Frage: Kind verweigert fast alles- was kochen?

Hallo Frau Neumann, ich würde gerne wissen, was ich meinem Kind noch anbieten kann. Er ist 3, sehr aktiv und isst trotzdem sehr schlecht. Fast alles ist bäh und am liebsten nur Süßes. Das wollen wir natürlich nicht. Wir lassen ihn immer probieren, und bieten auch viel Unterschiedliches an.  Er ist sehr schlank und sobald er mal krank ist, wird er schnell dünner. Wir würden uns freuen, wenn er etwas mehr Freude am Essen hat und etwas zunimmt. Momentan möchte er primär nur Nudeln mit Spinat oder Joghurt mit Müsli und Früchten. Broccoli oder Fisch mag er plötzlich gar nicht mehr. Habs schon mit bunter Pizza probiert, aber da wird ein bisschen gekaut und einfach nicht mehr gegessen. Haben Sie Rezepte, evtl auch mal was mit Linsen oder Blumenkohl, das Kinder gerne essen? Und wie könnte ein füllendes aber nicht zu schweres Abendessen aussehen? Welche Öle sind gesund für Kinder? Herzlichen Dank,S.

von StolzeMama_2020 am 10.05.2024, 00:44



Antwort auf: Kind verweigert fast alles- was kochen?

Hallo StolzeMama_2020 wenn dein Kind gesund und fit ist, und laut KiA alles okay, Größe, Gewicht, Entwicklung etc, dann ist das erstmal wunderbar. Es gibt einige Speisen, welche dein Kind gerne isst und er isst ausreichend, so wie du es beschreibst. Du wünschst dir nur, dass dein Kind mehr Vielfalt mag und abwechslungsreicher und vielleicht (noch) ausgewogener isst, sowie ggf mehr. Am allerliebsten mag dein Sohn süß schmeckende Speisen essen. Zu viel davon möchtet ihr dennoch eher vermeiden. Grundsätzlich ist der Appetit deines Kindes demnach vorhanden. Im Rahmen meiner Beratung hier bei rub kann ich dir nur ganz allgemein antworten und nicht allzu spezifisch auf eure Ist-Situation eingehen. Ich schreibe dir darum einfach mal ein paar ganz allgemeine Infos zum Thema  Leibspeisen und hänge anschließend noch ein paar Rezepte, auch für die ganze Familie, dran. In der Altersphase um den 3. Geburtstag (+/-) herum beginnen die meisten Kinder ihre Speisenauswahl einzuschränken. Viele Dinge, die sie zuvor gerne gegessen haben werden plötzlich nicht mehr angerührt. Viele Kinder entwickeln phasenweise eine Vorliebe für eine bestimmte Speise, die sie am liebsten wochenlang essen. Aber eines Tages ist auch hier wieder Schluss und sie erklären etwas anderes zu ihrem Favoriten. Soweit ist das alles normal. Für viele Eltern kann der Essalltag dadurch allerdings (sehr) anstrengend sein und man macht sich schnell Sorgen. Ob evtl Sorgen ernster zu nehmen wären, das kann man natürlich häufig nicht so leicht feststellen, da evtl Ursachen verschiedenen Ursprungs sein können. Dass dein Kind "nur" in Krankheitsssituationen abnimmt kannst du als mehr oder weniger "normal" verbuchen. Ansonsten isst dein Kind somit ausreichend, denn er nimmt nicht ab, wenn auch nicht deutlich oder stetig zu. Derzeit mag dein Sohn besonders gerne Nudeln und Müsli. Davon kannst du ihn auf jeden Fall so viel und immer essen lassen wie er mag. Diese Basis ist ganz wunderbar. Schau, dass du deinem Kind immer ausreichende geeignete Essangebote machst: auch mit solchen Speisen, welche er gerne und verlässlich isst. Nudeln sind dafür sehr gut geeignet. Wenn es für dein Kind neue Speisen gibt, solche die er noch nicht kennt und oder evlt (noch) nicht so gerne mag, ist es gut wenn es trotzdem und auch Speisenangebote gibt mit solchen Dingen, welche er gerne isst. So kannst du zwanglos neue Möglichkeiten bieten und dein Kind kann sich satt essen mit dem was er kennt. Biete verlässliche Mahlzeitenstrukturen und verlässliche Speisenangebote. Biete als Nachtisch oder zu den Mahlzeiten ruhig auch immer Obst. Es ist süß und kann den Kohlenhydrathunger (sprich Zucker-Energiebedarf) zusätzlich gut abdecken. Der Süßhunger ist an sich ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass dein Kind Hunger/Appetit hat. Und er würde essen. Findet hier eine gute Balance. Biete evtl öfter was mit Süßkartoffeln an. Oder kennst du Kochbananen?Kochbanane schälen und klein schneiden. Die Kochbanane ca 15 Minuten in Wasser kochen. Wasser abschütten. Die gekochte Banane zerdrücken und würzen, dann zu Bratlingen formen, dann in Kokosöl / in Fett / Öl braten. Schmeckt nicht süß, hat aber die gleichen Eigenschaften wie süß schmeckende Speisen: viele Nährstoffe, Kohlenhydrate (Zucker), macht satt, hält satt, kompakte Energiedichte, schmeckt gut, lässt sich gut essen. Auch super sind Pfannkuchen oder Waffeln mit Gemüsenanteil. Waffeln müssen nicht immer süß sein oder süß schmecken. Man kann hier gut unauffällig verschiedene Zutaten einbauen. Auch selbstgemachte Energieriegel und Oblatenriegel sind gut geeignet. Das Grundprinzip: Trockenfrüchte im Universalzerkleinerer zusammen mit Haferflocken (oder Dinkelflocken) zerkleinern. So lange zerkleinern, bis eine cremige, klebrige Konsistenz entsteht. Die klebrige Masse kannst du mit den Händen (ggf Einmalhandschuhe tragen) in Form bringen und zwischen zwei Oblatenscheiben drücken. Die Riegel in die gewünschte Größe, vorsichtig, schneiden. Rezept für 2-3 Riegel 20g getrocknete Datteln 15g getrocknete Aprikosen 15g feine Vollkorn-Haferflocken 1 rechteckige Oblate (du kannst auch runde Formen nehmen) die Zutaten abwiegen. Die Früchte mit dem Messer grob hacken.Alle Zutaten in das Zerkleinerungsgerät geben und fein hacken lassen. Die Masse formen, zwischen Oblaten kleben und diese schneiden. Fruchtriegel -Variante je 75g getrocknete Apfelstücke und getrocknete Datteln ohne Stein durch den Fleischwolf jagen oder alternativ in einem Universalzerkleinerer hacken. 1 EL Honig dazu mischen, mit etwas (ca 1/8 TL) Zimt verfeinern, etwas frischen Orangen - oder Zitronenschalenabrieb plus Saft einer halben Orange zufügen. 25g ganz fein gemahlene Haselnüsse oder Mandeln zugeben, sowie Hafermehl (=fein gemahlene Haferflocken, ca 25g ), so viel, bis die Konsistenz weich und fest, gut formbar wird, nach persönlichem Gusto. Die Masse zu Kugeln formen und in einer Bestreuselung nach Wahl wälzen. Variante: 75 g getr. Apfel 75 g getr. Datteln 25g fein gemahlene Haselnüsse 1/8 TL Zimt 1/2 -1 EL Honig Saft von 1/2 Orange nach Belieben etwas Abrieb von unbehandelter Zitrone fein gemahlene Haferflocken (ca 2 EL), soviel, bis die Konsistenz stimmt im Universalzerkleinerer: zuerst die  Haferfocken fein mahlen und heraus nehmen dann die Nüsse klein hacken und mit den klein geschnittenen Trockenfrüchten zusammen zerhacken. Zerkleinerte Masse herausnehmen, in eine Schüssel geben, Honig, Gewürze und Saft zugeben, vermischen. Anschließend ca 2 EL vom Hafermehl zugeben und gut vermischen. Soviel zugeben, bis die Konsistenz formbar ist und schmeckt.   Milchshakes (evtl mit Instanthaferflocken) sind super. ca 1/2 Banane mit ca 250 ml Milch pürieren, plus ca 3 EL Schmelzflocken. Oder wenn du einen Mixer hast, kannst du auch versuchen, echte, feine Haferflocken mit Banane und Milch (ggf Haferdrink o.ä. nach Belieben) zu mixen. Dazu evtl zusätzlich noch ein paar (Vollkorn)brotstückchen mit Butter und evtl selbstgemachter Marmelade anbieten. je geringer der Anteil Zucker in der Marmelade, desto kürzer die Haltbarkeit. Ich empfehle dir Gelierzucker mit dem Mischungsverhältnis 3:1. Drei Teile Frucht und 1 Teil Zucker. oder: Trockenfrüchte (z.B. Aprikose) in heißem Wasser einweichen. Dann pürieren. Auch wenn Zucker und allgemeine Süßes/süße Speisen nicht zu häufig und nicht zu viel davon auf dem Speiseplan stehen sollten, dürften solche Speisen durchaus gegessen werden. Auf die Mischung kommt es an. Lege den Fokus auch nicht nur auf die Hauptspeisen, zu denen dein Kind viel essen solle oder Neues entdecken kann. Jede Mahlzeit bietet die Chance für Sättigung zu sorgen und Nährstoffe, sowie neue Geschmackseindrücke zu bieten. Rezepte für Linsen und Blumenkohl und Inspiration für leichte Abendessen packe ich in ein Nachfolgeposting. Bis dann Grüße Birgit N.    

von Birgit Neumann am 11.05.2024



Antwort auf: Kind verweigert fast alles- was kochen?

Hallo StolzeMama_2020 Das beste was du tun kannst ist, dass ihr als Familie einfach gemeinsam mit eurem Kind esst und somit eurem Sohn die Gelegenheit gibt, um einfach mitzuessen. So kann er sehen und erleben, was und wie ihr Eltern und andere Menschen ringsum essen. Er lernt auf diese Weise ganz nebenbei. Er sieht WAS man essen kann. Dieses "immer wieder sehen können", WAS es in der Familie gibt und was unsere Esskultur bietet, all das leistet einen großen Beitrag auf auch langfristige Sicht. All das prägt auf jeden Fall. Dieses "immer wieder die gleichen Lebensmittel und Speisen sehen und riechen können", dieses ständige davon umgeben sein, all das sind wunderbare Gelegenheiten für dein Kind, um damit vertraut zu werden. Je vertrauter eine Speise deinem Kind ist, desto eher wird er (langfristig gesehen) irgendwann mit essen. Dieses Phänomen hat einen Namen. Man nennt das den mere-exposure Effect. Aber es ist auch ganz egal wie man das benennt - esst als Familie und mit anderen Personen einfach ganz normal und lebt eurem Sohn vor, was und wie ihr esst und was und wie MAN isst. Mache Angebote und biete querbeet alles an, so dass er seine eigenen Erfahrungen  damit machen kann. Hier sind nun die angekündigten Rezepte für die ganze Familie: Spaghetti mit Linsenbolognese 250 g Spaghetti 1 Zehe Knoblauch, 1 Möhre, etwas Sellerie, 1 EL Olivenöl,  2 EL Tomatenmark 150g rote Linsen, 400 ml Tomatenpassata, 250 ml Gemüsebrühe, 1 EL italienische Kräuter, Salz, Pfeffer     Zubereitung 1.  Linsen wiegen und waschen, dann beiseite stellen. Gemüse schälen, waschen, dann in kleine Würfel schneiden 2. Knoblauch und Zwiebel klein hacken. 3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin anschwitzen, bis glasig. Temperatur herunterdrehen. Möhren und Sellerie zugeben und weiterbraten. Tomatenmark, Knoblauch und Kräuter dazu und mischen. Weiter garen. 4.Tomatenpassata, Gemüsebrühe und Linsen zugeben, aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt mindestens 20 Min. köcheln lassen. Ggf. Wasser nachgießen. 5.Abschmecken und nachwürzen 6.Währenddessen Kochwasser für Spaghetti aufsetzen und kochen.   Karotten-Linsen Dip für 4 Personen 400 g Karotten, 50 g rote Linsen, 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft Möhren waschen, ggf schälen, klein schneiden und in wenig kochendem Salzwasser zugedeckt ca. 10 Minuten garen. Linsen waschen und zugeben, 100 -150 ml Wasser oder Möhrensaft zugeben, würzen,  ca 20 min köcheln lassen. Dann pürieren Möhren und Linsen. Olivenöl und Zitronensaft zugeben und abschmecken. Rezept etwas anders und ausführlicher: Linsen als Dip, als Beilage, als Brotaufstrich, als dicke Suppe Rezept: 50g rote Linsen abbrausen (Sieb), in etwas Wasser ca 30 min einweichen, dann das Einweichwasser verwerfen (wenn keine Zeit, kann man die Linsen auch uneingeweicht verwenden, überhaupt kein Ding), 200 ml Wasser (oder Gemüsebrühe oder Möhrensaft), 120-150g Möhren und die Linsen in einen Topf geben. Wasser dazu (oder Gemüsebrühe oder Möhrensaft), dann aufkochen lassen, ca 10 min köcheln. Die Möhren waschen, evtl schälen, waschen, auf einer feinen Reibe fein reiben. Möhren zu den kochenden Linsen in den Topf geben. Alles zusammen nochmals ca 10 -15 min, ggf länger köcheln lassen bis alles weich und gar ist. Dann Öl zugeben, evtl etwas Zitronensaft und würzen nach Belieben. Alles pürieren. Nochmals abschmecken und nachwürzen Zubereitung gelbe Linsen: koche gelbe Linsen (abbrausen, ggf einweichen) mit etwas Salz und ggf Lorbeerblatt ganz weich. Das dauert etwa 15 - 20 min. Nimm ausreichend Wasser. Im Idealfall ist die Flüssigkeit (Wasser) komplett in die Linsen eingezogen und die Linsen sind zu einer cremigen Masse vergart. Gib noch Öl dazu und vermische alles gut. Statt Wasser geht Möhrensaft oder Tomatensaft.   Blumenkohl-Kartoffeltaler 300g Kartoffeln (mehlige Sorte), 1/2  Blumenkohl, 10g Butter, 1 Ei, 125 ml Milch, 50g geriebener Hartkäse, 4 EL Grieß/ Maisgrieß, Salz, Pfeffer, Muskat Zubereitung Kartoffeln waschen und mit dem Sparschäler schälen und vierteln. Ca. 1,5 cm Wasser und 1 TL Salz in den Topf geben. Ca. 15 min kochen. Kochwasser abgießen. Kartoffeln zerstampfen und mit warmer Milch und Butter cremig rühren.Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen, waschen und in kochendem Wasser einige Minuten blanchieren. In einer Schüssel den Grieß mit dem Käse und den Gewürzen mischen. Ei und Grießmischung unter das Kartoffelpüree mischen und zum Schluss die Blumenkohlröschen (½ -3/4 des Blumenkohls) unterheben.Aus der Masse mit Hilfe zweier Esslöffel kleine Taler in einer Pfanne mit Bratöl ausbacken. dazu passt: Schmand ( 1/2 B) mit etwas Wasser und Kräutern, Salz, Pfeffer   Blumenkohlcremesuppe: Bio- Blumenkohl (hat mehr Geschmack) großzügig vom Strunk befreien, die Röschen abteilen und gut waschen. Die Röschen in Salzwasser/Gemüsebrühe (etwa 2/3 bedeckt)* kochen, bis sie weich sind. Einen Teil (ca 100 ml) des Garwassers in ein Gefäß füllen. Den Blumenkohl mit dem Kochwasser pürieren. In die zuvor abgenommene Flüssigkeit mit dem Schneebesen Mehl (ca 1 EL) einrühren. Das Pürierte im Topf nochmals zum Kochen bringen und die Mehlpaste dazu geben und aufkochen. Dabei immer Rühren. Einen Schuss Sahne zugeben, nachwürzen (Salz, Zucker, Gemüsebrühe Instant, Hauch Muskat) und einen guten Stich Butter. Umrühren, abschmecken, fertig. Wenn die Suppe zu krümelig ist, nochmals pürieren und/oder durch ein Sieb streichen. Kräftig abschmecken. Am besten schmeckt die Suppe, wenn sie eine Weile durchgezogen ist und nicht ganz frisch gekocht gegessen wird. Ähnlich kannst du auch Brokkolicremesuppe herstellen. Bei der Brokkolicremesuppe ist es gut, den Brokkoli großzügig vom Strunk zu befreien und ca 3-5 min zu blanchieren. In einem Topf 1 kleine Zwiebel in Butter (ca 1 EL) anschwitzen und ggf Wasser zum Garen zugeben. Wenn die Zwiebel gut weich ist, ca 1 -2 EL Mehl mit dem Schneebesen einrühren (= Mehlbutter) und den Brokkoli sowie ca 1/2 l Wasser (= Gemüsebrühe) zugeben. Alles aufkochen und ca 20 min köcheln. Pürieren, Sahne zugeben, nachwürzen (Zucker, Salz, Pfeffer, Muskat). * so dass die Konsistenz nach dem Pürieren von Röschen und Wasser leicht cremig wird dazu: French Toast 2 Sch Toastbrot mit etwas Milch beträufeln,sodass das Brot etwas weich wird. ca 1 kleines Ei verquirlen die Toastbrot scheiben darin wenden, anschliessend in Semmelbröseln wälzen. In etwas Butter in einer beschichteten Pfanne wie Schnitzel knusprig braten. Nach dem Braten etwas auskühlen lassen und in kleine Stücke schneiden. oder schneller: Gebratenes Toastbrot (wird dein Kind lieben) in einer Pfanne viel Butter schmelzen lassen, Toastbrotscheiben einlegen, leicht salzen und von beiden Seiten anbraten   Blumenkohl, überbacken: Blumenkohl in Röschen zerteilen und waschen. Blumenkohl in einen Topf geben, etwas Wasser zugeben, Salz zugeben und Deckel drauf. Aufkochen lassen und bei kleiner Hitzezufuhr a 10-15 min garen, bis fast weich. währenddessen Käse reiben. Blumenkohlröschen mit einer Schaumkelle aus dem Garwasser holen und in einem Teller parken In einer Pfanne etwas Butter oder Öl schmelzen. Sahne zugeben, würzen. Blumenkohlröschen hineinlegen. Einmal aufkochen lassen. Käse darüber streuen und einen Deckel auf die Pfanne legen. Der Käse schmilzt. Dazu Kartoffelbrei oder Kartoffelhügel Kartoffelhügel, ca 12 Hügel 4 mittelgroße Kartoffeln (ca 540 g mit Schale) 2 Eier 2 EL Weißmehl 1 EL Öl und etwas Salz Ofen vorheizen (190°) Die Kartoffeln waschen, dann schälen, nochmals waschen. Die Kartoffeln auf einer groben Reibe raspeln. In einer großen Schüssel die Eier aufschlagen und verquirlen. Das Öl und die Kartoffeln dazu geben. Die Gewürze auch dazu geben und alles vermischen. Jetzt das Mehl hinein und nochmals mischen. Ein Backblech fetten oder ein Backpapier auflegen. Mit einem Löffel Häufchen (Hügel) aufs Backpapier klecksen. Im vorgeheizten Ofen ca 25 min backen, bis weich und außen leicht knusprig.   Rezept für Selbstmachpommes/Stäbchenkartoffeln Kartoffeln schälen, waschen und in die typische Form schneiden. Pro Esser ca 2-3 mittelgroße Kartoffeln und ca 1 EL Öl  (Sonnenblume oder Raps, Bratöl oder was auch immer - es muss nur auf jeden Fall am besten geschmacksarm oder geschmacksneutral und (hoch) erhitzbar sein. Pommes auf Küchenhandtüchern portionsweise auslegen und möglichst von allen Seiten gut abtrocknen. In eine Schüssel das abgemessene Öl einfüllen. Die getrockneten Kartoffelstäbchen darin rundum benetzen und auf ein Backblech (mit Backpapier) verteilen. Die Pommes auf dem Backpapier verteilen und bei 180° Umluft ca 30 min backen. leichte Abendessen: Grießschnitten, geschnittene Brotstücke, in Butter geschwenkte Nudeln dazu (Bananen)Milch Also dann Grüße Birgit N.

von Birgit Neumann am 12.05.2024



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