silver25
Hallo, ich bin etwas verzweifelt mein Kind mochte schon kein Brei und auch jetzt trinkt sie lieber Muttermilch. Unsere Speiseplan sieht wie folgt aus: Morgens und Vormittags Muttermilch, Mittags etwa ein Viertel Gläschen von unserem Essen und noch ein halber Quetschiebeutel und danach trotzdem noch Muttermilch. Nachmittags Muttermilch, Abends eine viertel- halbe Schnitte Brot mit Leberwurst oder Frischkäse oder auch mal eine Kinderwurst. Bevor sie ins Bett geht noch mal Muttermilch und auch Nachts manchmal. Zwischendurch und zu den Mahlzeiten reiche ich ihr Wasser oder Tee. Biete ihr Gemüse oder Obst an...Brei geht gar nicht. Ich habe sie auch schon mit dem Essen experimentieren lassen,aber da hat sie gar nichts gegessen.... Sie wiegt 9kg mit 14 Monaten...Ist das ok?Kinderarzt kann einem auch nicht weiter helfen....Gläschen isst sie auch nicht, wenn dann nur Selbstgekochtest, was wir eben essen....Haben sie eventuell Tipps? In 5 Monaten soll es in die Kita gehen....Liebe Grüße
Annelie Last
Liebe „silver25“, Ihr Mädchen gehört eher zu den Zarten, aber sie liegt absolut noch in der Norm. Da der Milch- und somit auch der Eiweißbedarf gehen mit fortschreitenden Alter deutlich zurück. Was heißt das im Konkreten: Bis zum zweiten Geburtstag benötigt Ihr Mädchen insgesamt nur noch 300 ml/g Milch (Muttermilch) und „Milchhaltiges“ (wie Milchbrei, Joghurt, Frischkäse). Ich will ganz offen sein, wenn Ihre Kleine tagsüber noch 5mal und manchmal auch noch nachts Muttermilch bekommt, mindert das den Appetit auf die „festen Mahlzeiten“ und Ihre Kleine trinkt sich satt und „snackt“ sich durch den Tag. Da Ihr Mädchen nun schon zu den größeren Kindern gehört, hat sie auch einen entsprechend höheren Energiebedarf. Solange sie fast ausschließlich Milch bekommt, werden sich die Milchmenge und das häufige auch nächtlichen Einfordern eher noch erhöhen. Feste Nahrung macht nun nach und nach satter als das Trinken von Milch. Auch benötigt Ihr Mädchen neben der Milch auch andere Lebensmittel für ein gesundes Wachstum. Selbstverständlich können Sie solange stillen, wie Sie und Ihre Kleine das wünschen. Aber die „feste Nahrung“ sollte nicht zu kurz kommen. Noch isst sich Ihre Kleine einfach an der Muttermilch satt und hat dadurch weniger Hunger auf ihre „festen Mahlzeiten“. Wird die Milchmenge etwas weniger, steigt auch der Appetit auf selbige. Bestimmen Sie zu welchen Mahlzeiten es was geben soll. Morgen und abends könnten Sie stillen und tagsüber nur feste Nahrung reichen, das wäre eine Möglichkeit. Sie als Mama bestimmen das Angebot aus gesunder Kost, nicht Ihr Kind. Ihr Mädchen darf lediglich daraus auswählen und entscheiden, wie viel sie davon essen mag. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Kleine so häufig ihren Hunger über die Milch stillt, dann bieten Sie die Milch nicht mehr so regelmäßig an. Ihr Mädchen ist noch jung und weiß nicht, was gesund und gut für sie ist, sie weiß nur was ihr schmeckt. Deshalb müssen Sie sie beim Erlernen eines gesunden Ernährungsverhaltens unterstützen. Ihr Mädchen braucht Ihre Hilfe dabei! Bieten Sie also ein richtiges Mittagessen (gerne Selbstgekochtes), eine Vor- und Nachmittagsmahlzeit (Obst, Gemüse, Knabberartikeln usw.) und einen Abendessen (Brot, Gemüse) an. Gehen Sie einfach konsequent alle festen Mahlzeiten an. Da können ruhig auch die „unbeliebten“ Sachen dabei sein, sicher ist exklusive Breikost nicht mehr das richtige. Und das muss auch gar nicht sein. Reichen Sie ihr ruhig auch Fingerfood und Essen vom Familientisch. Verweigert sie das Essen oder mag sie nicht mehr weiter essen, sagen Sie ihr ganz ruhig, dass das Essen jetzt für sie beendet ist. Ziehen Sie Mahlzeiten nicht in die Länge. Nach etwa 30 Minuten sollte das Essen beendet sein. Mehr gibt’s dann nicht. Nehmen Sie sie aus ihrem Stühlchen und gehen Sie zur üblichen Tagesordnung über. Dann gibt es auch nichts Beliebteres und bis zur nächsten Mahlzeit gar nichts, auch keine Muttermilch. Das ist nicht so schlimm. Haben Sie keine Angst, dass Sie was falsch machen, oder dass Ihre Kleine gar verhungern könnte. Das wird nicht passieren! Ihr Mädchen ist da viel zu schlau, sie wird das nehmen, was sie braucht. Das ist ganz wichtig, dass Sie das verinnerlichen!!! Ruhig ab und zu mal den Hunger zum Gehilfen machen. Der Hunger ist auf Ihrer Seite. Bedenken Sie auch der Speiseplan Ihrer Kleinen ist derzeit auch "sehr bequem": Kaum kauen, schnell schlucken, meistens nur trinken und oft milchig-süß. Sie muss erst hartnäckig vom Herzhaften und vom Kauen überzeugt werden und dazu braucht sie Ihre Hilfe! Es kann natürlich dauern bis sich ein Erfolg einstellt. Ich bin mir aber sicher, wenn Sie mit Ruhe und einer gewissen Selbstverständlichkeit dran bleiben, wird Ihre Kleine es schaffen sich bei an „festen“ Mahlzeiten richtig satt zu essen. Gehen Sie konsequent einen Schritt nach dem anderen, bestimmt finden Sie einen gemeinsamen Weg, mit dem Sie beide zufrieden sind. Sonnige Grüße aus Pfaffenhofen, Annelie Last
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