Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Anke Claus:

Essensplan für Baby 11,5 Monate

Frage: Essensplan für Baby 11,5 Monate

Mitglied inaktiv

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Hallo liebes "Ernährungsteam", erstmal danke an euch für die vielen Tipps und Ratschläge in diesem Forum, die ich bisher (wenn auch als stiller Teilhaber :) ) immer sehr hilfreich fand! Meine Tochter ist derzeit 11,5 Monate alt und ihr Essensplan sieht derzeit so aus: Frühmorgens/vor dem Aufstehen: Stillen Ca. 8:00: Frühstück - Brot mit Butter/Frischkäse, dazu Gurke, Tomate oder Obst; alternativ auch mal ein Babymüsli dazu 11:30-12:00: Mittagessen (Familienkost) 15:00-15:30: Haferflocken, Zwieback, Reiswaffeln oder Brot und dazu Obst (Banane, Birne, o.ä.) 17:30: Brot und Rohkost, dazu Abendbrei zum Sattessen 18:45: Stillen Und dann derzeit nachts noch 1x stillen (meist gegen 3 oder 4). Ist der Ernährungsplan in Ordnung so oder sollte ich da was anpassen? Sie sehen, dass meine Tochter richtig Lust auf Familienkost hat und bis auf den Abendbrei keinen Brei mehr bekommt (den mochte sie sowieso nie besonders gern ;) ). Sie isst auch mit Genuss und wirklich ganz ordentliche Mengen :) Sie isst schon so gut wie alles bei uns mit, allerdings tue ich mich manchmal noch schwer damit, Rezepte zu finden, die für uns und sie gleichermaßen tauglich sind. Hätten Sie da Ideen? Ich würde außerdem auch gern kurz nach dem 1. Geburtstag das Stillen ausschleichen lassen, auf jeden Fall morgens und abends und dann irgendwann auch nachts. Wie stelle ich das am besten an und was gebe ich als Ersatz? Tausend Dank im Voraus!


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Liebe „Lsg88“, vielen Dank für Ihr liebes Lob! Schön, dass wir uns nun auch „persönlich“ kennenlernen. Der Ernährungsplan Ihrer Kleinen gefällt mir gut. Gerne darf Sie mit Ihnen am Familientisch mitessen – das klappt ja schon prima! Nach dem ersten Geburtstag reichen Ihrer Kleinen dann etwa 300 ml Milch inklusive der anderen Milchprodukte aus. Am besten auf zwei-drei Mahlzeiten am Tag verteilt. In diese Empfehlung werden einberechnet: die Trinkmilch (alleinig oder zum Brot), das Müesli, der Milchbrei, der Käse auf dem Brot, ein Joghurt zwischendurch. Auch andere milchhaltige Mahlzeiten wie Milchreis, Pudding, Pürees mit Milch, Milchshakes, mit Käse überbackene Aufläufe etc. sind geeignet und zählen dazu. Am besten ist immer ein Mix an verschiedenen Milchprodukten. Möchten Sie abstillen haben Sie bei der Wahl der Trinkmilch nach dem 1. Geburtstag grundsätzlich mehrere Möglichkeiten: Sie können als Trinkmilch eine Säuglingsmilch (Pre,1, 2, 3) reichen oder auch eine Kuhmilch oder eine altersgerechte Kindermilch wie HiPP Kindermilch anbieten. Die Kindermilch und Säuglingsmilch haben den Vorteil, dass diese im Eiweißgehalt kindgerecht reduziert sind, aber z.B. die Eisenversorgung besonders unterstützen. Bieten Sie einen kleinen Becher Milch einfach zur Mahlzeit (wie Frühstück oder Brotzeit) mit dazu an. Prima, dass Ihre Kleine schon das Wasser aus dem Becher nimmt – ein Fläschchen ist nicht mehr nötig. Fragen Sie auch mal bei Biggi Welter und Kristina Wrede im Nachbarforum „Stillberatung“ nach, die haben bestimmt noch Tipps für Sie, wie Sie das Abstillen konkret gestalten können. Alles Liebe und weiterhin viel Freude mit Ihrer Tochter! Herzliche Grüße Anke Claus


Mitglied inaktiv

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Achso, ich hatte vergessen, dass sie zu jeder Mahlzeit und zwischendurch Wasser aus dem Becher trinkt (hat nie aus der Flasche getrunken), was sie liebt :)


Mitglied inaktiv

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Vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort! Dann werde ich nochmal im Stillforum nachfragen :) Ich hätte nun noch ein paar Folgefragen: Hätten Sie denn noch einige Ideen, was ich mittags für uns kochen könnte? Bisher gab es immer eher "Basic-Sachen" wie Gemüse, Kartoffeln und z. B. mal ein Stück Fisch, oder auch Nudeln mit Gemüse und Soße, was meine Tochter liebt, aber das ist auf Dauer natürlich etwas langweilig. Zudem wollte ich fragen, ob es grundsätzlich möglich ist, meine Tochter überwiegend vegetarisch zu ernähren? Worauf muss ich da achten? Sie hat während der Breizeit noch Gläschen mit Fleisch bekommen, aber mein Mann und ich essen so gut wie keins und daher wäre es seltsam, jetzt ihretwegen wieder damit anzufangen (vor allem, weil wir das aus gesundheitlichen und ethischen Gründen nicht tun). Vielen Dank nochmal!


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Liebe „Lsg88“, sehr gerne 😉 Ihre Kleine darf immer mehr das bekommen, was Sie und Ihr Mann auch zu Mittag gerne essen – sie ist ja bald ein Kleinkind. Das Essen für Ihre Kleine sollte noch kindgerecht sein, d.h. möglichst wenig gesalzen und nicht stark gewürzt, nicht scharf, frittiert und fettig. Nehmen Sie einfach eine Portion vom Familienessen weg bevor Sie es würzen. Für die Ein- bis Dreijährigen wird zwei- bis dreimal pro Woche eine kleine Menge Fleisch oder Wurst empfohlen. Umgerechnet sind das 30 bis 35 Gramm an diesen Tagen – das ist gar nicht so viel. Aber auch eine ausgewogene vegetarische Ernährung, kann den Nährstoffbedarf im Kleinkindalter leicht decken. Dabei sollten regelmäßig Milch, Milchprodukte und Fisch verzehrt und Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Obst abwechslungsreich kombiniert werden. Der einzige kritische Nährstoff ist das Eisen. Pflanzliche Lebensmittel mit hohem Eisengehalt sind Vollkorngetreide, besonders Hafer und Hirse, und daraus hergestellte Produkte, wie Vollkornbrot und Vollkornflocken. Auch Amaranth und Hülsenfrüchte und bestimmte Gemüse wie Spinat, Mangold, Schwarzwurzeln, Fenchel, Grünkohl, Möhren, Pilze (v.a. Pfifferlinge), Beeren (insbesondere Erdbeeren, Holunderbeeren, schwarze Johannisbeeren) sind besonders eisenreich. Die schlechte Verfügbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln kann erheblich verbessert werden, wenn gleichzeitig Vitamin C aufgenommen wird. Die zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Eisen erforderlichen Mengen von Vitamin C sind mit üblichen Lebensmitteln zu erreichen. Reichen Sie kombiniert zum Getreide und Gemüse etwas Obst insbesondere zum Brot, Müesli. Durch das enthaltene Vitamin C wird die Verwertung des Eisens aus Gemüse oder Getreide gefördert. Das kann auch mal ein kleines Glas Fruchtsaft sein. Bei den Getränken können Sie auf unseren Saft HiPP „Rote Früchte in Apfel“ zurückgreifen. Sie sind selbst schon „Profi“ in der vegetarischen Ernährung, aber vielleicht helfen Ihnen diese Tipps noch weiter: * Milch hemmt die Eisenaufnahme. Deshalb zur Mittagsmahlzeit (Gemüse, Getreide) keine Milch zugeben. Apropos Milch, eine Kindermilch wie z.B. HiPP Kindermilch ist besonders gut mit Eisen ausgestattet. Außerdem enthält sie Eisen, das sehr gut verwertbar ist und dazu kombiniert Vitamin C, das die Aufnahme zusätzlich fördert. * Häufig eisenreiche Gemüse in den Speiseplan einbauen: Fenchel, Zucchini, Blumenkohl, Kohlrabi. * Bei den Getränken können Sie auf unseren Fruchtsaft „HiPP Rote Traube in Apfel mit Eisen“ zurückgreifen. Eine vegetarische Ernährung, bei der der Speiseplan mit Umsicht zusammengestellt ist, stellt somit eine gesunde Alternative zur normalen Mischkost dar. Viel Freude beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende! Herzliche Grüße Anke Claus


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