Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Zahnen - viel Durst und wenig Milch

Frage: Zahnen - viel Durst und wenig Milch

Malou85

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Liebe Biggi, mein Sohn ist 8 Monate alt und inzwischen arg am Zahnen. Meist schmerzt es ihn abends.  Tagsüber isst er schon ganz gut Beikost (Getreideobstbrei zum Frühstück, Mittagsbrei und nachmittags den Milchbrei), abends und bei Bedarf nachts wird er gestillt.  Durch das Zahnen hat er abends mehr Trink-/Nuckelbedarf als sonst und bei einer Brustseite habe ich das Gefühl, dass die Milch nicht ausreicht. Er macht dann alle möglichen Faxen an der Brust (zieht sie mit Mund und händen in alle Richtungen) und dockt dann recht schnell enttäuscht ab und weint. Bei der anderen Seite geht es etwas besser. Nun will ich eigentlich nicht, dass die Milchproduktion wieder auf Hochtouren läuft, da ich mit Beikosteinführung genug Trouble mit Milchstau etc. hatte. Gleichzeit möchte ich ihn mit seinem Hunger bzw. den Zahnschmerzen nicht allein lassen. Hast du noch einen Tipp? Danke und GLG, Malou


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Malou, dein Kleiner hat ein noch hohes Saugbedürfnis und gerade beim Zahnen tut das Saugen so gut. Es muss gar nicht sein, dass du zu wenig Milch hast, denn meist geht es um das Saugen und nicht die Milch. Ich würde jetzt zunächst immer die „bessere“ Seite anbieten und erst wechseln, wenn dein Sohn schon zufrieden ist oder ihn einfach an der einen Seite lassen. Selbst wenn die Milchmenge sich etwas steigern sollte, kannst du immer wenn die Brust spannt, etwas Milch ausstreichen oder abpumpen, um einen Milchstau zu verhindern. Außerdem gibt es noch folgende Tipps: du könntest vor dem Stillen einen kühlen Beißring anbieten oder aber einen nassen kalten Waschlappen, den lieben die Kleinen oft noch mehr. Auch könntest du vor dem Anlegen das Zahnfleisch etwas massieren, hast du das schon einmal probiert? Das ist jetzt eine sehr anstrengende Phase, ich hoffe, die Tipps helfen dir etwas weiter! Einen lieben Gruß Biggi


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