Mitglied inaktiv
Hallo Frau Welter, unser kleiner Mann ist jetzt 13 Monate und wird noch Morgens, Abends und Nachts sowie an Wochenenden nach Bedarf gestillt, ansonsten mampft er schon prima Beikost. Tagsueber, auf der Arbeit, pumpe ich noch regelmaessig ab, weil ich nicht möchte dass der Milchfluss abnimmt. Pulvermilch ist fuer mich aufgrund der bekannten Nachteile (hohe Keimbelastung etc.) keine Alternative, daher möchte ich das Pumpen solange beibehalten, wie der kleine Mann Muttermilch als unverzichtbaren Bestandteil seiner Ernährung braucht. Aber weil es natürlich auch lästig ist würde ich das Pumpen dann doch gerne lassen, sobald keine Gefahr mehr besteht, dass dem kleinen Freund etwas fehlt, falls die Milch zurückgeht. Kann man Aussagen darüber machen. ab wann Muttermilch vom unverzichtbaren zum schönen aber nicht mehr essentiellen Ernährungsbestandteil wird? Wie groß sind meine Chancen, dass ich noch genug Milch für ABends/Morgens/Nachts haben werde wenn ich tagsüber garnicht mehr pumpe? Und wie würde die Brust darauf reagieren wenn dann am Wochenende doch wieder auch am Tage gestillt wird (denn die Möglichkeit ein aufgebrachtes Kind zu beruhigen, ein müdes Kind in den Schlaf zu nuckeln, selbst mal für ein paar minuten Pause zu machen will ich mir nicht nehmen lassen)? Halten SIe einen solchen "Stillstil" für durchhaltbar, oder handele ich mir damit nur Probleme ein (Milchstaus am Wochenanfang, Milchmangel am Wochenende)? Dank & Beste Grüße von Krista
? Liebe Krista, die Erfahrung zeigt, dass die Brust zwar ein träges Organ ist, aber durchaus in einem gewissen Rahmen flexibel sein kann und sehr viele berufstätige Mütter stillen ihre Kinder so, wie Sie es beschreiben: Wenn Mutter und Kind zusammen sind, wird nach Bedarf gestillt und ansonsten schaut die Frau, dass sie nur dann, wenn es gar nicht anderes geht, weil die Brust doch einmal zu voll wird, gerade so viel Milch ausstreicht oder vorsichtig abpumpen, dass die Spannung nachlässt und sich die Frau wieder wohl fühlt. Gerade bei älteren Stillkindern geht das in der Regel recht problemlos. Ab etwa einem Jahr kann ein Kind, wenn die sonstige Ernährung entsprechend abgestimmt ist, auch ohne Milch ernährt werden. Sie brauchen nach dem ersten Geburtstag auch nicht mehr auf künstliche Säuglingsnahrung zurückgreifen. Vorausgesetzt Ihr Kind hat keine Unverträglichkeit, kann es ab diesem Zeitpunkt an Kuhmilch und Milchprodukte herangeführt werden. Falls Sie nach dem endgültigen Abstillen eine milchfreie Ernährung planen, lassen Sie sich am besten einmal von einer Ernährungsberaterin mit entsprechender Erfahrung beraten. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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