Liebe Biggi,  ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen.  Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden die für eine Pilzinfektion sprachen. Nach etwas "Ruhe" für die Haut und alle 2 Tage dünn mit Bepanthen eincremen ist die Haut wieder nahezu wie vorher. Also war es kein Pilz und ich hätte beinah absolut ohne Grund abgestillt.  Nochmal ganz lieben Dank dafür! ❤️ Nun geht es aber wieder um das Thema Stillen. Mein Sohn ist inzwischen fast 14 Monate alt. Ich stille nicht herkömmlich, sondern Pumpstille. Mein Sohn kam als Frühchen zur Welt und lag die ersten Wochen auf der Neo. Leider war das Pumpstillen von Anfang an für mich ein sehr leidiges Thema. Ich habe durch die Schwangerschaft eine Angst- und Zwangsstörung entwickelt und gerade im Zusammenhang mit dem Pumpen belastet es mich oft. In den letzten Wochen/Monaten habe ich mich dazu entschieden das Pumpen zu reduzieren. Nun bin ich bei 2-3x täglich und je Pumpsession komme ich auf etwa 50-70ml. Milchmenge hat sich also deutlich reduziert. Allerdings habe ich dafür auch gar keine Probleme mehr mit Milchstau oder spannenden/schmerzenden Brüsten. Es kam sogar schon vor, dass ich 15 Stunden nicht abgepumpt habe ohne Beschwerden. Mein Sohn hat die Beikost mit 6/7 Monaten sehr gut angenommen und isst und trinkt (Wasser) wunderbar. Er ist auch nicht "wählerisch" und isst eigentlich alles. Nun bekommt er seit Monaten nur noch Abends eine Flasche Milch. - Immer so viel, wie ich habe vom Tag. Meist zwischen 100-160ml. Allerdings braucht er die Flasche nicht zum einschlafen. So lang er satt ist, schläft er meist gut ein und schläft im Großen und Ganzen auch seine 11 Stunden durch. In den letzten Wochen habe ich zwischendurch Abends die Flasche weggelassen und ihm anstelle dessen Wasser und etwas zum Snacken gegeben. Danach Zähne geputzt, Bett fertig gemacht und alles lief genauso gut wie mit Flasche.  In dem Zusammenhang habe ich ein paar Fragen an dich.  "Lohnt" sich das Pumpen noch? Ich bin auch der Überzeugung, dass Muttermilch das beste ist und jeder Tropfen wertvoll ist. Möchte aber deine Meinung dazu hören bei einer Tagesmenge von etwa 100-160ml.  Ab Juli wird sich auch einiges bei uns ändern. Wir werden ab Juli umziehen, im September/Oktober kommt mein Sohn in die Kita und zum Ende des Jahres werde ich wieder Teilzeit arbeiten gehen.  Ich denke, dass ich spätestens zum Arbeitsbeginn (wahrscheinlich Oktober/November, je nachdem wann genau die Kita startet und wie lange die Eingewöhnung dauert) abstillen werde.  Nun ist meine Frage: Wann ist aus deiner Sicht der beste Zeitpunkt abzustillen?  Wie schon beschrieben ist die Flasche Abends nicht zwingend erforderlich für meinen Sohn. Wenn er sie aber sieht (oder die Milchpumpe, Muttermilchbeutel etc.) freut er sich sehr und möchte es direkt haben.  Wir haben die 3 großen Ereignisse - Umzug, Kita-Start und mein Arbeitsbeginn - absichtlich mit zeitlichem Abstand eingeplant, damit er sich an all die neuen Situationen in Ruhe gewöhnen kann. Er wird in der neuen Wohnung auch mit bei uns im Bett schlafen. Ich schätze, dass das auch einen Unterschied macht ob ein Kind direkt an Mama schläft in einer neuen Umgebung oder ob es alleine im Bett oder gar im eigenen Zimmer schlafen "muss".  Entschuldige den langen Text, aber dieses Thema beschäftigt mich schon seit einigen Wochen. Mein Gedanke war, vielleicht bis zum Arbeitsstart abzupumpen. Also das mein Sohn zum Umzug und Kitastart seine MuMi bekommt und noch einige Wochen darüber hinaus. Ich würde dann gerne noch ein wenig Milch einfrieren für ggfl. Infekte im Winter. Ist das sinnvoll?  Wenn ich das so umsetzte wäre er etwa 1 Jahr und 9 Monate alt zum Abstillen-Zeitpunkt. Oder hast du eine andere Idee? 😊 vielen Dank für deine Zeit und ganz liebe Grüße! 💛