AndreiaLopesVilardo...
Guten Tag, Mein Sohn, 21Monate alt, isst seit dem 4.03.2020 weder zu Mittag noch zu Abend. Bis Ende Dezember hat er noch das von mir gekochte Essen gegessen (nur in Breiform), danach wollte er plötzlich nur noch Gläschen. Er hat sich nie wirklich für stückiges Essen interessiert, außer natürlich seine Kürbiskekse (freche freunde) und Dinkelstangen. Nun ist es so, dass er sogar die Gläschen nicht mehr möchte. Er ist kein Brot, Wurst, Käse, Obst, u.s.w. Seine Ernährung besteht mittlerweile aus folgenden Lebensmitteln: Frühstück: 180ml Milch mit halben Teelöffel Kakao, Utkorn Dinos von Hipp. Mittagessen: nichts Nachmittag: nichts, wenn ich es ihm gebe, Kürbiskekse, Maisstangen, Dinos, Schokopudding. Abendessen : nichts Vor dem Schlafen gehen wird er noch gestillt. Ich kann kochen was ich will, er isst es nicht. Ich habe im Nachbarsforum bereits Dr.Busse angeschrieben und seinem Rat befolgt. Habe meinem Sohn Tage lang, abgesehen vom Frühstück, nichts anderes gegeben, nur Mittag und Abendessen angeboten. Es waren 2 Tage voller tränen und Geschrei, und mein Sohn nicht wieder erkannt, er war blass und antriebslos, hat nur geweint und trotzdem nichts gegessen. Demnach habe ich es abgebrochen und Ihm das zu essen gegeben was er wollte. Ich weiß nicht weiter. Ich hoffe sehr Sie können mir helfen. Vielen Dank Freundliche Grüße Andreia Lopes
Doris Plath
Liebe Frau Lopes, vielleicht hilft es auch einfach mal 1-2 Wochen das Thema "Essen" ruhen zu lassen. Geben Sie Ihrem Kleinen einfach die Milch und das, was noch "problemlos" sonst geht. Versuchen Sie beide - Mama/Eltern und Kind - in dieser Zeit zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Diese „ich-ess-jetzt-mal nix“ oder „ich-ess-nur-was-mir-schmeckt“-Phasen kommen häufiger vor als man denkt. Viele Eltern kennen diese Situation und können ein Lied davon singen. Das Essverhalten der Kleinkinder ist nur in den wenigsten Fällen so wie es „sein sollte“. Kinder in diesem Alter haben ihren eigenen Kopf und entwickeln spezielle Vorlieben. Die Kinder werden wählerischer, haben keine Zeit zum Essen und schaffen oftmals nur Spatzenportionen. Und Neues probieren wollen sie auch nicht (mehr). Während dieser Phase werden Kinder sich auch mehr darüber bewusst wie ein Speisenteller auszusehen hat, sie weigern sich, wenn das Essen nicht "richtig" aussieht oder der Teller bzw. das Brettchen nicht richtig platziert sind usw. Und natürlich werden auch Lebensmittel entdeckt die besonders gut schmecken und ankommen. Aber ich weiß aus Erfahrung, das wird besser werden. Irgendwann platzt immer der Knoten. Bis dahin ist Ihr Junge eben mit weniger zufrieden. Wobei das meist gar nicht „so“ wenig ist. Ich bin mir ganz sicher, die Speisenauswahl wird wieder umfangreicher werden. Solche Phasen hat die Natur schon mit eingeplant. Am besten ist es wohl, wenn man keine allzu „große Sache“ daraus macht. Sonst lernt Ihr Sohn weiter nur, dass er mit seiner Verhaltensweise viel Aufmerksamkeit bekommt. Und das gefällt den Kleinen besonders: Mama tut alles, damit ich mehr und gesund esse. „Das ist so toll, dass sie sich mir so intensiv zuwendet.“ Ein paar lieb gemeinte, allgemeine Anregungen meinerseits: Fragen Sie nicht Ihren Sohn, was er haben will. Versuchen Sie nicht angestrengt Mahlzeiten zu „finden“, die ihm schmecken könnten. Nein, Sie als Mama geben vor was es zu essen gibt. Es kann eine gewisse Auswahl geben, bei der Ihr Junge wählen kann. Ist nichts dabei, gibt es auch ansonsten nichts. Wenn der Kleine wenig oder gar nichts isst, bekommt er nichts Beliebteres, sondern bis zur nächsten Mahlzeit nichts. Das ist nicht so schlimm. Also ruhig ab und zu mal den Hunger zum Gehilfen machen. Das war auch Dr. Busses Rat. Auch wenn es schwer fällt. Ich weiß, es ist nicht so leicht, aber versuchen Sie es aus: Bieten Sie Ihrem Jungen eine Auswahl an Speisen an, die Portion auf seinem Teller dabei eher klein halten. Und dann lassen Sie ihn einfach mal in Ruhe! Schauen Sie nicht auf seinen Teller hin, maßregeln Sie ihn nicht dauernd, motivieren Sie ihn nicht, interessieren Sie sich nicht für sein Essverhalten. Sie möchten doch auch nicht, dass Ihr Essen dauernd kommentiert wird, oder? Essen Sie und die Familie selbst mit Genuss, unterhalten Sie sich am Tisch über angenehme Dinge. Leben Sie Ihrem Sohn als Vorbild abwechslungsreiches Essen vor. Zeigen Sie ihm wie viel Freude das Essen macht, und dass es so viele schmackhafte Gerichte gibt. Versuchen Sie die Mahlzeiten auf drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten zu begrenzen. Ziehen Sie Mahlzeiten nicht in die Länge. Nach etwa 30 Minuten sollte das Essen beendet sein, egal ob aufgegessen oder nicht. Dann ist wieder Spielzeit etc. Eine angenehme Atmosphäre, kein Zeitdruck, ein hübsch gedeckter Tisch sind einladend und regen den Appetit an. Meine besten Tipps sind: * „Machen“ Sie nicht so viel und lassen Sie das Essen nicht so in den Mittelpunkt rücken. In manchen Familien dreht sich oft alles nur noch um die Mahlzeiten. Und die laufen dann entsprechend „unentspannt“ und im immer gleichen Muster ab. * Versteifen Sie sich nicht so sehr auf die Mahlzeiten, freuen Sie sich mehr darüber, dass es Ihren Kleinen gibt und es Ihrem Kleinen - trotz allem - gut geht! * Versprühen Sie Freude beim Essen. Freude ist der beste Appetitbringer. Bieten Sie einfach weiterhin von einem ausgewogenen und abwechslungsreichen Essen immer ausreichend an und lassen Sie Ihren Jungen selbst entscheiden, wie viel er essen mag. Beherzigen Sie am besten immer den goldenen Grundsatz: Sie als Mama bestimmen das Speisenangebot, also das was auf den Tisch kommt, und Ihr Kleiner bestimmt die Mengen, die er essen mag. Es ist zwar ein „alter Hut“, aber es gilt immer noch, dass ein gesundes Kind nicht vor einem vollen Teller verhungern wird. Ist die Situation zu sehr gefestigt und verfahren, dann kann es sinnvoll sein, von außen eine Hilfestellung zu bekommen. Es gibt Personen, die speziell für Fütter- und Essstörungen ausgebildet sind - sicher kann Ihnen Ihr Kinderarzt Adressen nennen. Auch hier gibt es weitere Infos: ( https://www.kindergesundheit-info.de/themen/ernaehrung/essprobleme/fuetterstoerungen/ ) Herzlicher Gruß und einfach jeden Tag viel Freude mir Ihrem Jungen wünscht Doris Plath
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