Liebe Frau Welter, ich befürchte einen starken Milchspendereflex zu haben. Sobald dieser einsetzt, dockt mein Baby (7Wochen) ab, versucht wieder nach der Brust zu greifen, weint, hampelt, würgt und verschluckt sich. Durch das drücken meiner Brustwarze habe ich auch gesehen, dass vier strahlen meterweit schießen.  Unser Alltag: Ich pumpe morgens einmal beidseitig elektrisch, halbe stunde/Stunde nach der ersten Mahlzeit ab für einen Vorrat. Ich stille den ganzen Tag und die Nacht bei Bedarf. Wenn sie im Tragetuch unruhig wird, hole ich sie heraus und stille sie im Halbschlaf. Generell versuche ich ihr die Brust oft aktiv anzubieten und vor allem die Halbschlafphasen zu erwischen. Ich denke,  dass stillen muss sich nach weiter einspielen. Aber eigentlich hat es bis vor 2 wochen alles noch funktioniert.  Dann kam es zu den Schwierigkeiten.  Daraufhin habe ich ausprobiert: - Bergaufstillen/zurückgelehnt stillen, liegend seitlich zu stillen - die Brust vorher elektrisch und mit einer Handpumpe abzupumpen - Beim einsetzen des Reflex ( welchen ich leider nicht spüre sondern nur am Baby erkenne) es zu lösen und die Milch per Hand auszustreichen, dann nach 1-2 Minuten warten und Kind beruhigen, es wieder anzulegen  - Bei einem Stillvorgang immer nur eine Brust anzubieten - Art Blockstillen also nachts bspw mehrere Stunden Links und dann erst die rechte Brust, nach vorherigen Ausstreichen - ich habe auch versucht die Milch die ich morgens eigentlich einmal täglich abpumpe, um bald flexibler zu sein, per Flasche zu füttern. Das hat nur einmal geklappt. Es wurde ruhig getrunken. Bei der folgenden Flasche danach hat sie die Flasche verweigert.  Mittlerweile bin ich nurz davor aufzugeben, Pre Nahrung zu kaufen und meinem Mann die Situation zu überlassen. Stillen wird zur Qual und ich empfinde dabei Stress und Frust. Da fließen auch gerne mal ein paar Tränchen. Was soll ich nur tun?