Tali1818
Hallo, meine Tochter (Geburtsgewicht 2700g) wiegt mit ihren 8 Monaten nur 6290g. Sie hat vor ein paar Wochen auch mal 90 g abgenommen. Danach hat sie in 3 Wochen zusammen 100 g zugenommen. Dennoch meinte die Kinderärztin es bestehe kein Grund zur Besorgnis, denn sie liege ja noch auf der Kurve, sei gut entwickelt und sehe gut aus. Aber ist das nicht trotzdem zu wenig? Sie isst leider auch wirklich sehr wenig. Momentan sieht des Essensplan ca. so aus: 7 Uhr Stillen 10 Uhr Stillen 13 Uhr 190 g Gemüse-(Fleisch-)Brei 16 Uhr max. 90 g Obst-Getreide-Brei 19 Uhr max. 100 g Milchbrei 20 Uhr Stillen Die einzige Mahlzeit die sie wirklich gut isst, ist der Mittagsbrei. Beim Stillen habe ich das Gefühl, dass sie kaum etwas trinkt und beim Nachmittags- und Abendbrei isst sie nicht mal die Hälfte, sondern meistens nur 1/3 der normalen Portion. Milch aus der Flasche trinkt sie leider überhaupt nicht. Wir versuchen es schon seit Monaten. Ich wollte schon nach 5 Monaten abstillen, leider erfolglos. Was kann ich ihr denn geben damit sie mehr zunimmt? Kann man z.B. das 2. Stillen am Morgen durch einen Milchbrei ersetzen (Milch aus der Flasche nimmt sie ja nicht), oder hat sie dann zu wenig Flüssigkeit? Das Problem ist nämlich auch, dass sie sich weigert Wasser aus der Flasche zu trinken. Auch aus dem Trinkbecher (Schnabeltasse) oder Glas kommen wir über den Tag verteilt nur auf maximal 10 ml. Sie stößt alles von sich, so dass man kaum zum Mund kommt... Ich habe auch schon versucht langsam etwas feste Nahrung einzuführen. Erstmal wollte ich den Brei für den 8. Monat versuchen der ja ein paar kleine Stückchen hat. Doch sie musste sofort anfangen zu würgen und fing an zu weinen. Ich habe jetzt Angst ihr irgendwelche anderen festen Dinge zu geben, aber muss sie es nicht langsam lernen? Ich hoffe Sie haben ein paar Vorschläge für mich. Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße, Tali
Veronika Klinkenberg
Hallo Tali, ich empfinde Ihre Töchterchen als ein sehr zierliches Mädchen, das von der Größe her eher zu den kleineren Kindern zählt und auch vom Gewicht her etwas mehr auf die Waage bringen könnte. Wenn die Kinderärztin nichts Auffälliges festgestellt hat und Ihre Kleine sich sehr gut entwickelt und einen fitten, aktiven Eindruck erweckt, dürfen Sie vertrauen. Sind Sie sehr beunruhigt, könnten Sie eine zweite Meinung einholen. Freuen Sie sich, dass Ihr kleiner Schatz den Mittagsbrei wirklich gut isst, das ist eine sehr wichtige Mahlzeit. Die Vormittagsstillmahlzeit durch einen Milchbrei zu ersetzen ist eine gute Idee. Zum einen handelt es sich bei einem Milchbrei um eine energiereiche Mahlzeit und zum anderen scheint die Kleine einem Milchbrei ja gar nicht so abgeneigt zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass sie den Brei vormittags ganz gut essen wird. Jede Mahlzeit trägt zu einem gewissen Maße zur Flüssigkeitsversorgung bei (z.B. ein paar Löffelchen Obst im Milchbrei erhöhen die Flüssigkeitsversorgung) und Sie haben ja dann immer noch zwei Stillmahlzeiten. Gehen Sie ruhig unverzagt daran und probieren Sie es aus. Am sichersten können Sie am Stuhl und an der Windel erkennen, ob Ihr Töchterchen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird. Die Windel sollte immer schön durchnässt und der Stuhl nicht hart und knollig sein. Bleiben Sie geduldig am Ball und bieten Sie immer wieder kleine Mengen gesunde Durstlöscher an. Das kann z.B. auch sehr stark verdünnte Saftschorle oder Tee sein. Haben Sie denn schon versucht Ihr Töchterchen direkt aus der Flasche ohne Sauger trinken zu lassen, das lernt sich ganz schnell und wird manchmal auch von lang stillenden Müttern mit Erfolg praktiziert. Das könnten Sie übrigens auch mit einer Säuglingsmilch versuchen. Auch hilft es zwischendurch immer wieder kleine Mengen Getränk über den Löffel zu geben. Testen Sie ruhig auch, was den Geschmack anbelangt aus, womit Ihr Kind am besten zurechtkommt. Die Mittagsmahlzeit scheint Ihrem kleinen Schatz zu liegen. Warum nicht den Milchbrei in pikanter Variante ausprobieren? Wir führen in dem Sortiment „HiPP Gute-Nacht ohne Zuckerzusatz“ nicht süß schmeckende Breie aus gesundem Gemüse, wertvollem Getreide und babygerechter Milch (http://www.hipp.de/index.php?id=372). Auch dürften Sie „HiPP Grießbrei pur“ und „HiPP Haferbrei pur“ aus dem gleichen Sortiment mit einem Gemüsegläschen geschmacklich aufpeppen. Setzen Sie sich und Ihre Kleine mit festen Lebensmittel nicht unter Druck. Das hat noch Zeit. Im Moment geht es darum, dass Ihre Maus die Breimahlzeiten grundsätzlich so richtig akzeptieren lernt und die Mengen etwas größer werden. Bleiben Sie vorerst bei den gewohnten Mahlzeiten, gehen Sie behutsam vorwärts und tasten sich voran. Bei Gelegenheit dürfen Sie die 6-Monatsgläschen versuchen. Die sind nicht mehr ganz so fein püriert und bereiten für die Umstellung auf stückiges Essen vor. Bei Ihrem Kind handelt es sich offensichtlich um ein sehr empfindsames Mädchen. Sie kennt das Meiste einfach noch nicht und muss alles erst erfahren und kennen lernen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es manchmal viel Geduld und Ausdauer benötigt, bis Kinder mit einer neuen Kost und einer neuen Milch vertraut werden. Oftmals braucht es zahlreiche Anläufe bis Babys auf den Geschmack kommen, unverzagt immer wieder Brei und kleine Mengen Säuglingsmilch anbieten. Mit Ihrer Unterstützung wird Ihr Töchterchen das schaffen. Falls Sie nochmals Rat brauchen, bin ich jederzeit für Sie da. Weiterhin alles Gute Veronika Klinkenberg
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