_Halbmond
Hallo Biggi, ich habe eine frage bzw. Ein anliegen weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß. Und hoffe sehr das du mir weiter helfen kannst ich befinde mich noch heute im KH, leider keine stillberaterin da Und jeder sagt was anderes Das ich eher pumpen soll Oder eher stillen ( was gar nicht mehr klappt) ich habe am 19.08 per not sectio entbunden. (2te kind) Es war alles zu stressig der kleine lag 1 -2tage in intensiv station weil er unterstützung gebraucht hat nach dem er auf die welt kam. Derzeit habe ich abgepumpt. Es lief auch gut, beidseitig kamen bis zu 30 ml mal bei einem mehr oder weniger. so jetz ist der Milcheinschuss da Und zugleich ein Stau. Weil wir Probleme mit dem stillen haben. İch bin leider nich mobil und kann ihn immer so anlegen wie es sein soll und er ist sehr temperament voll was essen angeht er schreit und laesst sich nich beruhigen obwohl derzeit noch alles Normal war und die Milch auch kam. Er konnte immer nur max. 10 min trinken danach ist er eingeschlafen. Und ab und zu hab ich halt dann mit gepumpt und ihn gegeben damit er auch mal satt wird. Und jetz hab ich Brüste die sich verdreifacht haben Mittlerweile rechte und linke seite Stein hart Und lassen sich auch nicht richtig Lösen./abpumpen. Sehr sehr leicht die steinharten stellen gerötet ich habe jetzt vorerst das stillen gelassen und wollte ihm die Gepumpte milch geben bis es sich gelegt hat mit der brust. Vor dem Stillen erwärme ich die brust oder mach sie nass mit heißen wssser und danach kühle ich 10 min. Alle 3 std pumpe ich ab da kam mal 10 ml& andere seite 20 ml. Obwohl ich eigentlich die Milch dafür habe. es wird nicht besser mehr kommt auch nicht und das baby ist auch nur am weinen weils ihm nicht reicht. Und ich bin wirklich sehr sehr verzweifelt und auch teils am weinen weil ich weder abstillen will aber mein Sohn nur hunger hat. Zusatzlich die Brust schmerzt Und ich nicht voran komme und xxxl brüste habe Die nur sehr stark auf dem Rücken hauen weil sie steinhart und verhartungen drinn haben.. ich weiss wirklich nicht mehr weiter Was ich machen kann. Lg Halbmond
Liebe Halbmond, lege an, sooft es nur geht! Die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Es gibt auch keinen Grund einen Mindestabstand zwischen zwei Stillmahlzeiten einzuhalten. Im Extremfall kann das "Hinhalten" des Babys zu Gedeihstörungen führen. All die Erzählungen von einem bestimmten Rhythmus eines Babys sind schlicht und ergreifend falsch. So kleine Babys wollen im Schnitt zwischen acht und zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden gestillt werden. Im Schnitt heißt, es gibt Babys die seltener nach der Brust verlangen (eher wenige Babys) und es gibt Babys, die häufiger an die Brust wollen (die Mehrzahl). Nun ist es jedoch nicht so, dass ein Kind zügig zwanzig Minuten trinkt und sich dann nach drei Stunden das nächste Mal rührt, sondern es kommt immer wieder zu Stillepisoden, die so ablaufen: das Kind trinkt eine kurze Weile, hört auf, döst vielleicht sogar weg und beginnt erneut kurz zu trinken usw. Dieses Verhalten heißt Clusterfeeding und ist absolut normal für kleine Babys. Besonders gehäuft treten diese Stillepisoden am Nachmittag und Abend auf, wie überhaupt die Abstände zwischen den Stillzeiten im Verlauf des Tages immer kürzer werden Rein wissenschaftlich gesehen ist es so, dass das Baby durch den Stillmarathon die Prolaktinausschüttung anregt und so dafür sorgt, dass die Milchbildung angeregt wird und genügend Milch für das Kind zur Verfügung steht. Auch ein Milchstau, der in vielen Fällen der Brustentzündung vorausgeht, kann durch häufiges Anlegen und Kühlen nach dem Stillen (z.B. mit Quarkwickeln, aber darauf achten, dass Brustwarze und Brustwarzenhof nicht mit Quark bedeckt sind) und viel Ruhe behandelt werden. Auch ist es jetzt wichtig, dass dein Baby keine Saugverwirrung entwickelt! Bei den Beruhigungssaugern handelt es sich um künstliche Sauger. Und unabhängig davon, ob sie auf einer Flasche oder als Beruhigungssauger Anwendung finden, können sich künstliche Sauger negativ auf das Stillen auswirken, Dies ist eines der Probleme, die sich aus dem Gebrauch von Beruhigungssaugern beim gestillten Baby ergeben können, insbesondere dann, wenn das Baby noch nicht gelernt hat, korrekt an der Brust zu saugen. Das Saugen an einem künstlichen Sauger unterscheidet sich wie bereits geschrieben grundlegend vom Saugen an der Brust. Der künstliche Sauger ist bereits vorgeformt und relativ steif. Die Brust ist weich und nachgiebig. Ein Schnuller kann in den geschlossenen Mund eines Babys gesteckt werden. Um die Brust zu erfassen, muss das Baby den Mund weit öffnen, die Brustwarze reicht dann weit nach hinten in den Mund, wo die Bewegungen des Kiefers und der Zunge nicht stören. Auch die Bewegungsmuster der Muskeln von Mund, Gesicht und Zunge, sind am künstlichen Sauger ganz anders, als an der Brust. Mit der Saugtechnik, die das Baby beim Trinken an einem Flaschensauger oder beim Nuckeln an einem Beruhigungssauger anwendet, kann es kaum Milch aus der Brust bekommen. Nun kann ich aber weder dich noch das Baby sehen und kann daher das Saugverhalten nicht beurteilen und dir auch nichts zeigen. Wende dich deshalb unbedingt an eine Kollegin vor Ort! Adressen von Stillberaterinnen findest du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Vielleicht hast du Glück und eine Kollegin kann heute noch zu dir in die Klinik kommen! Alles Gute! Biggi
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