SingaSonnenschein
Hallo, meine Kleine (9 monate) wird noch morgens, nachmittags (ca 15.00 Uhr), zum Einschlafen und bei Bedarf in der Nacht gestillt. Aktuell stille ich sie nachts 2 bis 3 Mal. Tagsüber stille ich nicht mehr, da ich arbeite. Ich habe die Stillmahlzeiten tagsüber über drei Wochen hinweg reduziert und das hat gut funktioniert. Seit einigen Tagen habe ich in einer Brust (die, die schon immer mehr produziert hat) ein unangenehmes Ziehen an der Seite, das bis in den Arm geht. Ich kann keine auffälligen Knubbel fühlen und die Brust spannt auch nicht übermäßig. Ich wärme schon vorm stillen und kühle danach, aber es wird nicht besser. Ich habe sie in meiner Not tagsüber wieder früher am Nachmittag angelegt, aber da ich ja tagsüber eigentlich nicht mehr stillen möchte, hilft das nur vorübergehend. Häufiger auf der Seite anlegen scheint mir auch keine Lösung, die Seite soll ja eher weniger produzieren. Wenn ich jetzt anfange, Salbeitee oder Pfefferminztee zu trinken - riskiere ich, dass die Milch insgesamt so weit weniger wird, dass nicht mehr genug für die bestehenden Stillmahlzeiten übrig bleibt? Würde ungern ganz abstillen, da die Kleine eher wenig Brei isst und nicht wirklich satt wird von dem, was sie an Fingerfood wegknabbert. Tagsüber bekommt sie inzwischen auch 1er Milch. Und wieviel von diesen Tees sollte man eigentlich trinken, dass sie Wirkung zeigen? Stimmt es übrigens, dass ich fürs Abstillen auch noch mal die Hilfe einer Hebamme in Anspruch nehmen kann? LG, Singa
Liebe Singa, der Tee wirkt bei jeder Frau verschieden und ich würde es eher nicht probieren. Besser wäre es, wenn Du jedes Mal, wenn die Brust arg spannt, etwas Milch ausstreichst. Sobald es zu Spannungen kommt, pumpst Du gerade so viel Milch aus (oder streichst von Hand aus), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge ist weder notwendig noch sinnvoll. Du kannst und sollst auch während der Abstillphase entsprechend deinem Durstgefühl trinken. Die früher oft empfohlene Einschränkung der Trinkmenge führt lediglich zu Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen. Du kannst deine Hebamme anrufen und hast auch jetzt noch Anspruch auf Beratung. LLLiebe Grüße, Biggi
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