Marlene_19957
Guten Tag, ich möchte gerne zum Thema Abstillen und Milchstaus beraten werden. Mein Kind ist jetzt 8 Monate geht und soll ab Mai in die Krippe gehen. Bis dahin würde ich gerne sukzessive abgestillt haben, da ich ab Juni auch wieder arbeiten will und nicht weiter stillen möchte. Nun ist es so, dass er bereits 3x täglich Beikost bekommt und es auch sehr gut annimmt. Nur das Trinken aus dem Becher klappt noch nicht so gut, aber wir üben. Von Anfang an habe ich mit zu viel Milch gekämpft. Nachts habe ich vor allem weiterhin Probleme mit meiner (nicht gestillten) Brust. Seit über einem Monat stille ich nur 1x nachts. Da sich das mit der Milch nicht eingependelt hat wache ich eigentlich immer um 4 oder 5 morgens auf und muss erstmal einen Teil der Milch ausstreichen, damit ich überhaupt wieder zur Ruhe kommen kann. Kannst du mir konkret in der Situation etwas raten? Ich muss dazu sagen, dass ich bereits vor der Schwangerschaft eine Hyperprolaktinämie gekämpft hatte (ich glaube der Wert war 8x zu hoch), wodurch ich Zyklusstörungen hatte und dadurch sehr starke Blutungen. Erst die Einnahme von einer niedrigen Dosis von Dostinex hat den Zyklus wieder normalisiert. Also ich tippe mal darauf, dass der Wert nun auch außergewöhnlich hoch ist. Das würde die viele Milch und den extrem starken Milchspendereflex erklären. Ich kühle bereits abends ganz viel, ebenso trinke ich viel Pfefferminztee. Ich habe nicht den Eindruck, dass der Tee bei mir hilft. Kühlen hilft ein bisschen, aber es verhindert nicht, dass ich von der schmerzenden Brust aufwache. Ich versuche nur so viel Milch auszustreichen, dass ich damit leben kann. Aber oft sind es nachts trotzdem 100ml. Wie kann ich in meiner Situation das Thema Abstillen sinnvoll angehen? Ich möchte vermeiden, dass ich eine Brustentzündung bekomme. Wären Abstillmedikamente in meinem Fall sinnvoll? Danke vorab und viele Grüße
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