jannis06
Hi, meine Kleine ist 22 Wochen. Mit ca. 28 Wochen wollte ich mit Beikost beginnen, sie ist mein 3. Kind. Bei meinem 2. habe ich nicht lange Brei und Co. gegeben, muss ich überhaupt damit anfangen oder kann sie einfach vom Tisch mit probieren und zusätzlich noch stillen oder wäre der Brei wichtig? Liebe Grüße Nicole
Liebe Nicole, wenn Du dir verschiedene Kulturen anschaust, dann wirst Du feststellen, dass es vollkommen unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, was ein Baby als erste Nahrung bekommen sollte. Es gibt da sicher kein absolutes „Richtig" oder „Falsch" und jede Familie kann sich selbst aussuchen und auch austesten, was für ihre Kinder nun am besten funktioniert. So wie es Kinder gibt, die Brei überhaupt nicht mögen und von Anfang an selbst essen wollen und auch „etwas zu Beißen" haben wollen, so gibt es Kinder, die zunächst weiche, breiartige Kost bevorzugen. In beiden Fällen hat es keinen Sinn, das Kind zu einer Form der Nahrung zwingen zu wollen, die es ablehnt. Wenn dein Sohn Brot und Apfel und dazu auch noch etwas breiartige Löffelkost mag, dann biete ihm doch beides an. Falls es in deiner Familie allerdings Allergien gibt, ist Joghurt vor dem ersten Geburtstag nicht unbedingt ratsam. Probier einfach aus, was dein Kind mag und was auch bei euch in der Familie gegessen wird. Über deine Milch ist dein Baby an verschiedene Geschmacksrichtungen der Speisen, die Du isst gewöhnt und da wir Menschen bereits als Babys in gewissem Maße „Gewohnheitstiere" sind bevorzugen unsere Kinder das an Geschmack, was sie bereits kennen. Außerdem soll die Beikost ja an den Familientisch führen und da macht es wenig Sinn, dem Kind etwas ganz anderes anzubieten, als das, was in der Familie üblich ist. Für Tipps rund um das Thema Beikost bietet sich das Buch „Babyernährung gesund & richtig – B(r)eikost und Fingerfood“ von Gabi Eugster an. Dort finden sich sehr viele Informationen und Tipps zum Thema Ernährung ab dem siebten Monat. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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