach einer Weile ist er dann wieder unruhig, weinerlich und tut mir richtig leid. Dazu kommt, dass er schon seit geraumer Zeit sabbert wie ein Wasserfall. Ich kann aber kein geschwollenes oder besonders rotes Zahnfleisch erkennen.... Nun meine Frage: dieses weinerliche, unruhige und unzufriedene Verhalten - können das tatsächlich Zahnbeschwerden sein oder habe ich etwa zuwenig Milch??? Falls du das aus der Ferne nicht zu beurteilen vermagst: wie kann ich feststellen, ob genug Milch kommt. Dazu muss ich noch sagen, ich finde das alles im Moment serh stressig und gestern abend beim Abpumpen (mach ich zwischendurch immer für den Notfall) kamen nur 60ml in 10 Minuten (1 Std nach dem Stllen...) Ziemlich chaotisch, sorry! Danke für die Hilfe! Mtina
Liebe Mtina, wie viel Milch eine Frau abpumpen oder ausstreichen kann sagt NICHTS darüber aus, wie viel Milch sie tatsächlich bildet. Erstens gibt es ganz große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Milchpumpen (und noch dazu arbeitet nicht jede Pumpe bei jeder Frau gleich wirkungsvoll). Zweitens ist das Abpumpen oder Ausstreichen eine Technik, die erlernt werden muss (die Frau muss auch lernen mit der Pumpe einen Milchspendereflex auslösen zu können) und drittens gibt es keine Pumpe, die so wirkungsvoll eine Brust entleeren kann wie ein Baby. Dazu kommt, dass der Milchspendereflex bei der Mutter um ein vielfaches besser durch ein Baby als durch eine Milchpumpe ausgelöst wird. Unter Umständen schieben tatsächlich die Zähne in den Kiefer ein (es kann dann noch Monate bis zum ersten Zahn dauern). Eine Möglichkeit ist die, dass dein Kleiner gelernt hat schnell zu trinken und schlicht satt ist. Bekommt der Kleine einen Schnuller oder eine gelegentliche Flasche? Dann könnte eine Saugverwirrung vorliegen. Manche Kinder reagieren auch so auf einen starken Milchspendereflex. Dann schießt die Milch geradezu aus der Brust und damit kommen nicht alle Kinder zurecht. Es kann auch sein, dass das Kind sehr leicht ablenkbar ist. Bei Babys, die in einer der Phasen sind, in denen sie besonders leicht ablenkbar sind, hat sich bewährt, sich zum Stillen mit dem Baby in eine ruhige und ablenkungsarme, "langweilige", eventuell auch abgedunkelte Umgebung zurückzuziehen. Weitere gezielte Hilfe kann dir eine Stillberaterin vor Ort im direkten Gespräch geben. Wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst, suche ich dir gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi
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