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Liebe Biggi, mein Sohn ist 10 1/2 Monate alt und hat zum Ende seines ziemlich heftigen 3-Tage-Fiebers beschlossen nicht mehr an der Brust trinken zu wollen. Heute am dritten interessiert er sich gar nicht mehr für die Brust. Am Anfang hat er geweint, wenn ich sie ihm angeboten habe. Auch Nachts, wo er sonst immernoch getrunken hat lehnt er es ab. Er hatte zuletzt morgens, nachts und abends noch getrunken. Jetzt pumpe ich, was an den ersten 2 Tagen auch gut geklappt hat (ca. 80 ml pro Pumpvorgang) jetzt bekomme ich bei jedem pumpen nur noch 40ml zustande. Kann ich etwas tun oder ist das wahrscheinlich das Ende? Viele Grüße Anne
? Liebe Anne, zehn Monate ist ein Alter, in dem für manche Kinder die Brust vorübergehend weniger wichtig ist und deshalb ist es oftmals ein guter Zeitpunkt, um ein Kind abzustillen, wenn die Mutter nicht über den ersten Geburtstag hinaus stillen mag. Ob dein Sohn sich nun wirklich nicht mehr für die Brust begeistern lassen wird, kann ich dir nicht sagen. Du kannst die Tipps, die sich bei einem Stillstreik versuchen, wenn Du selbst davon überzeugt bist, dass Du noch nicht abstillen willst. Du kannst versuchen Dein Kind weiterhin anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder (fast) eingeschlafen ist. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge es aber nicht. Manche Kinder sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Wenn Du möchtest, dass es wieder an Deiner Brust trinkt, solltest Du Dich darauf einstellen, Dich in den nächsten Tagen fast ausschließlich Deinem Kind zu widmen. Wenn Du es viel im Arm hast, zärtlich streichelst und es Dich in einer entspannten Atmosphäre einmal ganz für sich alleine hat, beruhigt es sich vielleicht und läßt sich dazu bewegen, wieder bei Dir zu trinken. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: • im Umhergehen stillen, • in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, • im Halbdunkeln stillen, • im Halbschlaf stillen, • das Baby mit der Brust spielen lassen, • unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, • alle künstlichen Sauger vermeiden, • das Baby massieren, • viel Körperkontakt (Haut auf Haut), • und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Wenn Du deine Milchproduktion mit der Pumpe aufrecht erhalten willst, ist es am besten, Du wendest dich an eine Stillberaterin in deiner Nähe und besprichst mit ihr, welche Pumpe für dich empfehlenswert ist und wie Du damit umgehst. Ich suche dir gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst. LLLiebe Grüße Biggi
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