Mitglied inaktiv
Liebe Expertinnen! Mein Sohn ist 5,5 Monate alt und wird voll gestillt. Seit einigen Wochen zeigt er nun deutlich Interesse an unserem Essen - bis vor kurzem habe ich es zumindest als solches interpretiert. Als das letzte Signal eindeutig war, haben wir anhand einem Stückchen Banane probiert, ob es ihm nun wirklich schon schmecken würde - er hat es weggeputzt wie nichts. Es war immer in meinem Sinne ihn so lange voll zu stillen, bis er deutliches Interesse für unser Essen zeigt. Nun bin ich aber etwas überrumpelt, weil ich nicht dachte, dass dies schon so bald der Fall sein würde. Mein Bauch sagt mir, dass es voll ok ist, ihm schön langsam mit Beikost zu "bereichern", vor allem, da das Interesse von ihm ausgeht. Andererseits habe ich Statistiken im Kopf, die mir sagen, ich soll mindestens 6 Monate ausschließlich stillen, bzw. am Besten auch darüber hinaus. Ich bin absolut keine Verfechterin von Statistiken - im Gegenteil - jedoch ist es mein erstes Kind und ich habe noch keinen Erfahrungsschatz auf dem ich zurück greifen kann. Nach Absprache mit meiner Homöopathin habe ich ihm einen Karottenbrei mit Walnussöl gegeben und auch den hat er mit Genuss verspeist. Also, es stehen alle Zeichen für die Beikost und dennoch, mein Kopf braucht noch eine zusätzliche Meinung. Darum wende ich mich an Sie mit der Bitte um Rat :-) Lieben Gruß, Stefanie
Liebe Stefanie, es ist prima, dass der Kleine gut gedeiht und zufrieden ist, aber das schließt nicht aus, dass er dennoch jetzt bereit für Beikost ist. Mit etwa sechs Monaten ist es in der Regel so weit, dass sich der kindliche Speiseplan erweitert und das heißt ja nicht automatisch, dass damit das Stillen beendet ist. Das Kind wird auch ab der Einführung der Beikost weiter stillen wollen, aber es wird eben nicht mehr ausschließlich gestillt. Wenn dein Kind dir die Nahrung aus der Hand reißt und voller Begeisterung in den Mund steckt, dann ist sicher der Zeitpunkt gekommen, dass Du ihm ergänzend zur Muttermilch auch andere Nahrung anbietest. Nur auf das Nussöl (Allergene) würde ich persönlich noch verzichten. Das wertvollste Fett ist kaltgepresstes Pflanzenöl. Trotzdem sollte bis zum Ende des achten Monats nicht kaltgepresstes Öl verwendet werden, da empfindliche Babys auf die (ansonsten wünschenswerte) Reste der Ölsaat reagieren können. Deshalb sollte anfangs Soja , Raps oder Maiskeimöl, später dann auch kaltgepresstes Sonnenblumenöl verwendet werden. LLLiebe Grüße, Biggi
anja8181
Liebe Stefanie, bei uns ist es ganz genauso. Meine Maus wird nächste woche ein halbes Jahr alt. Ich wollte auch (genau wie bei meinem ersten Kind) die ersten 6 Monate voll stillen und dann mit der beikost beginnen. Beim Großen hats geklappt. Meine Kleine dagegen würde wenn sie könnte jede Mahlzeit mit uns am Tisch sitzen und das gleiche unter die Nase stecken wie wir es tun. Sie zeigte uns ganz deutlich anhand von Schmatzen und dem Essen nachschauen wie es in unserem Mund verschwindet, das sie bereit ist, etwas richtiges zu essen. Sie bekommt nun seit ca. 2 Wochen 1x tägl. ihren Brei. Die Statistiken ändern sich doch auch dauernd. Ich wollte auch nicht zufüttern, eben deswegen. Bei mir war es so, dass ich so schnell nicht zufüttern wollte, weil das auch eine Sache des loslassens ist. Man hat sein Kind die ganze Stillzeit für sich gehabt und jetzt heißt es: kann ich mal füttern? Ich habe anfangs auch gedacht die wollen mir das Kind wegnehmen, was ja totaler Quatsch ist. Inzwischen bin ich froh das wir entgegen allen Statistiken schon mit der Beikost angefangen habe. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind mehr möchte, solltest du ihm das auch geben. Schaden wird es auf keinen Fall. Ich wünsche euch alles gute und immer einen gesunden Appetit. LG Anja
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