Mitglied inaktiv
Liebe Biggi Welter, liebe Eltern, mal wieder eine Frage zur Beikost: Mein Sohn Tigran ist jetzt 5 1/2 Monate alt und für sein Alter groß und dementsprechend schwer. Ich stille voll. Der Arzt meinte mit einem Blick auf meinen Sohn, "bei diesen Bäckchen brauchen Sie noch nicht zufüttern!" Das sehe ich eigentlich auch so. Aber Tigran trinkt in letzter Zeit häufiger, oft mit weniger als 3h Abstand, und oft auch gleich "2 Brüste". Und nachts, nachdem er lange nur einmal trinken wollte, trinkt er nun auch wieder zweimal. Er sitzt immer mit uns am Tisch, auf unserem Schoß, wenn wir essen. Vor kurzem schnappte er sich eine Scheibe Brot, und fing an, sie gierig zu lutschen und zu schlucken. Wir haben ihm dann eine Möhre gekocht, püriert und gefüttert. Er hat sie ganz schnell aufgegessen und auch nichts mit der Zunge herausgeschoben, sondern ohne Probleme geschluckt. Als ich heute aß, schielte er immer auf meinen Löffel, und öffnete bei jeder meiner Essbewegung erwartungsvoll den Mund, er hatte Hunger und dachte, so kriegt er was, und ärgerte sich sogar ein bisschen, dass ich ihm nichts abgab. Was sind denn das nun für Zeichen, will er vielleicht auch schon andere Sachen essen? Soll ich ihm nach unserem Möhrenexperiment jetzt in einer Woche wieder etwas Gemüsebrei geben und damit langsam das Zufüttern anfangen? Mit dem Stillen klappt es wunderbar, und mir macht es eigentlich nicht groß was aus, dass ich nachts zweimal stille. Aber wenn Tigran schon will, würde ich ihm auch gern schon etwas anderes zu probieren geben. Vielen Dank für Deinen Tip bzw. auch für Tips von anderen Eltern! Noch eine Frage: Wie lange braucht denn das Verdauungssystem, bis er sich auf was anderes als Muttermilch eingestellt hat und "richtig" arbeiten kann? (Die Möhre war in der Windel immer noch orangefarben.)
? Liebe Anna, wenn es um die Frage des richtigen Zeitpunktes für die Einführung der Beikost geht, sollte immer das Kind angeschaut werden und nicht ausschließlich der Kalender. So wie Du deinen Sohn beschreibst, denke ich, dass für ihn nun der Zeitpunkt gekommen ist, denn ein Kind, das der Mutter „in den Teller springt" und voller Begeisterung der Essen in den Mund steckt und isst, das ist eindeutig so weit. Der Stuhl wird von Möhren noch lange orangefarben bleiben und auch unverdaute Gemüse- oder Obststückchen in der Windel sind vollkommen normal. Es lässt sich selbst bei Einjährigen noch an der Windel ablesen, was es zu essen gab. Selbstverständlich kann, darf und soll dein Kind auch ab der Einführung der Beikost weiterhin nach Bedarf gestillt werden. Guten Appetit für den Kleinen. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Dein Arzt hat sicher recht, wenn er meint Dein Zwerg bekommt genug wenn Du nur stillst. Anscheinend ist der aber schon groß genug, um seine Wünsche zu zeigen! Wenn er das so gerne möchte, würde ich ihm an Deiner Stelle schon ab und zu ein paar Löffelchen zufüttern. Er scheint ja selber das Bedürfnis danach zu haben und alt genug ist er ja. Man muß es ja nicht übertreiben, hauptsächlich wird er ja trotzdem gestillt. LG Iris
Mitglied inaktiv
Eins vorweg: Dein Kind kennt keinen Kalender. Wenn er mit 5 1/2 Monaten nach essen giert, Dir Dein Brot klaut und es verschlingt ist es doch prima! Er ißt mit Genuß und wird es weiter tun, wenn er darf. Die gekochte Möhre kannst Du ihm in die Hand drücken, genauso eine Kartoffel. Erbsen kann er aufpicken (gut für die Feinmotorik!), kleine Hackfleischbröckchen sind auch beliebt. Inspizier einfach Euer Essen nach Brauchbarem, dann klappt`s ganz von alleine.
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Hallo Biggi, ich bins noch mal. Wenn man eine Mittagsstillzeit durch einen Gemüsebrei ersetzen würde - kann das Kind dann zu dick werden, wo die Milch ja noch ausreichend ist?
Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin zwar nicht Biggi, aber wenn ich das richtig weiß, har der Gemüsebrei viel weniger Kalorien als die Milch- wenn Du eine Mahlzeit ERSETZT, kann er nicht dicker werden. Wenn Du aber richtig ZUFÜTTERST, also zum Stillen dazu, kann er zunehmen. Von einem Gemüsebrei wird er aber sicher nicht übergewichtig... Gruß, Astrid
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