Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Kind schläft nach der Flasche nachts nicht wieder ein was kann man da tun?

Frage: Kind schläft nach der Flasche nachts nicht wieder ein was kann man da tun?

kathyleinchen

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Hallo, meine Tochter jetzt 4 Wochen schläft nachts nach Ihrer Flasche einfach nicht wieder ein. Sie bekommt jetzt seit der 1 Woche Aptamil Comfort ( wg, Verdauungsproblemen) und seit sie nicht mehr gestillt wird haben wir dieses Problem. Tagsüber schläft sie auch wenig aber zumindest abends nach der letzten Flasche um 23 Uhr ist das Schlafen kein Problem. Die nächste Flasche möchte Sie dann zwischen 3 und 4 Uhr und danach liegt Sie wach quengelt und nörgelt ( schreit aber nie und scheint auch satt zu sein) Sie lässt sich da auch durch nichts beruhigen. Habt ihr einen Tipp was ich noch machen kann? ( Pucken hilft nicht, Begrenzung durch Stillkissen geben hilft nicht, auf den Arm nehmen nicht es bleibt bei dem gequengel....) Danke vorab


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Liebe „kathyleinchen“, mein wichtigster Rat ist, in der Ernährung und bei den äußeren Bedingungen mit Ruhe der Kleinen zu begegnen. Machen Sie nachts beim Füttern kaum Licht und sprechen Sie nur leise. Üblicherweise überprüfen die Kleinen durch Weinen, Meckern etc. ob die Bezugsperson noch erreichbar ist. Kurzes Trösten durch die Eltern reicht oft schon aus. Seien Sie einfach bei Ihrem Schatz, nehmen Sie sie in den Arm und wiegen Sie sie sanft hin und her. Neben Hunger, Durst, voller Windel und Schmerzen, sind Babys allgemein zu gewissen Entwicklungsschüben (Wachstum, Zahnen,…) unruhiger als sonst und werden oder bleiben nachts wach. Hinzukommt, dass es tagsüber immer mehr zu erleben gibt, was in den Träumen verarbeitet wird. Manchmal wird durch Quengeln/Schreien in der Nacht schlicht Spannung abgebaut. Übrigens: Bei Neugeborenen ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Verdauung erst einmal einspielen muss. Der Darm von Säuglingen ist in den ersten Monaten noch sehr sensibel. Deshalb sind Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen nicht selten. Wie Sie bestimmt wissen, leiden viele Babys in den ersten drei bis vier Lebensmonaten darunter. Dabei sind gestillte wie auch flaschenernährte Kinder betroffen. Ganz genau ist nicht geklärt, was die Beschwerden auslöst. Als sehr wahrscheinlich gilt jedoch, dass das unausgereifte Verdauungssystem die Ursache ist. Aber es ist nicht nur die Verdauung, die hier eine Rolle spielt. Das Nervensystem allgemein ist bei manchen Kindern noch übersensibel. Sie können noch nicht zwischen wichtigen und unwichtigen Reizen unterscheiden. Ein ruhiger Tagesablauf ist deshalb besonders wichtig. Keine Geräusch- oder Reizüberflutung, abgedunkelte Räume, einfach ein ruhiges, täglich gleich bleibendes Einwirken. Auch wenn es leicht gesagt ist, versuchen Sie selbst Ruhe zu bewahren und den Tag und die Nacht ruhig zu strukturieren, das überträgt sich auch auf Ihre Tochter. Es kann schlicht sein, dass sich erst mal alles einspielen und Ihr Mädchen auf unserer Welt erst richtig "ankommen" muss. Ihr Schatz ist ja noch neugeboren. Es grüßt Sie herzlichst Doris Plath


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