Hallo, ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen, ich bin im Moment ziemlich verunsichert. Mein Baby ist aktuell 6 Wochen alt und wird voll gestillt. Die ersten Wochen liefen eigentlich gut – sie hat gut getrunken und wir hatten keine größeren Probleme. In dieser Zeit hatte ich allerdings einen Milchstau und anschließend eine Mastitis, die ich mit einer 10-tägigen Antibiotikatherapie behandelt habe. Ungefähr ab der 3.–4. Woche haben dann die Stillprobleme begonnen. Mein Baby geht zwar an die Brust, trinkt aber nur 2–3 Züge, dockt dann ständig wieder ab und lässt los. Danach sucht sie hektisch, wird unruhig und weint, weil sie die Brust nicht sofort wieder richtig zu fassen bekommt. Dieses ständige Abdocken und Andocken zieht sich durch die komplette Stillmahlzeit und ist inzwischen bei fast jedem Stillen so. Zusätzlich habe ich einen sehr starken Milchspendereflex. Sie verschluckt sich häufig, wirkt dadurch gestresst und trinkt insgesamt selten länger als etwa 5 Minuten pro Brust. Was mich besonders belastet: Sie ist an der Brust fast immer unruhig und weint viel – sie entspannt sich dort kaum und schläft auch nie beim Stillen ein, wie man es oft hört. Ich habe bereits mit meiner Hebamme gesprochen. Sie hat mir die bergauf-Position empfohlen, was ich auch ausprobiert habe. Teilweise hilft es, aber nicht zuverlässig. Wenn der Milchfluss dann langsamer wird, wird sie ebenfalls wieder unruhig. Deshalb bin ich unsicher: Liegt das wirklich nur am starken Milchspendereflex? Oder könnten noch andere Ursachen dahinterstecken? Ich würde mir sehr wünschen, dass das Stillen für uns beide ruhiger und angenehmer wird und bin für jeden Rat oder ähnliche Erfahrungen sehr dankbar. Vielen Dank!