Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswerten Erfolg. Ich möchte vor allem abstillen, damit wir alle nachts besser schlafen und tagsüber die für einen 3-jährigen notwendige Energie haben. Seit 4 Tagen habe ich das Stillen erneut auf 1-mal reduziert. Ich habe mit ihm mehrmals geredet um ihm zu erklären, dass er die Milch nicht mehr braucht, dass ich müde bin und es weh tut. Wir haben auch Bilderbücher zum Thema abstillen gelesen. Leider läuft es trotzdem sehr schlecht: er wacht nachts noch öfter auf (6-7 mal) und wir haben täglich 2-3 sehr schwierige Momente, in denen er schreit, weint und untröstlich ist. Grundsätzlich versuche ich mit kuscheln, spielen, Snacks, Aufmerksamkeit etc. auszugleichen. Wir haben zusammen ausgemacht, dass anstelle stillen wir spielen, ein Buch lesen oder Kuscheln können. Ich habe das Gefühl, er ist eigentlich noch nicht bereit, abgestillt zu werden. Wenn wir darüber reden kann ich sehen, dass es ihm Angst macht. Ich finde es aber jetzt für uns alle wichtiger, besser zu schlafen und eine bessere Familienbalance zu finden. Ist das eine normale Reaktion und ich muss « nur » durchhalten? Wie lange braucht er, um sich daran zu gewöhnen? Was könnte ich sonst noch tun, damit es für alle leichter ist? Liebe Grüsse, Sophia