ElMa1216
Hallo Ich habe gestern in meiner li Brust eine größere verhärtete leicht schmerzhafte Stelle ertastet. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht da es ja mal sein kann das die Brust nicht richtig leer wird. Aber auch nach dem stillen blieb der Knoten. Man sieht es auch von außen. Stillen und unter der Dusche ausmassieren bzw ausstreichen hat nichts gebracht. Mit geht es gut. Habe keine Symptome einer Mastitis. (Ich bin Arzthelferin beim gyn) nur die Stelle ist schmerzhaft. Was kann ich denn noch machen? Und was passiert wenn es nicht weggeht? Können sie mir Tipps geben? Lg
Liebe ElMa1216, die meisten Verhärtungen in der Brust einer stillenden Mutter sind entweder milchgefüllte Drüsen oder entzündliche Stellen, wie ein verstopfter Milchgang oder eine Brustentzündung. Manche stellen sich als gutartige Tumoren (Fibrome) oder milchgefüllte Zysten (Galactocele) heraus. Nur in den seltensten Fällen verursacht Krebs einen Knoten. Einen verstopften Milchgang kann man wie folgt behandeln: Mit Wärme und Massage Du kannst die schmerzende Brust wärmen indem Du dich über ein mit warmem Wasser gefülltes Becken lehnst oder die betroffene Seite in der Badewanne in angenehm heißes Wasser tauchst oder du legst ein warmes feuchtes Tuch um die Brust. Unmittelbar vor dem Stillen kannst Du die Brust an der harten Stelle sanft massieren und dann das Kind so anlegen, dass sein Kinn gegen die harte Stelle gerichtet ist. Dadurch wird die Milch an der betroffenen Stelle besser herausgesogen und die Blockierung löst sich besser. Auch während dem Stillen kannst Du sanft in Richtung Brustwarze hin ausstreichen. Es gibt auch die Möglichkeit von chronisch gestauten Milchgängen. Diese lösen sich unter Umständen, wenn die Mutter alle Fette, die sie zu sich nimmt, durch hochungesättigte Fette ersetzt und zusätzlich täglich einen Esslöffel flüsseiges Lecithin einnimmt (Lawrence 1985). Die Einnahme von Vitamin C kann ebenfalls helfen. Wenn eine Frau in der Stillzeit einen Knoten oder eine Verhärtung ertastet und diese Verhärtung nicht durch eine Behandlung wie bei einem Milchstau innerhalb weniger Tage vergeht, dann sollte selbstverständlich eine Ärztin/Arzt die Brust anschauen. Bei Bedarf sind dann sowohl ein Ultraschall als auch eine Mammographie möglich, ohne dass das Stillen unterbrochen werden muss. Frau sollte sich dann lediglich eine Ärztin/Arzt suchen, die über Erfahrung mit einer laktierenden Brust verfügt. LLLiebe Grüße Biggi
ElMa1216
Das ist eher schwierig. Denn die Stelle ist von vorne auf die mamille schauend bei 12 Uhr nach oben hin. Wie soll das Kind da dran kommen?
Liebe ElMa1216, das erfordert manchmal tatsächlich etwas Akrobatik, manche Mütter beugen sich über das Kind :-). Biggi
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