bienchen70
Hallo, ich hab mir gestern Stillkugeln gemacht, was bewirken die eigentlich, bekommt man dadurch wirklich mehr Milch? Ich hab den Eindruck meine Milch reicht nur Früh und Mittags und dann wird es immer weniger. LG Sabine
Liebe Sabine, es gibt in allen Gesellschaften Mittel, die die Milchbildung fördern sollen, aber die Wirksamkeit all dieser Mittel ist umstritten und deshalb sollte sich niemand Wunder davon erwarten. Allerdings wissen wir alle, dass Stillen auch im Kopf passiert und die Psyche eine große Rolle spielt. Darauf könnte die Wirkung der milchbildungsfördernden Hausmittel beruhen. Es gibt keinen Beweis dafür, dass Milchbildungstee oder Kugeln die Milchproduktion erhöht. Der "klassische"Milchbildungstee besteht aus Fenchel, Kümmel, Anis, oft auch noch Brennnessel. Wenn überhaupt Milchbildungstee getrunken wird, dann bitte nicht mehr als zwei bis drei Tassen pro Tag, mehr kann zu Bauchproblemen beim Kind führen. Um die Milchmenge zu steigern, muss die Brust das Signal erhalten, dass mehr Milch benötigt wird und dieses Signal erhält sie durch vermehrtes Entleeren, sei es durch häufigeres Anlegen des Kindes oder auch durch vermehrtes Abpumpen. Zusätzlich hilft es, wenn die Frau genügend Ruhe bekommt und sich einigermaßen ausgewogen ernährt (Kohlenhydrate fördern die Milchbildung) und entsprechend ihrem Durst trinkt. Hier noch mein Rezept für Milchbildungskugeln: 250 g Weizen 150 g Gerste 100 g Hafer 1 Handvoll gehackte Cashewnüsse 150 g Butter 150 Rohrohrzucker (Muscovadozucker) Das Getreide wird fein gemahlen und mit den Cashewnüssen in einem Topf geröstet, bis es leicht braun wird und stark duftet. Butter dazugeben und weiterrühren bis diese ganz geschmolzen ist. Zucker hinzufügen. Nach 10 bis 15 Sekunden vom Herd nehmen. Um die Kugeln gut formen zu können, zwei bis drei Esslöffel Wasser hinzugeben. Zu Kugeln von 2,5 bis 3 cm Durchmesser formen, solange die Masse noch warm ist. Oft glauben Mütter, dass abends die Milch nicht reicht, weil das Baby unruhig ist und dauernd an die Brust möchte. Das Nervensystem eines Babys ist ständigen Reizen ausgesetzt und während des Tages sind das viel mehr Reize als in der Nacht. So ist es nicht erstaunlich, dass sich bis zum späten Nachmittag oder frühen Abend einiges aufgestaut hat und das Kind dann "über" reizt ist und sich wieder abreagieren und beruhigen muss. Dazu kommt, dass auch die Mutter nach einem langen Tag ebenfalls mehr oder weniger stark belastet und gestresst ist und sich die Gefühle und Stimmung der Mutter auf das Kind übertragen. Ich hoffe, das jetzt verständlich erklärt zu haben. LLLiebe Grüße, Biggi
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