Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Hilfe - Rechts kommt fast keine Milch mehr ?!

Frage: Hilfe - Rechts kommt fast keine Milch mehr ?!

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Liebe Biggi, Du hast mir in der Anfangsphase des Stillens meines Frühchens mit sehr vielen Tips super geholfen. Nilas ist mittlerweile 7 Monate alt und ich bin seit 3 Monaten wieder berufstätig. An den beiden Tage wo ich außer Haus bin pumpe ich ab (es funktionieren wirklich nur die von Dir empfohlenen Pumpen vernünftig)- Seit einem Monat bekommt Niklas eine Mittagsmahlzeit (ca. 200 g Karotte/Kartoffel - 2 x die Woche Fleisch) und seit einer Woche abends ein bißchen Brei. Manchmal nachmittags noch eine halbe Banane wenn er mittags wenig gegessen hat. Die anderen Mahlzeiten stille ich - auch 1 x noch nachts. Jetzt habe ich beim Abpumpen festgestellt, daß auf der rechten Seite kaum noch Milch kommt (pro Pumpen noch ca. 20 ml ) auf der linken Seite (eh´die Lieblingsseite von Niklas) sind es zwischen 80-100 ml. Ist das normal ? Was soll ich machen ? Der Kleine wird manches Mal von der linken Seite nicht mehr satt und rechts ist leer. Ich habe das nämlich ausprobiert und bin so auch zu der Abendmahlzeit gekommen - habe einfach Hirseflocken mit Wasser und etwas Sahne dickflüssig angerührt und Niklas die Flasche nach dem Stillen gegeben !!! Er hat jedes Mal noch fast 100 ml getrunken - seitdem kommt er nachts auch nur 1 x - davor 2 x. Steht das in direktem Zusammenhang ? Kann ich die Milchproduktion jetzt noch ankurbeln ? Ist das überhaupt notwendig ? Ich finde halt das Stillen nach wie vor - trotz Berufstätigkeit - sehr schön. Vielen Dank für eine Antwort auf meine vielen Fragen Marion & Niklas


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

? Liebe Marion, ein Rückgang der Milchmenge wenn viel abgepumpt wird, kommt leider immer wieder einmal vor und lässt sich in aller Regel nur durch deutlich intensiveres Abpumpen oder häufigeres Anlegen des Kindes wieder rückgängig machen. Etwas Ruhe für die Mutter (zum Beispiel ein paar Tage Urlaub und nichts anderes tun, als sich um das Baby und das Stillen zu kümmern) kann ebenfalls sehr hilfreich sein. In wie weit Du jetzt versuchst, die Milchbildung wieder zu erhöhen oder aber die Beikostmenge erhöhst bzw. auch künstliche Säuglingsnahrung anbietest, kannst nur Du selbst entscheiden. Allerdings solltest Du keine Breiflasche zubereiten. Brei sollte IMMER mit dem Löffel gegeben werden. Brei enthält Kohlenhydrate und für die Verdauung der Kohlenhydrate ist es ganz wichtig, dass die Nahrung eingespeichelt wird. Die Kohlenhydratverdauung beginnt bereits im Mund. Wird der Brei mit einer Breiflasche gegeben, entfällt das Einspeicheln und damit die erste Stufe der Verdauung. Dazu kommt, dass mit der Breiflasche das natürliche Sättigungsgefühl des Kindes leicht übergangen werden kann. Das Schlafverhalten steht nicht in direktem Zusammenhang zur Ernährung, das wurde in Studien belegt. Es kann schlicht und ergreifend zufällig zusammenfallen, dass ein Kind länger schläft, wenn es Beikost bekommt, eine ganze Reihe von Kindern schläft dann aber auch deutlich schlechter. Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Stillzeit. LLLiebe Grüße Biggi


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Liebe Fr. Welter!   Seit etwa einer Woche produziert meine linke Brust deutlich mehr Milch als zuvor und auch als die rechte Brust und mein Milchspendereflex ist stärker. Auch spukt meine Tochter häufiger. Meine Tochter ist 2 Monate alt, ich stille sie voll. Am Anfang hatten wir kleine Startschwierigkeiten, da habe ich zusätzlich abgepumpt ...

Liebe Biggi, mein Sohn ist 8 Monate alt und inzwischen arg am Zahnen. Meist schmerzt es ihn abends.  Tagsüber isst er schon ganz gut Beikost (Getreideobstbrei zum Frühstück, Mittagsbrei und nachmittags den Milchbrei), abends und bei Bedarf nachts wird er gestillt.  Durch das Zahnen hat er abends mehr Trink-/Nuckelbedarf als sonst und bei einer Brus ...

Liebe Frau Welter,  mein Sohn ist jetzt 13 Wochen alt und wird voll gestillt.  Leider ist das Stillen bei uns nicht immer so stressfrei und entspannt, wie es oft dargestellt wird.  Ich habe immer mal wieder mit zu viel Milch zu kämpfen, was ich eine zeitlang gut in den Griff bekommen habe - seit ein zwei Wochen wieder das gleiche Spiel. Kühlen bri ...

Hallo zusammen, zunaexhst lieben Dank für die Möglichkeit hier Fragen stellen zu können.  Meine Maus ist mittlerweile 3 Monate alt und ich stille bisher ausschließlich. Da nun Rückbildung usw ansteht, und ich etwas weniger Zeitdruck haben möchte habe ich etwas abgepumpte Milch, in der Hoffnung und dass sie dann die Flasche nimmt. nun meine Frage: ...

Hallo, Ich hatte gestern eine Konisation unter örtlicher Betäubung. Allerdings hab ich einiges an Blut verloren und bekam dann eine Sedoanalgesie.  Als ich wieder halbwegs fit war, hab ich etwas Milch abgepumpt, da die Brust schon sehr spannte.  Da hab ich bemerkt, dass die Milch plötzlich grünlich war. Auch nach dem Stillen war der Stuhl meines B ...

Liebe Biggi,  Mein Sohn ist nun fast 8 Wochen alt und wird voll gestillt. Da bei ihm bald die Zungenband-OP ansteht, möchte ich muttermilch einfrieren, die er dann im Nachgang lutschen kann, um die Wunde zu Kühlen. Außerdem möchte ich mir einen kleinen Vorrat an Muttermilch für Notfälle anlegen.  Wie gehe ich dabei nun am besten beim abpumpen vor ...

Hallo, wir kämpfen seit vier Wochen mit dem Gewicht. Um die Milchproduktion zu steigern, versuche ich regelmäßig "Power Pumpen". Mir ist aufgefallen, dass die Rahmschicht der abgepumpten Milch super dünn ist. Ist es möglich, dass meine Milch zu wenig Fett hat und der Kleine deswegen zu schlecht zunimmt?  Oft und richtig anlegen, Wechselstillen, vie ...

Hallo Frau Welter,  meine Tochter ist 15 Wochen alt und macht wohl gerade wieder einen Schub durch. Seit einer Woche steht unsere Welt Kopf. Nachts wacht sie ca. alle 1,5h auf und wird von mir gestillt. Ab 5Uhr ist die Nacht dann ganz vorbei. Ich selbst habe in den letzten Tagen kaum geschlafen und bin wahnsinnig erschöpft. Da die Kleine tagsüber, ...

Liebe Biggi,. ich habe meine Tochter (ungeplant) 3 Jahre lang gestillt. Das letzte Jahr überwiegend zum einschlafen und in der Nacht. Jegliche Versuche, es vorher zu beenden, waren alle gescheitert. Ich war einfach zu erschöpft, um sie "schreien" zu lassen. Ich konnte das einfach nicht. Jedenfalls bin ich so unendlich dankbar, dass sie mit Eintritt ...

Liebe Biggi,  viekeb lieben Dank, dass Sie sich hier den Fragen der stillenden Mütter annehmen.  Unsere Tochter wurde 5 Wochen zu früh geboren, ich habe zu Beginn abgepumpt und gestillt. Sie ist jetzt 12 Wochen alt, lag zwei Wochen auf der kinderintensiv bis sie nach Hause konnte.   Seit ca. 4 Wochen Pumpe ich nicht mehr ab, wir haben all die ang ...