Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich schreibe für eine Freundin, die keinen Internetanschluß hat und fachliche Hilfe braucht. Es geht um ihre Tochter, die zweieinhalb Jahre alt ist und im Juni für sieben Tage auf Kinderladenreise fährt. Meine Freundin befürchtet, daß in dieser Zeit ihre Milch versiegt, denn sie möchte ihre Tochter auch danach weiterstillen. Meine Einwände dagegen, die ich aus eigener Erfahrung angebracht habe (ich stille meinen dreijährigen auch noch und weiß von anderen Frauen, daß es bei Ihnen weit mehr als eine Woche gedauert hat, bis sie wirklich keine Milch mehr hatten), haben nur wenig gefruchtet und weil sie von ärztlicher Seite auch wenig Konkretes gehört hat, habe ich versprochen, mich für sie nochmal umzuhören. Sie stillt ihre Tochter hauptsächlich abends, tagsüber selten. U.a. weil ihre Tochter Pseudo-Krupp hat, schläft sie bei ihr Bett und wacht relativ regelmäßig nachts auf und stillt sich auch dann. Dadurch, daß sie befürchtet, die Milch würde wegbleiben, steht sie natürlich unter psychischem Druck und hat Angst unter diesem Druck das Problem erst recht zu vergrößern und dann vielleicht nicht mal mehr ausstreichen oder abpumpen zu können, vor lauter Angst. Was ihr sehr helfen würde, wäre ein paar Konkrete Informationen zu dem Thema, also Untersuchungen, Studien, Statikiken die belegen, wie lange die Milch erhalten bleibt, ohne den Milchfluß zu fördern. Oder sowas in der Art. Es wäre sehr schön, wenn du wüßtest, ob es sowas gibt oder wo man das kriegen kann. Denn ich fände es so schade, wenn die Kleine aus diesem Grunde nicht mit auf die Kinderladenreise dürfte oder meine Freundin während dieser ganzen Reise von Ängsten und Vorwürfen geplagt wird. Mir selbst hast Du mit einem sehr schwierigen Stillproblem vor langer Zeit mal sehr geholfen und ich dachte und hoffe, daß Du vielleicht auch diesmal ne Lösung hast. Vielen vielen Dank und liebe Grüße Tina
? Liebe Tina, es ist sehr schwierig, eine Beratung über Dritte zu machen und ich bin mir nach deiner Schilderung ehrlich auch nicht sicher, ob es deiner Freundin wirklich um das Stillen und die Milchbildung geht. Könnte es nicht auch sein, dass Sie nicht bereit ist, ihr kleines Kind alleine auf diese Reise zu schicken und das Stillen nur vorgeschoben ist? Der beste Weg für deine Freundin ist nicht, ihr jetzt Statistiken zu liefern, sondern ein direktes Gespräch mit einer Stillberaterin, die ihr zuhört und mit ihr bespricht, was sein könnte. In diesem Gespräch hat deine Freundin die Gelegenheit sich in Gegenwart einer „neutralen" Person (die weder bedauert, wenn das Kind die Reise nicht mitmachen „darf", noch verurteilt, dass so ein kleines Kind ohne Eltern verreisen soll) über ihre Gefühle klar zu werden und dann eine Entscheidung zu treffen. Wenn Du mir Wohnort mit Postleitzahl der Freundin angibst, suche ich ihr gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Liebe Tina, mit Verlaub, ein Kind mit zweieinhalb, egal ob noch gestillt oder nicht, finde ich einfach noch zu klein, um allein ohne Mama auf Reise zu gehen. Warum fährt denn die Mama nicht einfach mit? Das dürfte beiden besser bekommen. Liebe Grüße Maxi
Mitglied inaktiv
ích glaube, ihr würde eher helfen sich zu entscheiden und zwar so: nein! die kleine darf noch nicht mit auf kinderladenreise. basta! keine widerrede von erziehern oder anderen eltern oder freundinnen ;-) ich fress einen besen, wenn der wind nicht aus einer ganz anderen richtung weht - nämlich der: du musst lernen, dein kind loszulassen, mischen sich alle ein, gefrqagt oder ungefragt. deine freundin soll sich bloß nicht unter druck setzen lassen. ich würde so ein kleines kind NIEMALS 7 tage ohne mich verreisen lassen!!! bestelle bitte die besten grüße an deine freundin von mir :-) - ich verstehe sie total, denn gerade abends und in der nacht, ist für die großen kleinen das stillen super wichtig. wer wird sich um die kleine kümmern, sie überhaupt beruhigen können, wenn sie nachts aufwacht und stillen möchte?! meiner meinung würde die kleine bloß unnötig stress haben, von wegen tolle kinderladen reise. dann eben im nächsten jahr oder in 2 oder 3, was weiß ich. ist doch völlig banane ;-) lg e.
Mitglied inaktiv
*grübel* was ist eine kinderladen reise? und wieso dauert die so lange? grundschulkinder fahren eine woche ins schullandheim, aber selbst da heulen einige noch ... moni
Ähnliche Fragen
Hallo Biggi, Mein Baby hat derzeit einen Mundsoor. Sie wird derzeit mit Mycostaton orale Suspension behandelt. Auch ich nehme aktuell dagegen Tabletten ein. Meine kleine bekommt abgepumpte Muttermilch . Meine Frage ist ob ich ihr auch Muttermilch geben kann die ein bisschen älter als 24 Stunden ist während der Behandlung ? Wären 1,5-2 Tage ...
Hallo zusammen, mein Sohn ist nun 6 Monate alt, und ab und an geben wir zusätzlich ein Fläschen mit Muttermilch, wenn ich außer Haus bin etc. Letztens habe ich eine große Knolle Sellerie geschnitten und dann mir vergessen die Hände zu waschen, bevor ich abgepumpte Milch eingefroren habe. Ich kann also nicht ausschließen dass Spuren von Sellerie ...
Liebe Frau Welter, mein Sohn kam im August 25 auf die Welt und wird jetzt dann 4 Monate alt. Bei der Geburt hatte er 4 Kilo und bei der u4 zuletzt 7 kg. er wird voll gestillt. Die letzte Woche trinkt er nachts oftmals alle 1,5-2 Stunden. Manchmal auch stündlich ich weis das sowas normal sein kann aber ich mach mir Gedanken ob meine Milch ...
Guten Morgen Frau Welter, Mein 10 Monate alter Sohn kam im Februar per Not-Sectio an 33+6 zur Welt. Da er einige Wochen auf der Neo lag (Pneumonie, intubiert, Magensonde etc.) habe ich direkt am Tag der Geburt angefangen abzupumpen. - bis heute. Mein Sohn ist inzwischen ein guter Esser und isst aufjedenfall seine 3 Hauptmahlzeiten. So langsa ...
Liebe Frau Welter, zunächst wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und danke für die Ratschläge, die ich dieses Jahr erhalten habe! Mein Sohn (9,5 Monate) hat eine Milchallergie,er juckt sich und kann deshalb nachts nicht schlafen. Auf Rat meiner Hebamme und des Kinderarztes habe ich ihm seit dem 24.12. keine Brust mehr angeboten, nur das Neoc ...
Liebe Biggi, ich stille meinen Sohn (3 Monate) voll. Wenn ich einen arzttermin habe, habe ich immer abgepumpt. Das hat immer super geklappt und in wenigen Minuten hatte ich 150ml Milch. Beim letzten Mal ging es schon etwas schwieriger: nur noch 100ml. Gerade wollte ich wieder pumpen und es kam leider gar nichts mehr. Das ist für mich sehr ...
Liebe Fr. Welter! Seit etwa einer Woche produziert meine linke Brust deutlich mehr Milch als zuvor und auch als die rechte Brust und mein Milchspendereflex ist stärker. Auch spukt meine Tochter häufiger. Meine Tochter ist 2 Monate alt, ich stille sie voll. Am Anfang hatten wir kleine Startschwierigkeiten, da habe ich zusätzlich abgepumpt ...
Liebe Biggi, mein Sohn ist 8 Monate alt und inzwischen arg am Zahnen. Meist schmerzt es ihn abends. Tagsüber isst er schon ganz gut Beikost (Getreideobstbrei zum Frühstück, Mittagsbrei und nachmittags den Milchbrei), abends und bei Bedarf nachts wird er gestillt. Durch das Zahnen hat er abends mehr Trink-/Nuckelbedarf als sonst und bei einer Brus ...
Liebe Frau Welter, mein Sohn ist jetzt 13 Wochen alt und wird voll gestillt. Leider ist das Stillen bei uns nicht immer so stressfrei und entspannt, wie es oft dargestellt wird. Ich habe immer mal wieder mit zu viel Milch zu kämpfen, was ich eine zeitlang gut in den Griff bekommen habe - seit ein zwei Wochen wieder das gleiche Spiel. Kühlen bri ...
Hallo zusammen, zunaexhst lieben Dank für die Möglichkeit hier Fragen stellen zu können. Meine Maus ist mittlerweile 3 Monate alt und ich stille bisher ausschließlich. Da nun Rückbildung usw ansteht, und ich etwas weniger Zeitdruck haben möchte habe ich etwas abgepumpte Milch, in der Hoffnung und dass sie dann die Flasche nimmt. nun meine Frage: ...
Die letzten 10 Beiträge
- Milchspendereflex verzögert
- Nächtliches Abstillen
- Baby 4 Monate - plötzlich harte Brust
- Kollagen Pulver Stillzeit
- Milchstau
- Kolostrumgewinnung trotz stillen des älteren Kindes
- Vitamin D
- Schwierigkeiten beim Abstillen
- Stillen und Beikost
- Vollstillen mit hormoneller Therapie: Ist das fürs Baby unbedenklich?